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Land des Rechts

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Vorlage:Infobox Politische Partei Land des Rechts ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), abgekürzt als ՕԵԿ bzw. OEK, von 2015 bis zum 13. Februar 2018<ref name="Name1">https://armenpress.am/arm/news/922551/haykakan-veratsnund-kusakcutyuny-oroshel-e-miavorvel.html (Abruf am 28. April 2019, armenisch)</ref><ref name= "Name2">https://www.civilnet.am/news/2018/11/21/Armenia-Elections-Orinats-Yerkir-Party%E2%80%99s-Tainted-Leadership/349038 (Abruf am 28. April 2019, englisch)</ref> genannt Armenische Wiedergeburt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Hajkakan Weraznund), ist eine Partei der politischen Mitte in Armenien. Sie wird seit ihrer Gründung von Arthur Baghdassarjan geleitet. Auf internationaler Ebene ist Land des Rechts Mitglied der christdemokratischen Zentristisch-Demokratischen Internationale (CDI) und hat seit 2012 Beobachterstatus bei der Europäischen Volkspartei (EVP).

Geschichte

Die 1998 gegründete Partei erhielt bei der Parlamentswahl 2003 12,9 % der Stimmen und 19 der 131 Parlamentssitze, womit sie nach der dauerregierenden Republikanische Partei Armeniens (HHK) zweitstärkste Fraktion war. Anschließend war ihr Parteivorsitzender Baghdassarjan Präsident der Nationalversammlung Armeniens.

Bei der Parlamentswahl 2007 erhielt sie nur noch 7,1 % der Stimmen und 9 Sitze, damit war sie viertgrößte Partei im Parlament. Bei der Präsidentschaftswahl im Februar 2008 war Baghdasarjan der Kandidat von Land des Rechts; er wurde Drittplatzierter mit 17,7 % der Stimmen.<ref>"Ra Cec declared Serge Sargsian Armenia’s President", defacto.am, 25. Februar 2008.</ref>

Bei der Parlamentswahl 2012 erhielt die Partei 5,5 % der Stimmen, die Anzahl ihrer Sitze reduzierte sich auf fünf. Anders als andere Oppositionsparteien erkannte Land des Rechts das Ergebnis an und trat der Regierungskoalition unter Führung der HHK bei. Bei der Präsidentschaftswahl 2013 stellte die Partei keinen eigenen Kandidaten auf. 2014 verließ sie die Regierung wieder.

Im Jahr 2015 fusionierte die Partei mit der kleinen Partei der Vereinten Armenier ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Miaworwaz Hajer Kusaksutjun) und benannte sich in „Armenische Wiedergeburt“ um. Bei der Parlamentswahl im April 2017 erhielt die Partei nur noch 3,7 % der Stimmen und verlor all ihre Parlamentssitze. Bei einem Treffen am 13. Februar 2018 wurde die Annahme des alten Parteinamens beschlossen unter welchem die Partei bei den Wahlen im gleichen Jahr antrat.<ref name="Name1"/><ref name="Name2"/><ref name="Armenien-Wahlergebnis-2018">Sunday, December 09, 2018 Parliamentary Elections. In: elections.am. Zentrale Wahlkommission der Republik Armenien, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. April 2019; abgerufen am 6. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.elections.am</ref>

Auch bei der Parlamentswahl in Armenien 2018 gelang der Partei der Sprung über die 5-%-Hürde nicht. Daher bleibt sie weiterhin Teil der außerparlamentarischen Opposition.<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2018"/>

Parlamentswahlen
Wahl Stimmen % Sitze Rang Position nach d. Wahlen Quelle
1999 56,807 5,28
6/131
5. Opposition mediamax.am<ref name="Armenien-Wahlergebnis-1999">https://mediamax.am/en/news/Elections/4633/</ref>
2003 148.381 12,98
19/131
3. Regierungskoalition electionguide.org<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2003">http://www.electionguide.org/elections/id/1370/</ref>
2007 95.324 7,13
9/131
4. Opposition electionguide.org<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2007">http://www.electionguide.org/elections/id/1474/</ref>
2012 83.123 5,51
6/131
5. Regierungskoalition Zentrale Wahlkommission der Republik Armenien<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2012">http://res.elections.am/images/doc/060512v.pdf</ref>
2017 58.277 3,72
0/105
5. außerparlamentarische Opposition Zentrale Wahlkommission der Republik Armenien<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2017">http://res.elections.am/images/doc/resulteng02.04.17.xlsx</ref>
2018 12.393 0,99
0/132
8. außerparlamentarische Opposition Zentrale Wahlkommission der Republik Armenien<ref name="Armenien-Wahlergebnis-2018"/>
2021 - -
0/107
- keine Teilnahme, außerparlamentarische Opposition Liste teilnehmender Parteien<ref>Armenia’s June 2021 Parliamentary Election: The Essential Primer. In: Lusine Sargsyan, Harout Manougian. EVN Report, 3. Juni 2021, abgerufen am 11. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Abgeordnete in der Nationalversammlung

Hinweis: Parteilose und anderweitig parteigebundene Fraktionsmitglieder sind nicht mit aufgeführt.

  • Arzruni Aghadschanjan (1999–2003)
  • Aramajis Alojan (1999–2003)
  • Gagik Awetjan (2003–2007)
  • Arthur Baghdassarjan (1999–2003, 2003–2007)
  • Samwel Balasanjan (2003–2007)
  • Stepan Barseghjan (1999–2003)
  • Heghine Bischarjan (2003–2007, 2007–2012, 2012–2017)
  • Ischchan Chatschatrjan (2007–2012, 2012–2017)
  • Lewon Docholjan (2012–2017)
  • Aram Harutjunjan (1999–2003)
  • Chatschik Harutjunjan (2007–2012)
  • Sergo Jerizjan (1999–2003)
  • Marspetuni Manukjan (2007–2012)
  • Hovhannes Margarjan (2003–2007, 2007–2012, 2012–2017)
  • Gagik Mchejan (2003–2007)
  • Chatschik Petrosjan (2003–2007, 2007–2012)
  • Mher Schahgeldjan (1999–2003, 2003–2007, 2012–2017)

Quelle: Webseite der Nationalversammlung<ref>parliament.am (Abruf am 7. Dezember 2019)</ref>

Fraktionsvorsitzende

Alle bisherigen Fraktionsvorsitzenden, welche die Partei Land des Rechts in der Nationalversammlung stellte:

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />