Seiko Hashimoto
| Seiko Hashimoto Medaillenspiegel | ||
|---|---|---|
| Seiko Hashimoto (2018) Seiko Hashimoto (2018) | ||
| Datei:Flag of Japan.svg Japan | ||
| Olympische Winterspiele | ||
| Bronze | 1992 Albertville | 1500 m |
Seiko Hashimoto (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hashimoto Seiko; geborene Ishizaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)); * 5. Oktober 1964 in Hayakita (heute: Abira), Präfektur Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin (LDP, Hosoda-Faktion→parteilos) und ehemalige Eisschnellläuferin und Bahnradfahrerin. Mit insgesamt sieben Teilnahmen an Olympischen Spielen, viermal im Winter und dreimal im Sommer, gehört sie zu den Rekordhalterinnen unter allen weiblichen Olympioniken, was die Anzahl der Teilnahmen betrifft.
Seit 1995 sitzt Hashimoto für den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis im Senat. Von 2019 bis 2021 war sie Ministerin im zum zweiten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe sowie Kabinett Suga und im Rahmen dessen vor allem als Beauftragte für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio zuständig („Olympia-Ministerin“). Nach dem Rücktritt von Yoshirō Mori als Chef des Organisationskomitees der Olympischen Spiele wurde Hashimoto im Februar 2021 die Nachfolgerin und reichte anschließend entgegen vorherigen Ankündigungen nach Kritik der Opposition ihren Parteiaustritt ein, um in dieser Position unparteilich agieren zu können; sie bleibt weiter Senatorin.<ref>橋本会長、一転自民離党へ 「中立保てぬ」懸念受け. In: Jiji Tsūshin. 19. Februar 2021, abgerufen am 19. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sportliche Karriere
Hashimoto begann im Alter von drei Jahren mit dem Eislaufen.<ref name="Mofa" /> Bei der Eisschnelllauf-Sprintweltmeisterschaft 1989 gewann sie Bronze, bei den Mehrkampfweltmeisterschaften 1990 Silber und 1992 Bronze.<ref name="Sref" />
1984 in Sarajevo nahm Hashimoto erstmals an den Olympischen Spielen teil. Ihre erste und einzige olympische Medaille gewann sie bei ihren dritten Winterspielen 1992 in Albertville im Eisschnelllauf über 1500 Meter.<ref name="Sref" /> 1994 trat sie bei den Spielen in Lillehammer noch ein viertes Mal an.
In den Sommermonaten wandte sich Hashimoto regelmäßig dem Bahnradsport zu. Dabei qualifizierte sie sich für drei Olympische Spiele, konnte jedoch weder in Seoul 1988, Barcelona 1992 noch bei ihren letzten Spielen 1996 in Atlanta vordere Platzierungen erreichen.<ref name="Sref" />
Politische Karriere
Hashimoto ist Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Für die LDP wurde sie 1995 über die landesweite Verhältniswahl erstmals ins Oberhaus des japanischen Parlaments gewählt und seither viermal wiedergewählt.<ref name="Mofa" /> 2001 erreichte sie mit 265.545 der neu eingeführten Vorzugsstimmen Platz 6 auf der LDP-Liste<ref>Sōmushō: Ergebnis der Verhältniswahl bei der 19. regulären Sangiin-Wahl</ref>, 2007 mit 221.361 Stimmen Listenplatz 11,<ref>Sōmushō: Ergebnisse der 21. regulären Sangiin-Wahl: Verhältniswahlergebnis LDP (MS Excel; 163 kB)</ref> 2013 mit 279.952 Stimmen Platz 5,<ref>Yomiuri Shimbun, Sangiin-Wahlergebnisse 2013, Verhältniswahl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liberaldemokratische Partei ( vom 22. September 2013 im Internet Archive) (abgerufen am 23. August 2013)</ref> 2019 mit 225.617 Stimmen Platz 8.
1996 bereitete sie sich neben ihren Parlamentsaufgaben parallel auf die Olympischen Spiele vor<ref name="Web" />.
Von 2001 bis 2002 saß Hashimoto dem Kultus- und Wissenschaftsausschuss des Sangiin vor. Von 2003 bis 2004 war sie in der LDP stellvertretende Generalsekretärin, ab 2003 führte sie zeitweise auch den LDP-Präfekturverband Hokkaidō, seit 2011 ist sie Vorsitzende der LDP Sapporo.<ref>LDP Sapporo: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Historische Vorsitzende und Generalsekretäre“)</ref> 2005 wurde sie Vorsitzende der Abteilung für Frauen in der LDP. Im Wahlkampf 2007 für die Wahl zum LDP-Vorsitzenden, die während der jahrzehntelangen LDP-Regierung über den Premierminister entschied, führte sie die Unterstützergruppe von Yasuo Fukuda (Machimura-Faktion), um das nötige Quorum von 20 vorschlagenden Abgeordneten für eine Kandidatur zu erfüllen. Während des Kabinetts Asō war sie von 2008 bis 2009 Staatssekretärin im Außenministerium.<ref name="Mofa" /> 2010 und 2011 gehörte sie den LDP-Schattenkabinetten von Sadakazu Tanigaki als Schattenministerin für Maßnahmen gegen den Geburtenrückgang, Sport und Geschlechtergleichstellung an. Im Juli 2016 wurde sie zur Fraktionsvorsitzenden der LDP im Oberhaus ernannt; sie hat diesen Posten als erste Frau inne. Nach der Wahl 2019 wurde sie an der Spitze der LDP-Oberhausfraktion durch Masakazu Sekiguchi abgelöst. Bei der Kabinettsumbildung im September 2019 wurde sie zur Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung mit den weiteren Aufgabenfeldern „Olympische & Paralympische Spiele Tokio“ (Tōkyō orimpikku kyōgi taikai・Tōkyō pararimpikku kyōgi taikai) und „Aktivierung von Frauen“ (josei katsuyaku; siehe Abenomics bzw. „Womenomics“) ernannt.
Sportpolitische Karriere
Seit 2006 ist Hashimoto Präsidentin des Japanischen Eislaufverbandes.<ref name="Sref" /> Sie war aktiver Teil der Bewerbung Tokios für die Sommerspiele 2016, die letztendlich an Rio de Janeiro vergeben wurden.<ref name="CTribune" />
Sonstiges
Hashimoto wurde kurz vor den Olympischen Sommerspielen 1964 geboren, weswegen sie ihr Vater nach dem japanischen Wort für die olympische Flamme, seika (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) benannte.<ref name="CTribune" />
Weblinks
- Offizielle Website von Seiko Hashimoto (japanisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references> <ref name="Mofa">mofa.go.jp, Webseite des japanischen Außenministeriums. Abgerufen am 9. Juli 2012.</ref> <ref name="Sref">sports-reference.com, abgerufen am 9. Juli 2012.</ref> <ref name="CTribune">articles.chicagotribune.com, abgerufen am 9. Juli 2012.</ref> <ref name="Web">web-japan.org, abgerufen am 9. Juli 2012.</ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hashimoto, Seiko |
| ALTERNATIVNAMEN | 橋本 聖子 (japanisch); Ishizaki Seiko (Geburtsname); 石崎 聖子 (Geburtsname, japanisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanische Sportlerin im Eisschnelllauf und Bahnradfahren |
| GEBURTSDATUM | 5. Oktober 1964 |
| GEBURTSORT | Hayakita, Präfektur Hokkaidō |
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- Staatssekretär (Japan)
- Mitglied des Sangiin
- LDP-Mitglied (Japan)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Eisschnellläufer (Japan)
- Olympiateilnehmer (Japan)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1984
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1988
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1992
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1992
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1994
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996
- Teilnehmer an den Asienspielen (Japan)
- Asienspielesieger (Eisschnelllauf)
- Träger des Olympischen Ordens
- Bahnradfahrer
- Japaner
- Geboren 1964
- Frau