Wersdorf
Wersdorf Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wersdorf 51° 3′ N, 11° 28′ O
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| Höhe: | 213 m | |||||
| Eingemeindung: | 14. März 1974 | |||||
| Eingemeindet nach: | Pfiffelbach | |||||
| Postleitzahl: | 99510 | |||||
| Vorwahl: | 03644 | |||||
Lage von Wersdorf in Ilmtal-Weinstraße
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Wersdorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße im Landkreis Weimarer Land in Thüringen.
Lage
Wersdorf liegt zwischen Pfiffelbach und Niederroßla in einem Ackerbaugebiet nahe Apolda. Das Dorf wird von der Landesstraße 1057 tangiert. Die Buslinie 289 der PVG Weimarer Land verbindet den Ort mit Buttstädt bzw. Apolda.
Geschichte
Am 15. Oktober 1325 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 311.</ref> Der Ort gehörte seit Mitte des 15. Jahrhunderts zum ernestinischen Amt Roßla, welches 1572 zu Sachsen-Weimar, 1603 zu Sachsen-Altenburg, 1672 wieder zu Sachsen-Weimar und 1741 zu Sachsen-Weimar-Eisenach kam. Bei der Verwaltungsreform des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach kam der Ort zum Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda).
70 Einwohner leben im Ortsteil. Das Dorf war und ist landwirtschaftlich geprägt.<ref>Pfiffelbach auf der Website der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße. In: ilmtal-weinstrasse.de, abgerufen am 3. Mai 2017.</ref> Zusammen mit den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Ilmtal-Weinstraße wurde Wersdorf zum 31. Dezember 2013 ein Ortsteil der neuen Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße.<ref>Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2013. Vom 19. Dezember 2013. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen. Nr. 12 – Tag der Ausgabe: Erfurt, den 30. Dezember 2013, S. 353–356, hier: S. 355, § 18. In: thueringen.de, abgerufen am 3. Mai 2017 (PDF; 1,4 MB).</ref>
In Wersdorf befindet sich die Nikolaus von Myra geweihte Kirche (erbaut zwischen 1789 und 1791).<ref name="unsere Kirchen"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />unsere Kirchen. ( vom 20. Mai 2016 im Internet Archive) In: johannisgemeinde.de, abgerufen am 3. Mai 2017 (Memento[s] nicht einschlägig).</ref> Seit 2010 gehört sie als Sprengelkirche zur Ev.-Luth. Johannisgemeinde Niederroßla.<ref>Pfarrbereich Niederroßla – Liebstedt – Oßmannstedt. In: pfarrbereich-niederrossla.jimdofree.com, abgerufen am 13. Mai 2020.</ref> Eine der beiden Glocken („Scholastica“) stammt laut Inschrift aus dem Jahr 1550 und wird als die vorletzte erhaltene Glocke vom Erfurter Peterskloster angesehen.<ref name="unsere Kirchen" />
Persönlichkeiten
- Ernst Schunke (1862–1936), Künstler
- Johann Christian Sühnel (1687–1770), Pastor und Schriftsteller
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Denstedt | Goldbach | Kromsdorf (bestehend aus Großkromsdorf und Kleinkromsdorf) | Leutenthal | Liebstedt | Mattstedt | Niederreißen | Niederroßla | Nirmsdorf | Oberreißen | Oßmannstedt | Pfiffelbach | Rohrbach | Ulrichshalben | Wersdorf | Willerstedt