Zum Inhalt springen

Samsung Heavy Industries

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Oktober 2025 um 09:33 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Samsung Heavy Industries Co., Ltd

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Samsung Heavy Industries logo (english).svg
Rechtsform Kapitalgesellschaft
Gründung 5. August 1974
Sitz Seoul, Südkorea
Mitarbeiterzahl 14.383<ref>Overview Samsung Heavy Industries, Website des Unternehmens, abgerufen am 17. März 2016.</ref>
Branche Schiffbau, Windenergieanlagenhersteller
Website www.samsungshi.com
Stand: 17. März 2016
Datei:Wind Turbine construction, Fife Energy Park, Methil.JPG
SHI S7.0-171 Prototyp im Fife Energy Park, Methil
Datei:Ever Ace C Hamburg 08-09-2021 (14).jpg
Ever Ace aus der Evergreen A-Klasse

Samsung Heavy Industries (SHI) ist ein südkoreanisches Unternehmen mit Firmensitz in Seoul. Das 1974 gegründete Unternehmen ist ein Tochterunternehmen des südkoreanischen Konglomerats Samsung und gehört zu den größten Werften in Südkorea. Zudem werden Windkraftanlagen hergestellt.

Geschichte

Neben dem Schiffbau gehörten in den 1990er Jahren auch Nutzfahrzeuge (ausgegliedert in Samsung Commercial Vehicles) und Personenkraftwagen (Samsung Motors) zum Portfolio. 2014 wurde es mit der mit Kraftwerksbau beschäftigten Samsung Engineering fusioniert. So ist SHI neben dem Bau von Schiffen und dem Bau von Offshore-Schwimmplattformen für die Ölindustrie auch im Energiewesen tätig. Unter anderem stellt das Unternehmen Windenergieanlagen her. Neben einem Portfolio für den onshore-Bereich mit 2,3 MW, 2,5 MW und 2,7 MW<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Overview Samsung Heavy Industries (Memento vom 18. März 2015 im Internet Archive), abgerufen am 11. März 2015.</ref> entwickelte Samsung auch eine 7-MW-Turbine mit 171 Metern Rotordurchmesser für den Einsatz in Offshore-Windparks. Der Prototyp wurde im Oktober 2013 im schottischen Testfeld „Energy Park Fife“ wenige Meter von der Küste entfernt installiert.<ref>Die neue Offshore-Generation. Baufortschritte in der Königklasse. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin, 17. Oktober 2013, abgerufen am 17. Oktober 2013.</ref><ref>Weltgrößte Offshore-Turbine errichtet. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin, 25. Oktober 2013, abgerufen am 25. Oktober 2013.</ref>

Wie alle Werften in Südkorea leidet auch Samsung Heavy Industries wegen des globalen Nachfragerückgangs. Dazu üben einerseits die chinesischen Werften mit ihrem Kostenvorteil großen Druck auf südkoreanische Werften aus, andererseits haben die südkoreanischen Werften kaum noch Kostenvorteile gegenüber Werften aus Japan wegen der Abwertung des Yens. Gleichzeitig wurden in der Vergangenheit aufgrund der starken Proteste der Gewerkschaften große Lohnsteigerungen akzeptiert. Zudem gelang es den südkoreanischen Werften nicht wie den deutschen Werften alternative Geschäftsbereiche (wie z. B. Kreuzfahrtschiffe) für sich zu erschließen. So gingen die Auftragseingänge bei Samsung Heavy Industries wie bei den anderen südkoreanischen Werften drastisch zurück, insbesondere aus der Ölindustrie. KDB, die staatliche Bank Südkoreas, hat Ende Mai 2016 dem Vorschlag des Unternehmens zugestimmt, unternehmensinterne Maßnahmen durchführen zu lassen. Dazu gehören die Veräußerung von Geschäftsbereichen außerhalb des Kernbereiches, Kapitalerhöhung sowie Entlassungen der Belegschaft. Mit diesen Maßnahmen möchte das Unternehmen bis zu 1,3 Mrd. US-Dollar einsparen.<ref>Chung Seok-woo: KDB okays Samsung Heavy Industries’ self-rescue plan. In: pulsenews.co.kr. pulse, 2. Juni 2016, abgerufen am 4. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis 2018 sollen durch Frühverrentung und Entlassungen die Belegschaft um 30–40 % verkleinert werden. Die Gewerkschaft hatte für Streik gestimmt um gegen die Planung zu protestieren.<ref>Park Yong-beom: Samsung Heavy Industries to shed workforce up to 40%. Pulsenews, 15. Juni 2016, abgerufen am 15. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise

<references />