Rebaudiosid A
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von RebaudiosideA | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Rebaudiosid A | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C44H70O23 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Pulver<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 967,01 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
242 – 244 °C<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Rebaudiosid A ist ein Steviol-Glycosid und findet sich in den Blättern von Stevien-Pflanzen, vorwiegend dem Süßkraut Stevia rebaudiana. Es ist zusammen mit Steviosid Hauptbestandteil des Süßstoff-Gemischs Stevia, das – je nach Anbaugebiet und Pflanzensorte – sieben bis zehn weitere Steviolglycoside enthalten kann<ref name="woad">Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu „Stevia rebaudiana“ im Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen Abgerufen am 16. November 2011.</ref><ref name="pcl">Venkata Sai Prakash Chaturvedula, John F. Clos, Joshua Rhea, Dennis Milanowski, Ulla Mocek, Grant E. DuBois, Indra Prakash: Minor diterpenoidglycosides from the leaves of Stevia rebaudiana; Phytochemistry Letters, Vol. 4 (3), September 2011, S. 209–212. doi:10.1016/j.phytol.2011.01.002</ref>. Hervorzuheben sind die positiven sensorischen Eigenschaften des Rebaudiosid-A. Es ist das süßeste, und am wenigsten bittere Glycosid der Pflanzen. Daher ist bei Stevia-Produkten ein hoher Anteil des Stoffes wünschenswert.<ref>Kathrin Zinkant: Stevia: Klägliche Reste einer vermeintlichen Wunderpflanze. Zeit Online, 29. Mai 2014.</ref> Gegenwärtig stellt eine Reinheit von 98 % die höchstmögliche Konzentration von Rebaudiosid A in Stevia Produkten dar, weil es mit aktuellen Verfahren nicht gelingt, die anderen Steviolglycoside vollständig zu entfernen.
Rebaudiosid-A wurde erstmals 1900 durch Ovidio Rebaudi isoliert<ref>O. Rebaudi: Nota sobre el Caá-hee. In: Rev Quimi Farma Buenos Aires (1900), Band 1, S. 2–3.</ref> und später ihm zu Ehren benannt. Strukturell ähnelt es dem giftigen Atractylosid, mehr noch dem Wedelosid.
Weblinks
- UNIVERSITY OF CALIFORNIA, LOS ANGELES: Toxicology of Rebaudioside A: A Review (PDF; 612 kB)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Hydroxyoxan
- 2-Alkoxyoxan
- Decalin
- Cycloheptan
- Cyclopentan
- Vinylidenverbindung
- Cyclohexancarbonsäureester
- Glycosid
- Süßstoff
- Aromastoff (EU)
- Glucosid
- Alkylcyclohexan