Reichelshofen
Reichelshofen Gemeinde Steinsfeld
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95)&title=Reichelshofen 49° 26′ N, 10° 13′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 95 (Jan. 2023)<ref name="Steinsfeld"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91628 | |||||
| Vorwahl: | 09865 | |||||
Reichelshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Reichelshofen liegt in der Gemarkung Steinsfeld.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Oktober 2024.</ref>
Über den engeren Umkreis hinaus ist der Ort bekannt durch die 1841 gegründete Landwehr-Bräu.
Geographie
Durch das Kirchdorf fließt der Stubachsgraben, ein linker Zufluss des Fischbachs. 0,75 km westlich des Ortes liegen die Waldgebiete Großespen und Kleinespen. Die Staatsstraße 2419 führt nach Steinsfeld (2 km südlich) bzw. an Gumpelshofen vorbei nach Oberscheckenbach (2,5 km nördlich). Die Staatsstraße 2416 führt nach Adelshofen (2,7 km westlich) bzw. nach Endsee (2 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gypshütte (1,1 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im November 1688 wurden im sogenannten französischen Mordbrand 13 Gebäude zerstört und damit ein Schaden von über 5331 Gulden angerichtet. 1800 gab es im Ort sieben Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 458f.</ref> Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Reichelshofen dem Steuerdistrikt Steinach und der Ruralgemeinde Steinsfeld zugeordnet.<ref>Steinsfeld > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Evangelisch-lutherische Kapelle St. Konrad: schlichter Putzbau mit Polygonchor, spätes 13. Jahrhundert, Erneuerungen 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung.<ref>Denkmalliste für Steinsfeld (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Steinsfeld) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Sonstiges
Bei den Ermittlungen zur 1962 erfolgten Ermordung der Reichelshofener Schneiderin Lina Lindörfer, konnte die Tat mit Hilfe neuer, vom Institut für gerichtliche Medizin und Kriminalistik in Erlangen angewandter Verfahren (dem Ouchterlony-Test und der Mischagglutination nach Robin Coombs) ihrem Bruder, dem Büttner Friedrich Lindörfer, zugeordnet werden.<ref>Jürgen Thorwald: Die Stunde der Detektive. Werden und Welten der Kriminalistik. Droemer Knaur, Zürich und München 1966, S. 269–285.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Reichelshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 458–459 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 89.
Weblinks
- Reichelshofen. In: steinsfeld.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Reichelshofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Reichelshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bettwar | Chausseehaus | Ellwingshofen | Endsee | Gattenhofen | Gypshütte | Hartershofen | Possenmühle | Reichelshofen | Steinsfeld | Urphershofen