Silurus biwaensis
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Silurus biwaensis | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Silurus biwaensis2.jpg
Silurus biwaensis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Silurus biwaensis | ||||||||||||
| (Tomoda, 1961) |
Silurus biwaensis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine große, endemisch nur im japanischen Biwa-See vorkommende Welsart.
Verbreitung
Silurus biwaensis kommt ausschließlich im Biwa-See vor<ref name="fishbase" />, in dem mit Silurus lithophilus eine zweite endemische Welsart lebt.<ref name="Fossils of Silurus biwaensis ">M. Kobayakawa, S. Okuyama: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fossils of Silurus biwaensis (Siluridae) from the Ueno Formation, Ancient Lake Biwa Japan. ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Jap. Journal Ichtyol. 40 (4), 1994.</ref>
Beschreibung
Diese Welsart ähnelt dem Europäischen Wels. Er hat einen langgestreckten walzenförmigen Körper und erreicht bis zu 118 Zentimetern Länge und 17 Kilogramm Gewicht.<ref name="fishbase">Silurus biwaensis auf Fishbase.org (englisch)</ref> Der Rücken ist schwarz, der Bauch weiß. Der Kopf macht etwas weniger als ein Viertel der Standardlänge aus. Der Unterkiefer ist deutlich länger als der Oberkiefer. Das einzelne Bartelnpaar am Unterkiefer ist relativ kurz und fein, die Barteln am Oberkiefer erreichen nur bei Jungtieren die Brustflossen. Die Rückenflosse weist vier bis sechs Strahlen auf. Die Brustflossen haben einen Hartstrahl und 13 bis 15 Weichstrahlen, die Bauchflossen einen Hart- und neun bis zwölf Weichstrahlen. Die Afterflosse hat 71 bis 83 Weichstrahlen. Bei der Schwanzflosse ist der obere Lobus mit sechs bis sieben Strahlen länger als der untere mit sieben bis neun. Die Kiemenreuse weist am oberen Bogen zwei oder drei, am unteren neun bis zwölf Dornen auf. Es sind 14 bis 16 Branchiostegalstrahlen vorhanden.<ref>M. Kobayakawa: Systematic revision of the catfish genus Silurus, with description of a new species from Thailand and Burma. In: Jap. J. Ichthyol. 1989, 36(2), S. 155–186.</ref>
Lebensweise
Über die Lebensweise von Silurus biwaensis ist wenig bekannt. Er ernährt sich von Fischen und lebt auf dem Gewässergrund des Sees. S. biwaensis ist der größte Raubfisch in Biwa-See.<ref>Biwa Museum (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref name="fishbase" /> Mithilfe telemetrischer Methoden versuchte man das Wanderverhalten der Fischart zu erklären. Dabei fand man heraus, dass die Fische mehr oder weniger standorttreu sind und sich meist in der Nähe ihrer Laichgründe aufhalten.<ref>N. Takai, W. Sakamoto, M. Maehata, N. Arai, T. Kitagawa, Y. Mitsunaga: Settlement characteristics and habitats use of Lake Biwa catfish Silurus biwaensis measured by ultrasonic telemetry. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot In: Fishery Science. 1997, Vol. 63, S. 181–187.</ref> Andere Studien zeigten, dass sich die Subpopulationen des Sees kaum vermischen.<ref>N. Takai, W. Sakamoto: Identification of local populations of Lake Biwa catfish Silurus biwaensis in Japan on the basis of δ13C and δ15N analyses. In: Canadian Journal of Zoology. 1999, 77(2), S. 258–266. doi:10.1139/z98-210</ref>
Beziehung zu Menschen
Einige Fischer sind der Meinung, dass die Fische in der Lage seien, Erdbeben vorherzusagen, indem sie ihre Verhaltensweise bei einem bevorstehenden Erdbeben ändern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In der japanischen Mythologie glaubt man sogar, dass Erdbeben durch die Bewegungen eines riesigen Welses (Ōnamazu) unterhalb der Erdkruste hervorgerufen werden.<ref>Ito Kazuaki: Catfish and Earthquakes in Folklore and Fact.</ref>
Literatur
- Midori Kobayakawa: Systematic revision of the catfish genus Silurus, with description of a new species from Thailand and Burma. In: Japanese Journal of Ichthyology, Band 32 (1989), Heft 2, Seiten 155–186. ISSN 0021-5090
Anmerkungen und Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2024-05
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Echte Welse
- Siluridae
- Endemischer Fisch Japans