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Heinz Pfeiffer (Kunstradfahrer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Heinz Erhard Pfeiffer (* 8. Mai 1932 in Schwenningen; † 31. Dezember 2015 ebenda<ref name="rad">BDR trauert um Heinz Pfeiffer. In: rad-net.de. 3. Januar 2016, abgerufen am 4. Januar 2016.</ref><ref>Gedenkseite Heinz Erhard Pfeiffer. Traueranzeige. In: traueranzeigen.suedkurier.de. SÜDKURIER GmbH Medienhaus, 2. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2016; abgerufen am 28. August 2025.</ref>) war ein deutscher Kunstradfahrer und erfolgreicher Bundestrainer.

Im Jahr 1950 wurde Heinz Pfeiffer als Mitglied des „Radsportvereins 1906 Schwenningen“ deutscher Jugendmeister im Einer-Kunstradfahren. Zwei Jahre später wurde er in derselben Disziplin Deutscher Meister und errang diesen Titel in den folgenden Jahren noch fünfmal. Zudem wurde er 15-mal in den Jahren 1948 bis 1960 süddeutscher und württembergischer Meister.

In Karl-Marx-Stadt wurde Pfeiffer im Jahr 1958 Weltmeister und im Jahr darauf in Stuttgart ein weiteres Mal. Schon 1955 war er in Mailand Europameister geworden.

Im Jahr 1963 wurde Heinz Pfeiffer Bundestrainer der deutschen Kunstradfahrer. Bis zu seinem Abschied 1994 errangen von ihm betreute Sportler 277 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, darunter 140 Titel.<ref>Dieter Dölling: Kunstradsport in Vergangenheit und Zukunft. 2017, ISBN 978-3-00-056436-9, S. ?.</ref> Damit war er der dienstälteste sowie erfolgreichste Bundestrainer des deutschen Sports.

Im Jahr 1962 wurde Pfeiffer das Silberne Lorbeerblatt verliehen, 1989 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Vom Bund Deutscher Radfahrer erhielt er die höchste Auszeichnung, das „Goldene Radsportabzeichen mit Brillanten“. Pfeiffer war gelernter Uhrmacher und nahm zuletzt nach weiterer Ausbildung und Studium eine leitende Position in einem EDV-Unternehmen ein. Zudem gehörte er als Mitglied der SPD 46 Jahre dem Stadtrat seiner Heimatstadt an.<ref name="rad" />

Weblinks

Einzelnachweise

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1956, 1957, 1960–1963 Arnold Tschopp | 1958, 1959 Heinz Pfeiffer | 1964, 1965 Hans Thissen | 1966, 1970 Willi Eichin | 1967 Gerhard Blotny | 1968, 1971, 1972 Manfred Maute | 1973–1975 Gerhard Obert | 1976–1978 Kurt Hunsänger | 1979–1982 Franz Kratochwil | 1983 Peter Nieratschke | 1984, 1985 Markus Maggi | 1986, 1987, 1993–1995 Dieter Maute | 1988, 1989, 1991, 1992 Harry Bodmer | 1990 Dietmar Ingelfinger | 1996 Jens Schmitt | 1997–2003 Martin Rominger | 2004 Arnost Pokorny | 2005, 2006, 2008–2013 David Schnabel | 2007 Robin Hartmann | 2014, 2015 Michael Niedermeier | 2016–2023 Lukas Kohl | 2024 Emilio Arellano | 2025 Philipp-Thies Rapp

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