Bahnhof Wrexen
| Wrexen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Wrexer Bahnhof.jpeg Empfangsgebäude 2015
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| Daten | ||||||
| Betriebsstellenart | Ausweichanschlussstelle | |||||
| Bauform | Durchgangsbahnhof | |||||
| Abkürzung | HWRX<ref name="trassenportal" /> | |||||
| Eröffnung | 1. Juli 1887 | |||||
| Schließung | 31. Mai 1987 | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Warburg | |||||
| Ort/Ortsteil | Scherfede | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 51° 30′ 53″ N, 9° 0′ 10″ O
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|
dim=2000 | globe= | name=Wrexen | region=DE-NW | type=railwaystation
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| Höhe (SO) | 199 m | |||||
| Eisenbahnstrecken | ||||||
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| Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen | ||||||
Der ehemalige Bahnhof Wrexen liegt am nordöstlichen Rand des Diemelstädter Ortsteils Wrexen (Hessen), im Widerspruch zur Namensgebung auf dem Gebiet der Stadt Warburg im Ortsteil Scherfede (Nordrhein-Westfalen).
Geschichte
Mit der Fertigstellung der Oberen Ruhrtalbahn durch das Diemeltal erhielt das Fürstentum Waldeck im Jahr 1872 erstmals Anschluss an das Eisenbahnnetz.
Im Jahr 1886 wurde die Einrichtung einer Haltestelle für Wrexen (auf westfälischem Gebiet) und der Bau eines Bahnhofsgebäudes beschlossen und auch begonnen. Die Gemeinde Wrexen leistete einen Beitrag von 1,400 Mark, der durch freiwillige Spenden und eine Anleihe bei der Schulkasse aufgebracht wurde.<ref>Magistrat der Stadt Diemelstadt, Herbert Weishaupt (Hrsg.): 850 Jahre Wrexen: 1141–1991. Schulte, Marsberg 1991, ISBN 3-9802152-7-X, S. 27.</ref>
Die Eröffnung des Wrexener Bahnhofs erfolgte am 1. Juli 1887. Ein Fürstenzimmer wurde eingerichtet. Nachdem die Residenzstadt Arolsen bereits 1890 ein eigenes Empfangsgebäude mit Fürstenzimmer erhalten hatte, wurde das Fürstenzimmer im Bahnhof Wrexen 1911 aufgehoben<ref>Garrelt Riepelmeier: Kreuz und quer durchs Märchenland. Die Nebenbahnen Warburg–Korbach–Marburg, Korbach–Brilon-Wald. In: Eisenbahn-Geschichte. 49 (Dezember 2011 / Januar 2012). DGEG Medien, ISSN 1611-6283, S. 33.</ref> und als Wartesaal erster und zweiter Wagenklasse weitergenutzt.<ref>Dirk Strohmann: Das Empfangsgebäude des Detmolder Bahnhofs und sein Fürstenzimmer. mit einer Dokumentation der Fürstenzimmer in Westfalen-Lippe und einer Liste der Fürstenzimmer und Fürstenbahnhöfe in Deutschland (= Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen 7). Kettler, Münster 2009, ISBN 978-3-86206-001-6, S. 83 ff.</ref>
In den 1950er Jahren waren die Hauptfahrtziele Niedermarsberg (30 %) und Warburg (22 %).<ref>Berichte zur deutschen Landeskunde. Band 27. Anton Hain, 1961, ISSN 0005-9099, S. 143 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Am 1. August 1970 wurde der Schalterbetrieb am Bahnhof Wrexen eingeschränkt. Der Bahnhof Wrexen ist seit dem 31. Mai 1987 ohne Personenverkehr. Seit dem 20. Januar 1988 wird die Betriebsstelle Wrexen als Ausweichanschlussstelle (kurz Awanst) geführt.<ref>BetriebsstellenArchiv Wrexen. Abgerufen am 31. Dezember 2015.</ref><ref name="trassenportal">Stammdatenliste Fahrplan 2015 - 7. Fortschreibung. DB Netz AG, 21. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2016; abgerufen am 12. September 2021.</ref>
Nachdem das zweite Streckengleis schon 1984 aufgegeben worden war, sind inzwischen auch alle anderen Nebengleise zurückgebaut.
Das Empfangsgebäude beherbergte seit dem Jahr 2012<ref>Julia Renner: Wrexer Bahnhof ist jetzt Tanzclub. Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 16. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2013; abgerufen am 16. Januar 2013.</ref> kurzzeitig eine Diskothek. Nach Wechsel des Besitzers wurde der Bahnhof im Rahmen des Tags des offenen Denkmals 2019 erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und soll künftig als Veranstaltungsort genutzt werden.<ref name="wlz-onli-969728">Armin Haß: So soll der Wrexer Bahnhof zum kulturellen Treffpunkt werden. In: wlz-online.de. 3. September 2019, abgerufen am 8. September 2019.</ref>
Eine Analyse der Stadt Diemelstadt im Jahr 2023 zu einem neuen Haltepunkt in Diemelstadt-Wrexen kam zu einer positiven Einschätzung,<ref>Elmar Schulten: Bürgermeister Schröder fordert neuen Bahnhaltepunkt bei Wrexen. In: HNA. 31. Oktober 2023, abgerufen am 1. November 2023.</ref> dabei wurde jedoch eine abweichende Position des Haltepunktes (im Vergleich zum Bahnhof Wrexen) erwogen.
Literatur
- Garrelt Riepelmeier: Wrexen. In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe (= 122. Ergänzungsausgabe). GeraMond Verlag, München 2015, ISSN 0949-2127 (1 Bl., 4 S.).
Weblinks
- Geschichte von Wrexen auf diemelstadt-wrexen.de
- nrwbahnarchiv
Einzelnachweise
<references />