Sorge-Settendorf
Sorge-Settendorf Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124)&title=Sorge-Settendorf 50° 44′ N, 12° 13′ O
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| Höhe: | 388 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 3,02 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Sorge-Settendorf, Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 124 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (5/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 29. September 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |||||
| Eingemeindet nach: | Teichwolframsdorf | |||||
| Postleitzahl: | 07987 | |||||
| Vorwahl: | 036624 | |||||
Lage von Sorge-Settendorf in der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
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Sorge-Settendorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf im Landkreis Greiz in Thüringen. Der Ortsteil gehört zur Ortschaft Teichwolframsdorf und ist damit in dessen Ortschaftsrat vertreten.
Geographische Lage und Verkehr
Sorge liegt nordwestlich von Teichwolframsdorf an der Landesstraße 2338 etwas abseits im Thüringer Schiefergebirge. Settendorf liegt etwa einen Kilometer entfernt in einem Geländeeinschnitt und bildet die Verbindungsstraße in Richtung Berga/Elster. Die Fichthäuser gehören zu Sorge und liegen östlich des Ortes. Zaderlehde ist das Nachbardorf. Die zersplitterte Lage der Orte diente einst der effektiveren Bewirtschaftung der humus- und feinerdereichen Böden dieser Standorte. Die Landesstraße 2338 führt nach Teichwolframsdorf. Sorge und Settendorf werden von den Linien 20 und 21 der PRG Greiz bedient.
Geschichte
Sorge wurde erstmals 1437 und Settendorf am 22. Februar 1448 urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 268+263</ref> Die Höfe oder Weiler waren und sind landwirtschaftlich geprägt. Durch den Uran-Bergbau der SDAG Wismut mussten Teile der Ortschaft dem Tagebau Culmitzsch weichen. 1951 verschwand der Ortskern von Sorge-Settendorf mit 21 Häusern, darunter drei Gaststätten, ein Fuhrgeschäft, Schmied, Glaserei, Landwirte.<ref>www.settendorf.de – Private Webseite zu Sorge-Settendorf</ref> Der als Jugendlicher davon betroffene jetzige Greizer und ehemaliger Baudezernent von Greiz, Johannes Weiser, hat nach aufwendigen Recherchen in der Kirche Sorge-Settendorf 2007 eine Ausstellung dazu veranstaltet, welche in der Bevölkerung großes Interesse fand und Besucher auch von weit her verzeichnen konnte. Auch der Mitteldeutsche Rundfunk durch Radio- und Fernsehberichte sowie weite Teile der thüringischen Presse berichteten ausführlich darüber.
Sorge und Settendorf wurden am 1. Januar 1974 nach Teichwolframsdorf eingemeindet<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> und wurde am 1. Januar 2012 der Ortsteil Sorge-Settendorf der Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf.
Sehenswürdigkeiten
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Ortschaft Mohlsdorf: Gottesgrün mit Haide | Kahmer | Mohlsdorf mit Herrmannsgrün und Waldhaus | Reudnitz mit Eichberg und Neudeck
Ortschaft Teichwolframsdorf: Großkundorf | Kleinreinsdorf | Sorge-Settendorf | Teichwolframsdorf mit Zaderlehde | Waltersdorf mit Rüßdorf