Meierndorf
Meierndorf Gemeinde Burk
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(171)&title=Meierndorf 49° 9′ N, 10° 30′ O
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| Höhe: | 437 (437–453) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 171 (1. Jan. 2024)<ref name="Einwohner">Ortsteil Meierndorf. In: gemeinde-burk.de. Abgerufen am 21. Juni 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1849 | |||||
| Postleitzahl: | 91596 | |||||
| Vorwahl: | 09822 | |||||
Meierndorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burk im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Meierndorf hat eine Fläche von 5,152 km². Sie ist in 738 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6980,69 m² haben.<ref>Gemarkung Meierndorf (092996). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 25. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Bruck und Wolfershof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Durch das Dorf fließt der Flinsbach, ein rechter Zufluss der Wieseth, und der Himmelreichbach, der im Ort als linker Zufluss in den Flinsbach mündet. Im Süden grenzt der Mönchswald an, 0,5 km westlich liegt der Burker Wald. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bruck (1,5 km nordöstlich) bzw. nach Burk zur Staatsstraße 2248 (2 km südwestlich). Weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Zimmersdorf (1,7 km nordwestlich) und nach Oberkönigshofen zur Staatsstraßen 2220 (2 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Meierndorf war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom ebenfalls ansbachischen Oberamt Feuchtwangen beansprucht. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Verwalteramt Waizendorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Meierndorf 13 Anwesen (1 Mühle, 2 Höfe, 1 Höflein, 7 Güter, 2 Häuslein) und ein Gemeindehirtenhaus. Alleiniger Grundherr war das Verwalteramt Waizendorf.<ref name="N440">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 440.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Meyerndorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 383 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Band 3, Sp. 592). Hiernach soll es nur 12 Untertansfamilien gegeben haben.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N552">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 552.</ref>
1806 kam Meierndorf an das Königreich Bayern. Infolge des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Burk zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> 1818 entstand die Ruralgemeinde Meierndorf, zu der Wolfershof gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Wassertrüdingen und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wassertrüdingen zugeordnet.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 71–72 (Digitalisat).</ref> 1849 wurde Meierndorf wieder nach Burk eingemeindet.<ref name="N552" /><ref>Burk > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Gemeinde Meierndorf
| Jahr | 1818 | 1840 |
|---|---|---|
| Einwohner | 78 | 119 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 18 | 22 |
| Quelle | <ref name="OV 1818" /> | <ref name="OV 1846" /> |
Ort Meierndorf
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt.<ref name="N440"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 18. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Meyerndorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 592 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 518–519 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Meierndorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Meierndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bruck | Burk | Meierndorf | Schleifmühle | Wolfershof
Wüstungen: Flinsmühle | Schneckenhof