Zum Inhalt springen

Toqa Timur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. September 2025 um 19:50 Uhr durch imported>Oskar71 (Link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:YuanEmperorAlbumTughTemurPortrait.jpg
Toqa Timur

Toqa Timur (Jayaatu Khan, Vorlage:MnS-Mong; * 1304; † 2. September 1332 im damaligen Shangdu) war als Sohn Khaischans mongolischer Khagan und unter dem Namen Wenzong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ein Kaiser der Yuan-Dynastie. Er regierte 1328–1332, mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1329.

Leben

Toqa Timur kam mit Hilfe des Generals Yang- bzw. El Temür († 1333) in den Kämpfen um die Nachfolge Yesun Timurs (reg. 1323–1328) auf den Thron. Dabei bemächtigte sich El Temür in einem Staatsstreich der Hauptstadt Peking und proklamierte dort die Söhne Khaischans zu Thronerben, während in der Sommerresidenz Schan-tu der minderjährige Prinz Arigaba zum Herrscher ausgerufen wurde. Dadurch gab es drei Thronanwärter: Khaischans älteren Sohn Qoshila, Toqa Timur und Arigaba, aber Arigabas Partei wurde von El Temür bis Jahresende 1328 besiegt, während Qoshila sich mit der Durchsetzung seiner Thronansprüche bis Frühjahr 1329 Zeit ließ. Dann erst dankte Toqa Timur zugunsten seines älteren Bruders ab, bis dieser am 30. August 1329 bei einem Bankett mit El Temür ermordet oder vergiftet wurde.

Toqa Timur galt (im Gegensatz zu seinem Bruder Qoshila) als Vertreter der chinesischen Partei bei Hofe und hatte auch eine klassische chinesische Ausbildung erhalten. Seine Regierung war jedoch vollständig von dem General El Temür und dessen Familie abhängig, welche den Prinzen El Tegüs erzog. Verschwörungen und Revolten (z. B. in Yunnan) rissen für den Rest der Mongolenherrschaft in China nicht mehr ab.

Nach Toqa Timurs Tod wurde seine Witwe Putashali zur Regentin gemacht. Der Tod zweier Thronerben und des Generals El Temür brachte sie um ihre wichtigste Stützen, so dass sie widerwillig Toghan Timur als nächsten Mongolenkaiser billigte.<ref>Im Zusammenhang mit dem Sturz des Kanzlers Bayan wurde sie 1340 samt ihrem verbliebenen Sohn ins Exil geschickt, wo beide ums Leben kamen.</ref>

Söhne:

  • Aratnada († 1331)
  • El Tegüs († 1340)

Literatur

  • Stephan Conerman, Jan Kusber (Hrsg.): Die Mongolen in Asien und Europa. Peter Lang, Frankfurt/M. u. a. 1997, ISBN 978-3-631-30636-9.
  • Michael Weiers: Geschichte der Mongolen. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 2004, ISBN 3-17-017206-9.

Anmerkungen

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Arigaba
({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Kaiser von China
1328–1329
Qutugku Khan
({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Qutugku Khan
({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Kaiser von China
1329–1332
Irinchinbal
({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
ArigabaKhagan der Mongolen
1328–1329
Qutugku Khan
Qutugku KhanKhagan der Mongolen
1329–1332
Irinchinbal

Vorlage:Hinweisbaustein