Gumpelshofen
Gumpelshofen Gemeinde Ohrenbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(63)&title=Gumpelshofen 49° 27′ N, 10° 12′ O
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dim=10000 | globe= | name=Gumpelshofen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 426 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 63 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91620 | |||||
| Vorwahl: | 09865 | |||||
Gumpelshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ohrenbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Gumpelshofen liegt in der Gemarkung Oberscheckenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Oktober 2024.</ref>
Lage
Das Dorf liegt auf offener, recht flacher Ackerflur ganz im Süden der Gemeinde. Weniger als zweihundert Meter nördlich des Ortes entsteht der Stubachsgraben, der ihn südwärts durchfließt und über den Steinbach zur Tauber entwässert.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Juli 2023.</ref>
Geschichte
Unter Führung des französischen Generals Ezéchiel de Mélac zündeten im November 1688 französische Mordbrenner 14 Häuser an und richteten einen Schaden von mindestens 4245 Gulden an.
1800 gab es fünf Haushalte, von denen vier der Reichsstadt Rothenburg und einer dem Deutschorden untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 433.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gumpelshofen dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Ohrenbach zugewiesen. Spätestens 1840 wurde der Ort nach Oberscheckenbach umgemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Ohrenbach eingegliedert.<ref>Ohrenbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Ohrenbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Verkehr
Die Staatsstraße 2419 berührt den Ort im Osten, sie führt von Uffenheim im Norden über den Gemeindeort Oberscheckenbach und Gumpelshofen zum einen Kilometer entfernten Ort Reichelshofen in der Gemeinde Steinsfeld und weiter südwärts nach Rothenburg ob der Tauber. Einen Autobahnanschluss hat das Dorf über die auf der Straße etwa 4 km entfernte Anschlussstelle Bad Windsheim an der A 7. Zwei Kilometer weiter im Osten liegt der günstigste Bahnanschluss in Steinach bei Rothenburg ob der Tauber an den Bahnstrecken Treuchtlingen–Würzburg, Steinach–Neustadt (Aisch) und an der Stichbahn Steinach–Rothenburg.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gumpelshoffen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 433–434 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gumpelshofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gumpelshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Gailshofen | Gumpelshofen | Habelsee | Oberscheckenbach | Ohrenbach | Reichardsroth | Seemühle
Sonstiger Wohnplatz: Landthurm