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Schelchwitz

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Schelchwitz
Gemeinde Windischleuba
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22)&title=Schelchwitz 51° 0′ N, 12° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22) 50° 59′ 51″ N, 12° 28′ 31″ O
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Höhe: 172 m ü. NN
Fläche: 78,6 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Schelchwitz, Gemeinde Windischleuba. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 22 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 04603
Vorwahl: 03447
Lage von Schelchwitz in Thüringen
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Schelchwitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Windischleuba im thüringischen Landkreis Altenburger Land.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 124 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Windischleuba, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographische Lage

Schelchwitz liegt in der Pleißenaue östlich von Altenburg und südlich von Windischleuba und Remsa. Die Landschaft und die Gemarkung befindet sich im lössbeeinflussten Hügelland um Altenburg am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht. Die Landesstraße 1355 berührt das Dorf und die Bundesstraße 7 führt in unmittelbarer Nähe vorüber.

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung des landwirtschaftlich orientierten Ortes wurde in der Zeit von 1181 bis 1214 registriert und archiviert.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 247</ref> Der Ort wird als Gutsweiler beschrieben. Bis 1705 war dort ein Rittergut tätig und danach ein Stiftsgut, das 1880 aufgelöst worden ist.<ref>Schelchwitz auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue Abgerufen am 21. Mai 2012</ref>

Schelchwitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Schelchwitz gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam das Dorf zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Windischleuba, mit dem der Ort 1952 zum Kreis Altenburg im Bezirk Leipzig, 1990 zum thüringischen Landkreis Altenburg und 1994 zum Landkreis Altenburger Land kam.

Weblinks

Commons: Schelchwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Bocka | Borgishain | Pähnitz | Pöppschen | Remsa | Schelchwitz | Windischleuba | Zschaschelwitz

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