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Dieter Maute

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Dieter Maute (* 21. Juni 1967 in Tailfingen) ist ein ehemaliger deutscher Kunstradsportler und heutiger Trainer.

Fünfmal wurde Dieter Maute Weltmeister im Einer-Kunstfahren, 1986, 1987, 1993, 1994 und 1995, dreimal wurde er Vize-Weltmeister. Zudem wurde er dreimal Junioren-Europameister und sechsmal deutscher Meister.<ref>Dieter Maute: Dieter Maute: Der Erfinder des „Maute-Sprung“. In: sportregion-stuttgart.de. 2023, abgerufen am 19. Juli 2023.</ref>

1995 trat Maute vom aktiven Radsport zurück, studierte Sportwissenschaften und schloss das Studium 1996 als Diplom-Sportpädagoge ab. Bis 2002 leitete er im Reutlinger Therapie- und Analysezentrum die medizinische Trainingstherapie. Ab 1997 erstellte er gemeinsam mit seinem Vater Manfred Maute, damals als Landestrainer tätig, Lehrfilme für das Kunstradfahren, die vom Weltradsportverband Union Cycliste Internationale (UCI) als offizielles Lehrmaterial eingeführt wurden. 2003 wurde er als Nachfolger seines Vaters Manfred Maute baden-württembergischer Landestrainer und Bundestrainer, bis 2011 war er gemeinsam mit seinem Vater auch BDR-Lehrwart für den Kunstradsport.

Dieter Maute entwickelte eine Übung, die als Maute-Sprung bezeichnet wird. Dabei springt der Sportler, der mit beiden Füßen auf dem Fahrradsattel steht, nach vorne in den Frontlenkerstand.<ref>Maute-Sprung. In: youtube.com. Abgerufen am 22. August 2025.</ref> 1993 wurde der Sprung in das Reglement der UCI aufgenommen.

1990 erhielt Dieter Maute das Silberne Lorbeerblatt. 2010 wurde er vom Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.<ref>Dieter Maute ist Trainer des Jahres 2010. In: wrsv.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Februar 2013; abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Einzelnachweise

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Weblinks

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1956, 1957, 1960–1963 Arnold Tschopp | 1958, 1959 Heinz Pfeiffer | 1964, 1965 Hans Thissen | 1966, 1970 Willi Eichin | 1967 Gerhard Blotny | 1968, 1971, 1972 Manfred Maute | 1973–1975 Gerhard Obert | 1976–1978 Kurt Hunsänger | 1979–1982 Franz Kratochwil | 1983 Peter Nieratschke | 1984, 1985 Markus Maggi | 1986, 1987, 1993–1995 Dieter Maute | 1988, 1989, 1991, 1992 Harry Bodmer | 1990 Dietmar Ingelfinger | 1996 Jens Schmitt | 1997–2003 Martin Rominger | 2004 Arnost Pokorny | 2005, 2006, 2008–2013 David Schnabel | 2007 Robin Hartmann | 2014, 2015 Michael Niedermeier | 2016–2023 Lukas Kohl | 2024 Emilio Arellano | 2025 Philipp-Thies Rapp

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