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Gundula Heinatz

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Datei:Gundula Heinatz Chessolympiad 2022.jpg
Gundula Heinatz bei der Schacholympiade 2022
Verband Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik (bis 1990)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (1990 bis 2001)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (seit 2001)
Titel Internationaler Meister der Frauen (1993)
Aktuelle Elo‑Zahl 2050 (April 2026)
Beste Elo‑Zahl 2277 (Juli 2005 bis April 2006)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Gundula Heinatz (* 12. Mai 1969 in Halle (Saale) als Gundula Nehse) ist eine Schachspielerin mit deutscher Staatsbürgerschaft, die in der Schweiz wohnt und arbeitet. Seit 2002 spielt sie für das Nationalteam der Schweizer Schachfrauen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Märkische Allgemeine, 28. Dezember 2011</ref> Im Jahre 1993 erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin (WIM).<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 120</ref>

Leben

Gundula Heinatz wuchs als Gundula Nehse in der DDR auf. Das Schachspielen lernte sie von ihrem Vater. Das richtige Training begann bei der BSG Chemie IW Ilmenau Sektion Schach. Als Gundula Nehse ging sie 1990 in Bad Blankenburg als letzte DDR-Meisterin in die deutsche Schachgeschichte ein.

Sie verlegte ihren Wohnsitz in die Schweiz und arbeitet als promovierte Spezialistin für Informationstechnologie bei der Firma Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft. Der Titel ihrer Dissertation an der TU Dresden hieß Kommunikationsmuster und deren Anwendung in der Informationslandschaft.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dissertation - DR. GUNDULA HEINATZ (Memento vom 4. August 2016 im Internet Archive) bei Technische Universität Dresden</ref>

Auch ihre Tochter Maria ist eine leistungsstarke Schachspielerin. Beim Mitropapokal 2015 standen Mutter und Tochter gemeinsam in der Schweizer Frauenmannschaft.

Schach

Als Mädchen gewann sie in der DDR die Jugendeinzelmeisterschaft U18 der weiblichen Jugend in Ilmenau.

Turniere (Auswahl)

Sie spielte bei folgenden Fraueneinzelmeisterschaften der DDR: 1987 in Glauchau (4. Platz)<ref>36. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1987 in Glauchau auf TeleSchach</ref>, 1988 in Stralsund (5. Platz)<ref>37. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1988 in Stralsund auf TeleSchach</ref>, 1989 in Zittau (4. Platz)<ref>38. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1988 in Zittau auf TeleSchach</ref>, 1990 in Bad Blankenburg (1. Platz)<ref>39. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1990 in Blankenburg auf TeleSchach</ref>.

Es folgten Frauenturniere in Dresden 1990 (geteilte Zweite hinter Zoya Lelchuk)<ref>Dresden (women) 1990 auf 365Chess (englisch)</ref>, das Ingrid Larsen Gedenkturnier in Farum 1991 (Dritte, Eliška Richtrová war Erste)<ref>Ingrid Larsen mem (Women) Farum 1991 auf 365Chess (englisch)</ref>, ein Frauenturnier in Dresden 1992 (geteilte Zweite, Margarita Wojska siegte)<ref>Dresden (Women) Dresden 1992 auf 365Chess (englisch)</ref>, das Farum Open 1993 (geteilte Dritte, Erste war Eliška Richtrová)<ref>Farum op (Women) Farum 1993 auf 365Chess (englisch)</ref>.

Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft der Frauen 1993 in Bad Mergentheim wurde sie Vierte hinter Marina Olbrich, Anke Koglin und Isabel Hund.<ref>32. Deutsche Damenmeisterschaft 1993 in Bad Mergentheim auf TeleSchach</ref>

Es folgten Zonenturniere der Frauen 1993 in Graz, 1995 in Ptuj und 1998 in Dresden.

Nach ihrem Wohnsitzwechsel in die Schweiz wurde sie Zweite hinter Tatjana Lematschko bei der Schweizer Damenmeisterschaft 2002 in Leukerbad.<ref>SUI-ch (Women) Leukerbad 2002 auf 365Chess (englisch)</ref>

2014 und 2018 gewann Heinatz die Schweizer Damenmeisterschaft.

Datei:Schweiz-Montenegro Istanbul-2012-9-1.JPG
Schacholympiade 2012 in Istanbul, 5. Runde: Schweiz (Barbara Hund, Monika Seps, Gundula Heinatz und Laura Stoeri) gegen Montenegro

Nationalmannschaft

Gundula Heinatz nahm mit der deutschen Frauenauswahl an der Schacholympiade 1992 in Manila teil.

Mit der Schweizer Frauenmannschaft spielte sie bei allen zehn Schacholympiaden seit der Schacholympiade 2002 in Bled.<ref>Gundula Heinatz' Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref><ref>Ergebnisse der Schweizer Mannschaft bei der Schacholympiade der Frauen 2014 auf chess-results.com</ref>

An Mannschaftseuropameisterschaften der Frauen nahm sie 1992 mit Deutschland, sowie bisher sechsmal (2007 bis 2019) mit der Schweiz teil, wobei sie 2007 am dritten Brett das zweitbeste Einzelergebnis erreichte.<ref>Gundula Heinatz' Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>

Vereine

Gundula Heinatz spielte in der 1. Deutschen Schachbundesliga der Frauen von 1991 bis 1999 für den Dresdner SC (bis 1994 Post SV Dresden), mit dem sie 1995 die Meisterschaft gewann, und von 2002 bis 2013 sowie erneut seit 2015 für die Karlsruher Schachfreunde, denen sie auch in der Zwischenzeit nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga weiter angehörte.

In der Schweiz ist ihr Verein der SK Trubschachen, mit dem sie in der Saison 2014 in der Nationalliga A (Schach) spielt, in der Schweizer 1. Bundesliga hatte sie in der Saison 2006/07 einen Einsatz bei N. N. Bern.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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