Appenrode
Appenrode Stadt Ellrich
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(392)&title=Appenrode 51° 35′ N, 10° 44′ O
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| Höhe: | 249 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 392 (2017)<ref>„Unser Dorf hat Zukunft“ Die Regionalwettbewerbe 2017. (PDF; 26,5 MB) S. 83, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 9. April 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 99755 | |||||
| Vorwahlen: | 036332, 036331 | |||||
Lage von Appenrode in Thüringen
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Appenrode ist ein Ortsteil von Ellrich im Landkreis Nordhausen in Thüringen.
Geografie
Appenrode liegt im südlichen Vorland des Harzes. Der Ellerbach, ein Zufluss der Zorge, durchfließt die Ortschaft. Die Gemarkung unterliegt auch den Karsterscheinungen des Harzvorlandes. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen sind daher meist grundwasserfern.
Geschichte
1190 wurde der Ortsteil erstmals urkundlich genannt.<ref name="DobeneckerII-2">Otto Dobenecker (Bearb. und Hg.): Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae (1210–1227 ). Band 2 Teil 2, Nr. 873. Fischer, Jena 1900.</ref><ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 18</ref> Nach dieser Zeit war der Ort Bischofferode und Bettlershayn unterstellt. Von Bettlershayn siedelten sich nach dem Fleglerkrieg von 1412 am Haynerberg die Leute an. Das war auch ein Schritt zur neuen Selbstständigkeit. Der landwirtschaftlich geprägte Ort hatte meist um die 450 Einwohner. Sie arbeiteten in der Landwirtschaft, auch in der nahen Kriegsindustrie (während der Zeit des Nationalsozialismus) oder meist im Bergbau als Pendler.<ref>Appenrode auf der Website der Stadt Ellrich Abgerufen am 28. März 2012</ref>
Ortsbürgermeister
Seit 2014 ist Ingmar Flohr von der FDP Ortsbürgermeister von Appenrode.<ref>Kristin Müller: Porträt: Ingmar Flohr ist Ortsteilbürgermeister von Appenrode. In: Thüringer Allgemeine. 2. August 2014, abgerufen am 20. Februar 2025.</ref> Er wurde zuletzt bei der Kommunalwahl 2024 mit 99 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.<ref>Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen – Appenrode. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 20. Februar 2025.</ref>
Verkehr
Das Dorf ist über die Landesstraße 2073 und Kreisstraßen zu erreichen. Es wird im Schülerverkehr sowie Mittags und Nachmittags etwa stündlich von der Buslinie 24 angefahren. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich etwa 2,5 Kilometer südwestlich in Woffleben sowie 3 Kilometer östlich in Niedersachswerfen.
Sehenswürdigkeiten
Bei Appenrode befindet sich eine bereits 1589 beschriebene grottenartige Höhle, das Naturdenkmal Kelle. Die noch immer offen zugängliche Höhle besitzt im Zugangsbereich einen hallenartiger Raum von bis zu 25 Meter Höhe, 16 Meter Breite und noch 20 Meter Resttiefe, vor einem Teileinsturz durch fortdauernde Verwitterung im 19. Jahrhundert war diese Halle 95 Meter tief. Am Grund der Höhle befindet sich ein kleiner Höhlensee, dieser besitzt eine maximale Tiefe von 5 Meter. Die Höhle war schon vor zweihundert Jahren eine bekannte Sehenswürdigkeit und wurde auch von Gottfried August Bürger, Johann Wilhelm Gleim und Christoph August Tiedge aufgesucht.<ref name="Kultur">«Ellrich». In: Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Kulturelle Entdeckungen. Landkreis Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis. Band 1 (Thüringen). Schnell & Steiner, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7954-2249-3, S. 69, 191–192.</ref><ref>Peter Kuhlbrodt: Kelle – ältestes Naturdenkmal im Kreis Nordhausen. In: Meyenburg Museum (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Heft 15. Nordhausen 1990, S. 1–8.</ref>
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Jakobus.
Persönlichkeiten
- Justus Ludwig Günther Leopold (1761–1822), Pfarrer in Appenrode und Verfasser zahlreicher Schriften zur Landwirtschaft; Vater von Friedrich Leopold<ref>Personendaten der DNB.</ref>
- Friedrich Leopold (1795–1875), lutherischer Theologe, Konsistorialrat und Generalsuperintendent der Generaldiözese Hoya-Diepholz
Weblinks
- Literatur von und über Appenrode im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Appenrode innerdeutsche Grenze Bildergalerie
Einzelnachweise
<references />
Appenrode | Cleysingen | Ellrich | Gudersleben | Rothesütte | Sülzhayn | Werna | Woffleben