Unterklingen
Unterklingen Markt Weiltingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(19)&title=Unterklingen 49° 1′ N, 10° 26′ O
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| Höhe: | 481–494 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91744 | |||||
| Vorwahl: | 09853 | |||||
Unterklingen ist ein Gemeindeteil des Marktes Weiltingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Unterklingen liegt in der Gemarkung Veitsweiler.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde besteht aus drei Wohnhäusern und einem Dutzend Nebengebäuden. Sie befindet sich mit Oberklingen, Bosacker und Hahnenberg in einer Waldlichtung. Im Norden liegt das Waldgebiet Hundsmarkt, im Osten Hahnenschlag, im Süden Klingenspitz und im Westen der Weiltinger Forst. Dort erheben sich der Greiselbacher Berg und der Rote Berg (524 m ü. NHN). Ein namenloser Bach fließt ostwärts als linker Zufluss in den Weihergraben, einen rechten Zufluss der Wörnitz.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberklingen (0,3 km südöstlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km nordöstlich), die nach Bosacker (0,7 km südöstlich) bzw. nach Hahnenberg führt (0,2 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Unterklingen war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Aufkirchen beansprucht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterklingen drei Köblergüter und ein Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das württembergische Oberamt Weiltingen.<ref name="N466">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 466.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Klingen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 383 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 166.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterklingen dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Veitsweiler zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Unterklingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weiltingen eingegliedert.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581.</ref><ref>Weiltingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Veit (Veitsweiler) gepfarrt.<ref name="N466"/> Die Katholiken sind nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Klingen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 166 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Weiltingens Ortsteile > Unterklingen. In: weiltingen.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unterklingen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unterklingen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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