Metrafenon
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Metrafenon | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Metrafenon | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
3′-Brom-2,3,4,6′-tetramethoxy-2′,6-dimethylbenzophenon | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C19H21BrO5 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer bis gelblicher Feststoff mit schwach muffigem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 409,27 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,45 g·m−3<ref name="EPA">EPA: metrafenone</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
99,2–100,8 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
310 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Metrafenon ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Benzophenonderivate.
Gewinnung und Darstellung
Metrafenon kann durch eine Eisen(III)-chlorid katalysierte Friedel-Crafts-Acylierung von 3,4,5-Trimethoxytoluol synthetisiert werden. Das zugehörige Benzoylchlorid kann leicht durch Bromierung von 2-Methoxy-6-methyl-benzoesäure und anschließende Überführung in das Säurechlorid gewonnen werden.<ref name="ModernCPC"></ref>
Eigenschaften
Metrafenon ist ein brennbarer cremefarbener Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Metrafenon wird als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet.<ref name="GESTIS" /> In der Europäischen Union wurde Metrafenon 2007 als Fungizid-Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zugelassen.<ref>Richtlinie 2007/6/EG der Kommission vom 14. Februar 2007 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zwecks Aufnahme der Wirkstoffe Metrafenon, Bacillus subtilis, Spinosad and ThiamethoxamVorlage:Abrufdatum</ref> Im Jahre 2008 wurde es durch BASF als Fungizid in Mittel- und Südosteuropa eingeführt.<ref name="Seedquest">Seedquest: BASF Crop Protection wächst in Osteuropa schneller als der Markt, 27. Mai 2008.</ref>
In der Schweiz, in Österreich und in Deutschland ist Metrafenon in Pflanzenschutzmitteln für den Einsatz gegen Pilzerkrankungen bei Getreide sowie gegen den Echten Mehltau im Weinbau zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Metrafenon“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Umweltgefährlicher Stoff
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- Benzophenon
- Dimethoxybenzol
- Methoxybenzol
- Brombenzol
- Toluol
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Fungizid