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Projekt 133

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2020 um 12:26 Uhr durch imported>Nicowa (Boote des Projekts 133).
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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Projekt 133 p1
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Schiffsart Tragflügelboot
Bauwerft „More“-Feodossija
Bauzeitraum 1976 bis 1993
Gebaute Einheiten 11<ref group="A">11 Boote nach russian-ships.info, 16 nach Tragflügelboot-Entwickler – Aufsatz zum 90. Geburtstag von R.E. Aleksejew </ref>
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 40,22 m (Lüa)
Breite Rumpf:8 m

Tragflügel: 15,9 m

Tiefgang (max.) Rumpf: 1,58 m

Tragflügel: 4,9 m

Verdrängung Standard/Voll: 190 t/221 t
 
Besatzung 24
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 2 × M 70-Turbinen<ref group="A">2 × NK-12 mit 18.000 PS nach A.E. Taras</ref>
Maschinen­leistung 2 × 10.000 PS (7.355 kW)
Höchst­geschwindigkeit 61 kn (113 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

Projekt 133, mit dem Decknamen Antares ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), von der NATO als Muravey-Klasse bezeichnet,<ref group="A">bei A.E. Taras, als einzige Quelle, ist Antares der NATO-Codename und Muravey (deutsch: Ameise) der sowjetische Projektname.</ref> war eine Klasse von Tragflügelbooten, die in der Sowjetunion im Kalten Krieg, als U-Jagd-Boote für Grenzsicherungsverbände konstruiert wurde.

Entwicklung

Projekt 133 wurde unter der Leitung von B.F. Orlow Mitte der 1970er-Jahre für die Grenztruppen der UdSSR als Tragflügelboot mit Artillerie und Torpedobewaffnung entwickelt.

Technik

Rumpf und Antrieb

Als Antriebssystem sind zwei M-70-Gasturbinen im Rumpf montiert. Sie konnten die Schiffe bei Gleitfahrt auf 61 Knoten<ref group="A">40 kn nach A.E. Taras, während russian-ships.info 61 kn nennt, nach Wertheim sind es dagegen bis zu 65 kn.</ref> beschleunigen.

Bewaffnung

Hauptbewaffnung war ein 75-mm-L/60-Geschützturm AK-176M, der auf der Back montiert wurde. Zur Verteidigung im Nahbereich wurde eine 30-mm-L/54-Maschinenkanone AK-630M auf den hinteren Teil des Aufbaus gesetzt.

Zur Bekämpfung von U-Booten waren am Heck zwei Torpedorohre im Kaliber 40,6 cm montiert, je eines an Back- und Steuerbord. Sie konnten SET-40-Torpedos ausstoßen. Zusätzlich waren zwei Absetzvorrichtung für Wasserbomben vorhanden.

Elektronik

Zur Suche nach Luft- und Oberflächenkontakten war auf Projekt 133 ein Radar vom Typ MR-220 „Reyd“ (NATO: „Peel Cone“) eingeplant, das auf dem Mast montiert wurde.

Zur Suche nach U-Booten war ein Tauch-Sonar vom Typ „Ros-K“ am Heck installiert.

Die Feuerleitung der Rohrwaffen wurde durch das MR-123-Radar „Wympel“ (NATO: „Bass Tilt“) unterstützt, dessen Sensor auf dem Peildeck montiert war.

Boote des Projekts 133

Es wurden elf Boote des Projekts 133 gebaut. Sie wurden zunächst in der sowjetischen Schwarzmeerflotte und der Baltischen Flotte eingesetzt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden drei Boote an die Ukraine übergeben. Ein weiteres Boot fiel, noch unfertig, auf der Feodossija-Werft ebenfalls an die Ukraine. Sämtliche Projekt-133-Boote wurden mittlerweile außer Dienst gestellt; die letzten russischen Boote wurden 2009, die ukrainischen bis 2008 aus den Flottenlisten gestrichen.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schiffliste Projekt 133 auf russian-ships.info, gesichtet am 2. März 2012 (Memento vom 2. Juni 2012 im Internet Archive)</ref>

Belege und Verweise

Bemerkungen

<references group="A"/>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Technische Systeme und Verwendung:

  • Eric Wertheim: The Naval Institute Guide to Combat Fleets of the World: Their Ships, Aircraft, and Systems. US Naval Institute Press, 2007, ISBN 978-1-59114-955-2.
  • А.Е. Тарас: Торпедой — пли! История малых торпедных кораблей. (etwa: A.E. Taras: Torpedo – Los! Die Geschichte der kleinen Torpedoboote.) Харвест, 1999, ISBN 985-433-419-8 (russisch).

NATO Kennungen nach:

  • Norman Friedman: The Naval Institute guide to world naval weapon systems. US Naval Institute Press, 1997, ISBN 1-55750-268-4.

Weblinks

Commons: PSKR-100-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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