Bosacker
Bosacker Markt Weiltingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(20)&title=Bosacker 49° 1′ N, 10° 27′ O
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dim=10000 | globe= | name=Bosacker | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 475 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 20 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91744 | |||||
| Vorwahl: | 09853 | |||||
Bosacker (schwäbisch: Boosagrr<ref>B. Eigenmann: Nördlingen, S. 50. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „bōsagṛ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Weiltingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Bosacker liegt in der Gemarkung Veitsweiler.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Unmittelbar südlich des Weilers fließt der Segweihergraben, der etwas weiter östlich als linker Zufluss in den Weihergraben mündet, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Im Süden grenzt das Waldgebiet Klingenspitz an, im Osten der Hahnenschlag. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Hahnenberg vorbei nach Veitsweiler (1,7 km nördlich). Wirtschaftswege führen nach Oberklingen (0,8 km westlich) und Schopflohe (4 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1475 als „Bosacker“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist „Bos, bōs“ (schwäbisch für ‚der Hintere‘). Der Ortsname bedeutet demnach ‚der hintere Acker.‘<ref>B. Eigenmann: Nördlingen, S. 50.</ref>
Bosacker gehörte zur Herrschaft Hochaltingen. 1769/70 besaßen diese im Ort eine Ziegelhütte, eine Sägemühle und einen Hof mit vier Sölden.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> 1768 wurde der Hof von Oettingen-Spielberg erworben.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Die Fraisch über Bosacker wurde sowohl vom ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen als vom oettingen-spielbergischen Oberamt Oettingen beansprucht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 7 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das oettingen-spielbergische Pflegamt Hochaltingen der Freiherrn von Welden. Grundherren waren das Pflegamt Hochaltingen (1 Jägerhaus, 5 Sölden) und das Oberamt Oettingen (1 Bauhof).<ref name="K496">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Boßacker. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 379 (Digitalisat). Hiernach gab es 6 Untertansfamilien.</ref>
Mit den Gemeindeedikten von 1808 und 1818 wurde Bosacker dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Schopflohe zugeordnet. Ursprünglich beim Landkreis Nördlingen, kam der Ort mit der Landkreisreform am 1. Juli 1972 zum Landkreis Donau-Ries, der bis 30. April 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug. Am 1. Mai 1978 wurde Bosacker im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weiltingen eingegliedert und kam damit vom Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben) zum Landkreis Ansbach.<ref> </ref><ref>Weiltingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Hochaltingen) gepfarrt,<ref name="K496"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Gallus (Schopflohe) zuständig.<ref name="OV 1861"/> Die Protestanten sind nach St. Veit (Veitsweiler) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bosaker. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 429 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665932 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Weiltingens Ortsteile > Bosacker. In: weiltingen.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Bosacker in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Bosacker im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />