Speierhof
Speierhof Gemeinde Gebsattel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17)&title=Speierhof 49° 20′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 473–490 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 17 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91607 | |||||
| Vorwahl: | 09868 | |||||
Speierhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gebsattel im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Speierhof liegt in der Gemarkung Kirnberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Unmittelbar westlich des Weilers entspringt der Kirnberger Mühlbach, ein rechter Zufluss der Tauber. Einen halben Kilometer südöstlich befindet sich der Straßensee. Im Norden grenzt das Waldgebiet Waldeck an. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2249 (0,1 km östlich), die nach Schönbronn (1,5 km südöstlich) bzw. nach Kirnberg führt (2,3 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Ursprünglich war der Ort in Besitz der Herren von Kirnberg, die es schließlich an Herold Rain und Ulrich Lösch vererbt haben. Diese verkauften den Hof im Jahr 1384 an Heinrich Doppler. In der Folgezeit wechselte oftmals der Besitzer. Hektor von Heßberg verkaufte schließlich 1605 u. a. auch den Speierhof an die Reichsstadt Rothenburg.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 382 f.</ref>
Laut 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Oberamts Colmberg aus dem Jahr 1608 bestand Speierhof aus zwei Höfen, die der Reichsstadt Rothenburg unterstanden. Das Hochgericht übte das Vogtamt Colmberg aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 6/1, 6v. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 705 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> 1617 wurde der Reichsstadt Rothenburg auch das Hochgericht zugestanden, was jedoch von Hohenlohe-Schillingsfürst strittig gemacht wurde. 1710 erhielten diese durch Vertrag das Hochgericht.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Rentamt Colmberg 47, 147. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 710 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Speierhof dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Gastenfelden zugewiesen. Spätestens 1840 wurde der Ort nach Kirnberg umgemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Gebsattel eingegliedert.<ref>Gebsattel > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 25. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria und Michael (Kirnberg) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Gebsattel) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Speyerhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 382–383 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Speierhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Speierhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bockenfeld | Eckartshof | Gebsattel | Kirnberg | Pleikartshof | Rödersdorf | Speierhof | Wasenmühle | Wildenhof