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Joe Rosenblatt

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Joe Rosenblatt als Joseph Rosenblatt (* 26. Dezember 1933 in Toronto, Ontario, Kanada; † 11. März 2019<ref>JOE ROSENBLATT: A CELEBRATION OF LIFE abgerufen am 4. April 2019</ref>) war ein kanadischer Dichter und Schriftsteller sowie Maler,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.rougegallery.caKünstlerisches Selbstverständnis Joe Rosenblatts mit Bildbeispielen auf www.rougegallery.ca. Abgerufen am 8. April 2012. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> der 1976 mit Top Soil den Governor General’s Award und 1986 mit Poetry Hotel den zu den BC Book Prizes gehörenden Dorothy Livesay Poetry Prize gewinnen konnte.<ref name=cpo>„<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Joe Rosenblatt: Biography (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Januar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.library.utoronto.ca,“ Canadian Poetry Online – www.library.utoronto.ca</ref>

Leben

Joseph Rosenblatt wurde in Toronto, Ontario, geboren, wo er auch in der städtischen Umgebung des Kensington Markets aufwuchs und die Lansdowne Public School besuchte.<ref name=poets>Heather Pyrcz, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"The Experimental Poets" (Memento vom 13. Mai 2011 im Internet Archive), A Digital History of Canadian Poetry, YoungPoets.ca. Abgerufen am 7. April 2012.</ref> Später besuchte er die Central Technical School, die er jedoch ohne einen Abschluss verließ, woraufhin er in einer Vielzahl von einfachen Arbeitsstellen der Industrie arbeitete.<ref name=drache>Sharon Drache, „Rosenblatt, Joseph,“ Canadian Encyclopedia (Edmonton: Hurtig, 1988), 1987</ref> So arbeitete er seit 1956 für die Canadian Pacific Railway.<ref name=qualicum><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Joe Rosenblatt" (Memento vom 21. September 2010 im Internet Archive), QualicumFrameworksGallery.ca. Abgerufen am 8. April 2012.</ref>

Bereits in den späten 1950er Jahren interessierte sich Rosenblatt eingehend für die Ideen des Sozialismus, engagierte sich bei Anti-Atomkraft-Demonstrationen und verkaufte die trotzkistische Zeitschrift Workers Vanguard, was ihn indirekt zu den führenden Persönlichkeiten hinter der Socialist Educational League machte, einer extrem linksgerichteten Gruppierung, die ihren Einfluss auf die kanadischen Gewerkschaften verstärken wollten.<ref>John Riddell: How Marxists in the Unions. Reached Out to Student Radicals. Recollections of the Late 1950s. In: www.socialisthistory.ca – Ursprünglich: Socialist Voice, Number 22, 23. November 2004. Abgerufen am 8. April 2012.</ref> In den frühen 1960er Jahren begann Joe Rosenblatt nun ernsthaft mit dem Schreiben von Gedichten, da er sich in Gedanken mit den Werken des Arbeiterpoeten Milton Acorn und des metaphysischen Gedichten der Gwendolyn MacEwen verbunden fühlte.<ref name=qualicum /> Andere Dichter, die ihn bei seiner eigenen künstlerischen Initialzündung halfen, waren Al Purdy und Earle Birney.<ref name=poets />

Rosenblatts erstes Buch, The L.S.D. Leacock wurde 1966 veröffentlicht. Im selben Jahr erhielt er eine staatliche Zuwendung, die ihm erlaubte seine Arbeitsstelle bei der Canadian Pacific Railway aufzugeben und sich vollkommen dem Schreiben zu widmen.<ref name=qualicum />

Während seiner schriftstellerischen Karriere über vier Dekaden verfasste er mehr als 20 Gedichtbände und verschiedene autobiografische Werke. Dabei erschienen seine Gedichte in über 30 Anthologien zur kanadischen Lyrik. Seine Lesereisen führten 1987–1993 ihn nicht nur durch Kanada und die Vereinigten Staaten, sondern auch durch Europa, insbesondere durch Italien, Schweden und Finnland.<ref name=qualicum /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Joe Rosenblatt – www.burnabyartgallery.ca (Memento vom 1. April 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 5. April 2012.</ref>

Books in Canada rühmte 1988 seine Straßenschläue und die mit allen Wassern gewaschene Weisheit, die seinen poetischen Charakter ausmachen würde: „street smart, water wise, heaven bent, Joe Rosenblatt is a talented man, fisher of gods, and a school in himself. He makes you feel things that are hard to touch: bee fur, tadpoles, and the human heart.“<ref name=poets />

Joseph Rosenblatt formulierte seine Schreibphilosophie selbst folgendermaßen: „I write to escape hyper reality – genocide of man, elephants and fish – the death of the ozone layer, the industrial degredation [sic] of the earth – My affordable opiate is my Muse. It allows me to float into a dream state and create an escapist literature. Let the prose-fanciers, the dog people as opposed to poetic feline fancier – indulge in grim reality. The very thought of reality gives me hives.“<ref>„<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Joe Rosenblatt: Writing Philosophy (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Februar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.library.utoronto.ca“, Canadian Poetry Online. Abgerufen am 7. April 2012</ref>

1976 erschien Top Soil mit ausgewählten Gedichten, das im selben Jahr den Governor General’s Award gewinnen konnte. Zehn Jahre später war Jo Rosenblatt mit einem weiteren Gedichtband ausgewählter Werke, Poetry Hotel, der erste Preisträger des zu den BC Book Prizes gehörenden Dorothy Livesay Poetry Prize, der damals noch B.C. Book Prize for Poetry hieß.<ref name="cpo" />

Im Verlaufe der Jahre arbeitete der kanadische Dichter als Writer-in-Residence an verschiedenen Universitäten seines eigenen Landes (University of Victoria, University of Western Ontario), aber auch an der Universität La Sapienza, Rom, und der Universität Bologna.<ref name=poets /> Diverse zweisprachige Editionen seiner Gedichte wurden in Italien dank der Übersetzungen von Alfredo Rizzardi von der Universität Bologna und Ada Donati von der Universität Rom veröffentlicht.<ref name=poets /> Darüber hinaus wurden seine Gedichte ins Französische, Niederländische, Schwedische und Spanische übertragen.<ref name="qualicum" /> In die Deutsche Sprache wurden seine Gedichte bis heute nicht übersetzt. Von 1969 bis 1983 war er der Herausgeber des eklektizistischen Literaturmagazins Jewish Dialog.<ref>http://www.answers.com/topic/joe-rosenblatt</ref>

Joseph Rosenblatt galt außerdem als talentierter Maler und Zeichner, der den englischen Dichter und Maler William Blake als seine große Inspiration bezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Künstlerprofil Joe Rosenblatts auf Saatchi Online. Abgerufen am 8. April 2012. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saatchionline.com</ref> Seine Gemälde, Zeichnungen und Skizzen, die sowohl die eigenen Werke als auch die anderer Künstler illustrieren, hängen in diversen kanadischen Privatsammlungen und öffentlichen Galerien.<ref>Bildbeispiele auf <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Februar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.library.utoronto.ca. Abgerufen am 8. April 2012.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Art Bar presents (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Brian Campbell, Edward Nixon and Joe Rosenblatt. 15. Mai 2009. Abgerufen am 8. April 2012.</ref> Er selbst lebte über zwei Jahrzehnte in Qualicum Beach, British Columbia, zusammen mit seiner Frau Faye, einer Klavierlehrerin.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/poets.caJoe Rosenblatt. – www.poets.ca (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 8. April 2012.</ref>

Werk

Lyrik
Fiction/Prosa

Auszeichnungen

Literatur

  • Encyclopedia of Literature in Canada. Herausgegeben von William H. New. University of Toronto Press, Toronto 2002, S. 986f.
  • Pleuke Boyce: Qualicum metaphysics [Interview mit Joe Rosenblatt]. In: Books in Canada, Bd. 17/4 (Mai 1988), S. 17–18.
  • Ed Jewinski: Joe Rosenblatt and his works. ECW Press, Toronto 1999, ISBN 978-1-55022-073-5.
  • Linda Rogers (Hrsg.): Joe Rosenblatt. Essays on his works. Guernica Editions, Toronto 2006, ISBN 978-1-55071-204-9.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1986: Joe Rosenblatt | 1987: Diana Hartog | 1988: Patricia Young | 1989: Charles Lillard | 1990: Victoria Walker | 1991: Jeff Derkson | 1992: Barry McKinnon | 1993: bill bissett | 1994: Gregory Scofield | 1995: Linda Rogers | 1996: Patrick Lane | 1997: Margo Button | 1998: Patricia Young | 1999: David Zieroth | 2000: Lorna Crozier | 2001: Don McKay | 2002: Karen Solie | 2003: bill bissett | 2004: Philip Kevin Paul | 2005: Jan Zwicky | 2006: Meredith Quartermain | 2007: Don McKay | 2008: Rita Wong | 2009: Daphne Marlatt | 2010: Fred Wah | 2011: Stephen Collis | 2012: John Pass | 2013: Sarah de Leeuw | 2014: Jordan Abel | 2015: Cecily Nicholson | 2016: Raoul Fernandes | 2017: Adèle Barclay | 2018: Mercedes Eng | 2019: Laisha Rosnau | 2020: Chantal Gibson | 2021: Michael Prior | 2022: Henry Doyle Vorlage:Klappleiste/Ende

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