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Johanna Holzmann

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2026 um 10:57 Uhr durch imported>Bingo123 (Erfolge im Telemark).
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Johanna Holzmann
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 23. Oktober 1995 (30 Jahre)
Geburtsort Memmingen, Deutschland
Größe 172 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Verein SC Oberstdorf
Trainer Fritz Trojer,
Stefan Kienle (Fitnesstrainer)
Nationalkader seit 2010 (Telemark),
seit 2021 (Skicross)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 4 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 12 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Telemark-Weltmeisterschaften
Gold Rjukan 2019 Parallelsprint
Silber Rjukan 2019 Classic
Bronze Rjukan 2019 Sprint
Silber Melchsee-Frutt 2021 Classic
Bronze Melchsee-Frutt 2021 Parallelsprint
Gold Les Contamines-Montjoie 2025 Parallelsprint
Gold Les Contamines-Montjoie 2025 Classic
Gold Les Contamines-Montjoie 2025 Sprint
 Telemark-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Hafjell 2011 Gesamt
Silber Hafjell 2011 Riesenslalom
Silber Hafjell 2011 Classic
Silber Hafjell 2011 Sprint
Gold Espot 2012 Classic
Gold Espot 2012 Sprint
Gold Espot 2012 Parallelsprint
Gold Chamonix 2013 Classic
Gold Chamonix 2013 Sprint
Gold Geilo 2014 Classic
Gold Geilo 2014 Sprint
Gold Steamboat Springs 2015 Sprint
Gold Steamboat Springs 2015 Classic
Gold Les Contamines-Montjoie 2016 Classic
Gold Les Contamines-Montjoie 2016 Sprint
Gold Les Contamines-Montjoie 2016 Parallelsprint
Platzierungen im Telemark-Weltcup

Debüt im Weltcup 12. Januar 2011
Weltcupsiege 13
Gesamtweltcup 1. (2017/18)
Classic-Weltcup 2. (2017/18, 2020, 2021)
Sprint-Weltcup 1. (2017/18)
Parallelsprint-Weltcup 1. (2017/18)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Classic 1 10 8
 Sprint 4 11 9
 Parallelsprint 8 8 5
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup

Debüt im Weltcup 19. Dezember 2022
Skicross-Weltcup 10. (2023/24)
letzte Änderung: 18. April 2026

Johanna Holzmann (* 23. Oktober 1995 in Memmingen) ist eine deutsche Telemarkerin und Skicrosserin.

Werdegang

Holzmann stand mit drei Jahren auf Alpin-Skiern, bis sie sieben Jahre alt war betrieb sie Langlauf und Ski alpin. Danach konzentrierte sie sich auf den Alpinsport und war für den Regionalkader Oberallgäu bis zur Saison 2009/10 aktiv. Wegen mehrfacher Patellaluxation stieg sie im Folgenden auf den gelenkschonenderen Telemarksport um, welchen ihr Bruder Benedikt Holzmann bereits betrieb.<ref name="RB">Red Bull: Johanna Holzmann – Athletenprofil, abgerufen am 21. März 2022</ref><ref name="DSV">DSV: Johanna Holzmann – Athletenprofil, abgerufen am 21. März 2022</ref>

Juniorenzeit und Etablierung im Weltcup

Beim Rennen in Bad Hindelang im Januar 2011 gab sie ihr Debüt im Telemark-Weltcup und konnte sich dabei sofort unter den besten 15 platzieren.<ref>FIS: Johanna Holzmann Results, abgerufen am 21. März 2022 (englisch)</ref> Bei ihrer ersten Juniorenweltmeisterschaft in Hafjell gewann sie im Riesenslalom, Classic, Sprint und in der Gesamtwertung die Silbermedaille. In der ersten Hälfte der Saison 2012 knüpfte sie an ihre Ergebnisse vom Vorjahr an, so erreichte sie beim Weltcup in Kvitfjell zum ersten Mal einen Podiumsplatz im Weltcup. Bei ihren zweiten Juniorenweltmeisterschaften in Espot gewann sie drei Goldmedaillen. Zum Ende der Saison gelang es ihr zudem erstmals deutsche Meisterin zu werden.<ref name="DSV"></ref>

In den beiden folgenden drei Jahren konnte sich Holzmann bei allen Weltcuprennen, welche sie beendete unter den besten zehn und zehnmal auf dem Podium platzieren. Zudem gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013, 2014 und 2015 je zwei Goldmedaillen. In der Weltcupgesamtwertung Saison 2014/15 platzierte sie sich auf den 3. Rang.

Diesen Erfolg wiederholte sie in der kommenden Saison, in der sie in Espot ihren ersten Weltcupsieg im Parallelsprint feiern konnte. Damit war sie neben Beatrice Zimmermann die einzige die Amélie Wenger 2015/16 schlagen konnte. Bei ihrer letzten Juniorenweltmeisterschaft gelang es ihr in allen drei Wettbewerben Gold zu holen, wodurch sie ihr Medaillenkonto auf zwölf Gold- und vier Silbermedaillen hochschraubte.

Verletzung und Gesamtweltcupsieg

Aufgrund einer Knieoperation verpasste Holzmann den Großteil der Saison 2016/17 und stieg erst unmittelbar vor der Weltmeisterschaft wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Bei der WM verpasste sie als 4. des Classic-Wettbewerbes ihre erste WM-Medaille knapp.

In der Saison 2017/18 konnte Holzmann mit dem Gewinn des Gesamtweltcups ihren bis dato größten Erfolg feiern. In Abwesenheit ihrer Dauerkonkurrentin Amélie Wenger-Reymond, welche in den vorherigen neun Jahren achtmal den Gesamtweltcup gewinnen konnte und wegen ihrer Schwangerschaft eine Wettkampfpause einlegte, dominierte sie die Saison. Sie gewann acht Rennen und konnte sich bei 16 von 22 Rennen auf den Podestplätzen klassieren, wodurch sie neben dem Gesamtweltcup auch die kleinen Kristallkugeln im Sprint und Parallelsprint gewann.

Im kommenden Jahr konnte sie den großen Erfolg des Vorjahres nicht wiederholen, allerdings wurde sie 2. des Gesamtweltcups und gewann bei der Weltmeisterschaft 2019 im norwegischen Rjukan ihre ersten WM-Medaillen. Nach Silber im Classic-Wettbewerb und Bronze im Sprint, krönte sie sich zur Weltmeisterin im Parallelsprint. In der Saison 2020 wurde sie erneut 2. im Gesamtweltcup und nachdem sie bis dahin bereits vier Weltcupsiege im Sprint und sieben im Parallelsprint erringen konnte, gewann sie Ende Januar 2020 in Samoëns ihren ersten Classic-Wettkampf, wodurch sie nun in allen zurzeit ausgetragenen Telemark-Disziplinen Weltcupsiege feiern konnte.

Wechsel zum Skicross

Während der COVID-19-Pandemie trainierte Holzmann zunächst ohne Wechselabsichten mit dem deutschen Skicross-Team. Zur Saison 2021/22 wechselte sie schließlich zum Skicross.<ref name="RB"></ref><ref>Ronald Maior: Mutiger Wechsel mit 26 Jahren: Weltmeisterin Johanna Holzmann wagt "Seitensprung", in Allgäuer Zeitung, veröffentlicht am 17. November 2021, abgerufen am 21. März 2022</ref> Sie nahm im Dezember 2021 bereits am Weltcup teil und errang dort gleich Weltcuppunkte. Außerdem nahm sie an den Olympischen Winterspielen 2022 teil und belegte den 15. Platz. Beim letzten Telemark-Weltcup der Saison im slowenischen Krvavec gewann sie nach einjähriger Abstinenz den Parallelsprint.

Guide bei den Winter-Paralympics

Bei den Winter-Paralympics 2026 fuhr Holzmann als Guide für Maya Fügenschuh im Slalom und Riesenslalom.<ref>Ein Anruf veränderte Maya Fügenschuhs Leben. 5. März 2026, abgerufen am 8. März 2026.</ref><ref>Athletenprofil Maya Fuegenschuh, olympics.com</ref>

Erfolge im Telemark

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Riesenslalom Classic Sprint Parallelsprint
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2011 11. 328 13. 68 10. 94 11. 166
2012 5. ? 6. ? 6. ? 6. ?
2013 5. 410 5. 100 5. 190 5. 120
2013/14 6. 487 5. 220 11. 167 8. 100
2014/15 3. 908 4. 192 5. 436 3. 280
2015/16 3. 1022 4. 170 4. 452 2. 400
2016/17 26. 55 21. 40 22. 15
2017/18 1. 1639 2. 269 1. 740 1. 630
2019 2. 756 3. 235 4. 291 2. 630
2020 2. 557 2. 132 2. 385 6. 40
2021 4. 681 2. 325 4. 216 3. 140
2022 12. 225 10. 80 17. 45 9. 100

Weltcupsiege

Holzmann errang bisher 64 Podestplätze, davon 13 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
1. 7. Februar 2016 Espot Spanien Parallelsprint
2. 2. Dezember 2017 Hintertux Österreich Sprint
3. 3. Dezember 2017 Hintertux Österreich Parallelsprint
4. 12. Januar 2018 Pralognan-la-Vanoise Frankreich Sprint
5. 21. Januar 2018 Woodstock USA Parallelsprint
6. 4. Februar 2018 Bad Hindelang Deutschland Parallelsprint
7. 15. März 2018 Rjukan Norwegen Parallelsprint
8. 16. März 2018 Rjukan Norwegen Parallelsprint
9. 24. März 2018 Mürren Schweiz Sprint
10. 16. Februar 2019 Krvavec Slowenien Parallelsprint
11. 25. Januar 2020 Pralognan-la-Vanoise Frankreich Sprint
12. 29. Januar 2020 Samoëns Frankreich Classic
13. 20. März 2022 Krvavec Slowenien Parallelsprint

Juniorenweltmeisterschaften

Weitere Erfolge

Erfolge im Skicross

Olympische Winterspiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 9 Platzierungen unter den Top 20, davon 1 unter den Top 10
Saison Skicross
Platz Punkte
2021/22 29. 61

Weitere Erfolge

  • 2 Podestplätze im Europacup
  • 1 Sieg bei FIS-Rennen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />