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Rieblingen

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Rieblingen
Stadt Wertingen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(394)&title=Rieblingen 48° 32′ N, 10° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(394) 48° 32′ 6″ N, 10° 45′ 13″ O
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Höhe: 481 (465–484) m ü. NHN
Einwohner: 394 (Dez. 2022)<ref>Stadtteile. In: Stadt Wertingen. Abgerufen am 1. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08272
Lage von Rieblingen in Bayern

Rieblingen ist ein Ortsteil der Stadt Wertingen im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. Rieblingen wurde am 1. Juli 1972 nach Wertingen eingemeindet.<ref></ref> Der Ort liegt sieben Kilometer südlich von Wertingen am Ursprung des Bliensbachs.

Geschichte

Rieblingen ist etwa im 8. Jahrhundert bei der Besiedlung des Bliensbach- bzw. Schienbachtales gegründet worden. Der Ort wird in der Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals als Ribelingen genannt. Der Ortsname hat seinen Ursprung in dem Personennamen Ribilo als Kurzform zu Richbald.<ref>Stadtteile Wertingen. Wertingen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2018; abgerufen am 9. Januar 2018.</ref> Rieblingen war ein kleiner Adelssitz. Um 1492 waren die Herren von Grönenbach, die auch Vögte zu Wertingen gewesen waren, ansässig. 1492 kam der Ort als Lehen des Hochstifts Augsburg an die Pappenheimer. 1700 kam durch Heimfall das Lehen wieder an das Hochstift und wurde dem Pflegamt Westendorf unterstellt. Unter anderem waren noch mehrere Augsburger Klöster in Rieblingen begütert. Durch die Säkularisation kam der Ort 1803 an Bayern, wo es dem Landgericht Wertingen zugeteilt wurde.

Das Kirchdorf Asbach gehörte seit dem 19. Jahrhundert zu Rieblingen und wurde zum 1. April 1954 nach Osterbuch umgemeindet.

Religion

Rieblingen, obwohl eine alte Gründung, war keine eigene Pfarrei. Es gehörte zur Nachbarpfarrei Prettelshofen.

Anstelle einer in der Flurbereinigung 1961 abgebrochenen Kapelle wurde 1993 eine neue Kapelle am Kirchenweg nach Prettelshofen errichtet.<ref>Kapelle „Zur schmerzhaften Muttergottes“. In: schwabenmedia.de. Abgerufen am 9. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese hat den Patronat „zur schmerzhaften Muttergottes“.

Datei:Kapelle "zur schmerzhaften Muttergottes".jpg
Kapelle Zur schmerzhaften Muttergottes

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Rieblingen

Bodendenkmäler

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Wertingen

Literatur

  • Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: Städte, Märkte und Gemeinden. In: Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart. Herausgegeben vom Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S. 412.

Weblinks

Commons: Rieblingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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