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Charles von Graffenried

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Karl Edmund «Charles» von Graffenried<ref name="HR">Tamedia Espace AG, Internet-Auszug, Handelsregister des Kantons Bern, abgerufen am 4. April 2018.</ref> (* 19. Juli 1925<ref name="GR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Charles von Graffenried: 19. Juli 1925–10. Juli 2012 (Memento vom 12. Juli 2012 auf WebCite). Website der Von-Graffenried-Gruppe.</ref> in Bern<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Charles von Graffenried. (Memento vom 4. Mai 2014 im Internet Archive). In: Werbewoche. 18. August 2005.</ref>; † 10. Juli 2012 in Worb<ref name="GR" />) war ein Schweizer Fürsprecher, Bankier und Verleger.

Leben

Datei:Neuschloss Worb (2).jpg
Neues Schloss Worb (ab 1734 für Franz Ludwig von Graffenried erbaut, 1985 zurückerworben)

Er gehörte der bernischen Patrizierfamilie Graffenried an, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bern<ref>Charles von Graffenried ist tot. In: Berner Zeitung. 11. Juli 2012, abgerufen am 4. April 2018.</ref>, wo er Mitglied der Studentenverbindung Zähringia Bernensis wurde, und wurde Fürsprecher und Notar.

Er übernahm das Anwalts- und Treuhandbüro seines Vaters und bildete daraus die Von-Graffenried-Gruppe mit einer Privatbank, einem Liegenschaftsunternehmen, einer Treuhand und einem Rechtsbereich.<ref name="TA" /> Sein Vermögen wurde 2011 vom Wirtschaftsmagazin Bilanz auf 350 Millionen Franken geschätzt.<ref name="HZ">Verleger Charles von Graffenried ist gestorben. In: Handelszeitung. 11. Juli 2012, abgerufen am 4. April 2018.</ref> 1985 erwarb er das Neue Schloss Worb für die Familie zurück.

1979 fusionierte er die Berner Nachrichten und das Berner Tagblatt zur Berner Zeitung. Aus der Herausgeberin Berner Tagblatt Medien AG machte er 2001 die Espace Media AG, deren Verwaltungsratspräsident er war. 2007 verkaufte er die Espace Media an die Tamedia und nahm Einsitz in deren Verwaltungsrat. Bis zu seinem Tod war er Verleger der Berner Zeitung und der Zeitung Der Bund.<ref name="HZ" />

Von Graffenried war zweimal verheiratet und hatte sechs Kinder, darunter der Fotograf Michael von Graffenried.<ref name="TA">Pietro Supino: «Ein Vorbild, eine menschliche Bereicherung». In: Tages-Anzeiger. 11. Juli 2012, abgerufen am 4. April 2018.</ref>

Literatur

  • Hans Braun: Geschichte der Familie von Graffenried. Notabeln – Patrizier – Bürger. Mit einem Vorwort und herausgegeben von Charles von Graffenried. Stämpfli, Bern 2012, ISBN 978-3-7272-1214-7.
  • Peter Ziegler, Georges Bindschedler (Hrsg.): Medien Verleger und Unternehmertum. Festschrift für Charles von Graffenried zum 75. Geburtstag. Haupt, Bern 2001, ISBN 3-258-06196-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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