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Catherine Sauvage

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Datei:CatherineSauvage-StudioHarcourt-1959.png
Catherine Sauvage (1959)

Catherine Sauvage (* 29. Mai 1929 in Nancy als Jeannine Marcelle Saunier;19. März 1998 in Bry-sur-Marne, Département Val-de-Marne)<ref>Vorlage:Fichier Décès</ref> war eine französische Chansonnière und Schauspielerin.

Leben

Jeannine Saunier, die schon früh vom Theater begeistert war, kam im Jahr 1947 nach Paris, wo sie nach einem früheren Freund den Künstlernamen Sauvage annahm. Sie nahm Schauspielunterricht bei Jean-Louis Barrault und begann, in Cabarets wie dem Rose Rouge, L’Écluse, Quod Libet, Tabou, L’Arlequin und Trois Maillets Chansons zu singen. Im La Huchette lernte sie 1949 Leo Ferré kennen und war fasziniert von seinem Auftritt. Als sie Jacques Canetti vier Jahre später in seinem Cabaret Les Trois Baudets engagierte, sang sie Ferrés Chansons wie Monsieur William, Les Amoureux du Havre, Paris canaille, Le Piano du pauvre, L’Ile Saint-Louis, L’Homme und Le Guinche. Mit diesem Vortrag feierte sie auch Erfolge im Olympia und erhielt im Jahr 1954 den Grand Prix du Disque.<ref name="france">France Musique: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (französisch)</ref>

Datei:Nieuwe Franse ster Catherine Sauvage in Amsterdam, Bestanddeelnr 906-9988 (cropped).jpg
Catherine Sauvage (1955)

Sauvage sagte über ihre Anfangszeit Ende der 1940er bis Anfang der 1950er Jahre in Paris:

„Es war eine wunderbare Atmosphäre, denn es war nach dem Krieg und man hatte Durst, sei es unter den Künstlern, sei es im Publikum. Durst nach Poesie, Durst nach neuen Dingen. Die Menschen waren sehr offen. Hier lebten alle Künstler zusammen. Die Romanciers begegneten den Malern, den Schauspielern, den Sängern. Das war eine Zeit, in der man nicht vorwiegend materiell eingestellt war. Gage? Darüber machte man sich nur lustig, man sang zum Vergnügen, weil da wirklich ein Publikum war, das eine große Lust hatte.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Catherine Sauvage im Gespräch mit Stephan Göritz<ref>Stephan Göritz: Skandal des Glücks. Sendemanuskript, Deutschlandfunk, 8. Dezember 2001.</ref>

Sauvages besonderes Interesse galt der Interpretation anspruchsvoller Texte von Schriftstellern. So hatte sie neben Liedern von Gilles Vigneault, Jean-Roger Caussimon, Félix Leclerc, Georges Dor, Serge Gainsbourg und Jean-Claude Darnal auch Texte von Jacques Prévert, Charles Baudelaire, Bertolt Brecht, Colette, Alfred Jarry, Pierre Mac Orlan, Henri Michaux und Louis Aragon in ihrem Programm.<ref name="france" /> Letzterer sagte über ihren Vortrag seiner Gedichte: « {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) » (deutsch: „Und plötzlich mit ihrer Stimme, wie durch ein Geschenk, erhält alles seinen vollständigen Sinn.“)Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Georges Brassens urteilte über ihren Vortrag: « {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) » (deutsch: „Catherine Sauvage singt nicht, sie beißt.“)Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=

Nachdem Sauvage 1961 noch einen zweiten Grand Prix du Disque erhalten hatte, trat sie während der Popmusik-Welle, die Frankreich Anfang der 1960er Jahre überschwemmte, in der Hintergrund und arbeitete hauptsächlich als Theaterschauspielerin, ehe sie im Jahr 1968 im Bobino ein Comeback feierte. Im Jahr 1992 nahm sie noch einmal eine Platte zu Ehren Jacques Préverts auf, im Juli 1994 hatte sie in La Rochelle ihren letzten Auftritt, ehe sie vier Jahre später an Krebs starb.<ref>Universal Music: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (französisch)</ref>

Diskografie (Auswahl)

Datei:Nederpopzien, Catherine Sawage (Frankrijk), Bestanddeelnr 927-1202.jpg
Sauvage (1974)
  • 1961: Chansons de Louis Aragon
  • 1961: Chansons de coeur… chansons de tête
  • 1964: Catherine Sauvage chante Kurt Weill
  • 1964: Chansons d’amour et de tendresse, chansons des amours déchirantes
  • 1966: Chansons françaises du Canada
  • 1968: Le Bonheur. Catherine Sauvage à Bobino 1968
  • 1969: Le Miroir aux alouettes
  • 1969: Chansons libertines
  • 1970: Larguez les amarres
  • 1971: Avec le temps
  • 1992: Colette: Dialogues de bêtes

Filmografie (Auswahl)

  • 1956: Paris canaille
  • 1966: Deux heures à tuer
  • 1977: Kommissar Moulin (Commissaire Moulin, Fernsehserie, eine Folge)
  • 1983: La Fiancée qui venait du froid
  • 1988: Le Miroir aux alouettes

Theater (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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