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Mohlsdorf

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Mohlsdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1110)&title=Mohlsdorf 50° 40′ N, 12° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1110) 50° 40′ 16″ N, 12° 16′ 0″ O
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Höhe: 317 m ü. NN
Fläche: 1,81 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Mohlsdorf, Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 1110 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Ortsteil Mohlsdorf. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 613 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Postleitzahl: 07987
Vorwahl: 03661
Datei:Gemeindegliederung Mohlsdorf-Teichwolframsdorf.png
Karte
Lage von Mohlsdorf in der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf

Mohlsdorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf im Osten des thüringischen Landkreises Greiz. Die Ortschaft Mohlsdorf besteht aus den Ortsteilen Gottesgrün, Kahmer, Mohlsdorf und Reudnitz. Nach der Thüringer Kommunalordnung hat eine Ortschaft eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,6 MB) § 4. In: Webauftritt. Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf, abgerufen im Januar 2026.</ref> Die Ortschaft Mohlsdorf hat 2403 Einwohner (Stand 15. Oktober 2023).

Geographie

Datei:Mohlsdorf 4.jpg
Blick auf den Ort

Der Ort grenzt im Norden an den Greizer und den Werdauer Wald. Vor ihrer Auflösung bestand die Gemeinde aus den Ortsteilen Gottesgrün, Herrmannsgrün, Kahmer, Mohlsdorf, Reudnitz und Waldhaus.

Geschichte

Am 21. Oktober 1865 erhielt Mohlsdorf Anschluss an die Eisenbahnstrecke von Greiz nach Neumark.

Zum 1. Oktober 1922 schlossen sich im Rahmen der Thüringer Gebietsreform die Gemeinden Herrmannsgrün, Mohlsdorf und Reudnitz zu einer Gemeinde Herrmannsgrün zusammen<ref>2. Ausführungsverordnung zum Kreiseinteilungsgesetz vom 11. August 1922 (Gesetzsammlung für Thüringen, Nr. 32/1922, S. 350-351)</ref>, die wenig später in Mohlsdorf umbenannt worden ist. Reudnitz schied bereits 1924 wieder aus.<ref>IV. Ausführungsverordnung zum Notgesetz über die Verschmelzungen von Gemeinden vom 18. März 1924 (IV. Ausgemeindungsverordnung) vom 15. Juli 1924 (Gesetzsammlung für Thüringen, Nr. 36/1924, S. 315-318)</ref>

1994 wurden Gottesgrün, Kahmer und Reudnitz nach Mohlsdorf eingemeindet. Am 1. Januar 2012 schlossen sich Mohlsdorf und Teichwolframsdorf zu Mohlsdorf-Teichwolframsdorf zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012</ref>

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahlen der ehemaligen Gemeinde Mohlsdorf:

  • 1994 - 3013
  • 1995 - 3060
  • 1996 - 3138
  • 1997 - 3137
  • 1998 - 3204
  • 1999 - 3176
  • 2000 - 3160
  • 2001 - 3151
  • 2002 - 3131
  • 2003 - 3090
  • 2004 - 3060
  • 2005 - 3025
  • 2006 - 2983
  • 2007 - 2921
  • 2008 - 2888
  • 2009 - 2844
  • 2010 - 2812
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember
Datei:Bahnhof Mohlsdorf (2).jpg
Empfangsgebäude Bahnhof Mohlsdorf (2017)

Verkehr

Am 1. Juni 1997 wurde der Personenzugverkehr auf der Kursbuchstrecke (KBS) 543 Greiz–Neumark eingestellt. Am 28. Januar 1999 genehmigte das Eisenbahn-Bundesamt die Stilllegung der Strecke. Damit hatte Mohlsdorf nach nahezu 134 Jahren seinen Anschluss an das Eisenbahnnetz verloren.

Die Buslinie 18 der Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz bedient mehrere Haltestellen in Mohlsdorf, Reudnitz, Gottesgrün und Kahmer. Sie verbindet die Orte im Stundentakt mit Greiz und bietet Anschluss an die Züge nach Gera. Ebenfalls besteht durch die Buslinie 19 eine stündliche Anbindung an das sächsische Werdau.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Mohlsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ortschaft Mohlsdorf: Gottesgrün mit Haide | Kahmer | Mohlsdorf mit Herrmannsgrün und Waldhaus | Reudnitz mit Eichberg und Neudeck

Ortschaft Teichwolframsdorf: Großkundorf | Kleinreinsdorf | Sorge-Settendorf | Teichwolframsdorf mit Zaderlehde | Waltersdorf mit Rüßdorf

Devastiert: Katzendorf Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein