Zum Inhalt springen

Heuscheune (Herrnhut)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2026 um 15:54 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Heuscheune
Stadt Herrnhut
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(20)&title=Heuscheune 51° 0′ N, 14° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(20) 50° 59′ 47″ N, 14° 48′ 55″ O
 {{#coordinates:50,996445|14,815253|primary
dim=10000 globe= name=Heuscheune region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 20 (31. Dez. 2011)<ref name="kontakt_2012-01" />
Eingemeindung: 2011
Postleitzahl: 02747
Vorwahl: 035873
Datei:Herrnhut Stadtgliederung Großhennersdorf.svg
Karte
Lage von Heuscheune auf dem Gebiet der Stadt Herrnhut (Stand: 1. Januar 2013)

Heuscheune ist eine Häusergruppe in der südlichen Oberlausitz und ein Ortsteil der Stadt Herrnhut im sächsischen Landkreis Görlitz.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3.81 MB) § 15. In: Webauftritt. Stadt Herrnhut, abgerufen im April 2026.</ref> Bis zum 31. Dezember 2010 war es Teil der eine eigenständige Gemeinde Großhennersdorf, mit der es 2011 nach Herrnhut eingemeindet wurde.<ref>Heuscheune im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>

Geographische Lage

Die Siedlung liegt auf der Gemarkung von Großhennersdorf, etwa zwei Kilometer östlich von Hauptort und zwei Kilometer südlich von Neundorf auf dem Eigen entfernt. Der Höllenbach fließt westlich an der Häuserkette entlang.

Geschichte

Das Vorwerk entstand vermutlich während der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert infolge des Bauernlegens, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1591.<ref name="Berthelsdorf" /> Das Vorwerk besaß zeitweise den Rang eines Ritterguts, stand aber immer in enger Verbindung zum Großhennersdorfer Gut. Lange Zeit war Heuscheune im Besitz der Familie von Gersdorf, erst 1844 ging das Dorf in den Besitz der Herrnhuter Brüder-Unität über. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Heuscheune nach Großhennersdorf eingemeindet und bildete einen Ortsteil der Gemeinde. Nach der Eingemeindung von Großhennersdorf nach Herrnhut am 1. Januar 2011 wurde Heuscheune ein Ortsteil der Stadt.

Vor dem Ersten Weltkrieg wurde hier eine Fohlenstation eingerichtet, die heute als Reit- und Pensionsstall dient.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1834<ref name="HOV" /> 1864 1867<ref name="Einw_1867" /> 1871 1890 2010 2011<ref name="kontakt_2012-01" />
Einwohner 58 41 43 44 31 21 20

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references>

<ref name="Einw_1867">Königlich Sächsisches statistisches Bureau (Hrsg.): Generalübersicht sämmtlicher Ortschaften des Königreichs Sachsen. Heinrich, 1868, S. 56 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3DPNk-AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA56~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).</ref>

<ref name="HOV">Heuscheune im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>

<ref name="kontakt_2012-01">kontakt 01-2012. Gustav Winter, Herrnhut 2012, S. 3 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.herrnhut.de%2Ffileadmin%2Fmedia%2Fdokumente%2FKontakt%2F2012%2FKontakt_01_2012.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).</ref>

<ref name="Berthelsdorf">Gottlieb Korschelt: Geschichte von Berthelsdorf. Berthelsdorf bei Herrnhut 1852, S. 24 ff. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%2F%2Fde.wikisource.org%2Fwiki%2FGeschichte_von_Berthelsdorf%23Seite_24~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).</ref>

</references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende