Neustett
Neustett Gemeinde Adelshofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147)&title=Neustett 49° 28′ N, 10° 8′ O
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| Höhe: | 416 (407–426) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,67 km²<ref name= "Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 147 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91587 | |||||
| Vorwahl: | 09865 | |||||
Neustett ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Adelshofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Neustett hat eine Fläche von 3,667 km². Sie ist in 370 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9911,69 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Neustett (093003). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 26. September 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf ist von Feldern umgeben. Südwestlich des Ortes entsteht eine Talmulde durch den Neustetter Bach, einem rechten Zufluss der Tauber. 0,75 km nordöstlich liegt das Gehauholz, 1 km nördlich das Schlagholz und 1 km südöstlich das Spital- und das Steuerholz. Die Kreisstraße AN 31 führt nach Großharbach (2 km nordöstlich) bzw. nach Tauberzell zur Staatsstraße 2268 (1,7 km südwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Gickelhausen zur AN 32 (3 km östlich) und nach Equarhofen zur Kreisstraße NEA 49 (4 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Neustett lag im Fraischbezirk des brandenburg-ansbachischen Oberamtes Creglingen. 1790 gab es im Ort 31 Anwesen. Grundherren waren das brandenburg-ansbachische Amt Tauberzell (19 Anwesen) und die Reichsstadt Rothenburg (12 Anwesen).<ref>Johann Bernhard Fischer: Neustett. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 125 (Digitalisat).
Laut J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 795, gab es 1801 in Neustett 28 Haushalte, von denen 11 der Reichsstadt Rothenburg und 17 dem eichstättischen Amt Herrieden untertan waren. Ein offensichtlicher Fehler, da Neustett fernab von Herrieden liegt.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Uffenheim. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Neustett dem Steuerdistrikt Tauberzell zugewiesen.<ref name="OV 1818"/> Wenig später wurde die Ruralgemeinde Neustett gebildet. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Rothenburg zugeordnet<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 66 (Digitalisat).</ref> und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Rothenburg ob der Tauber (1919 in Finanzamt Rothenburg ob der Tauber umbenannt). Ab 1862 übernahm das Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber die Verwaltung (1939 in Landkreis Rothenburg ob der Tauber umbenannt) und das Stadt- und Landgericht Rothenburg ob der Tauber die Gerichtsbarkeit (1879 in Amtsgericht Rothenburg ob der Tauber umbenannt). Im Jahr 1932 wurde der Gemeindename amtlich von Neustetten in Neustett geändert.<ref> </ref><ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 29, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,667 km².<ref name="OV 1961"/> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Neustett am 1. Mai 1978 nach Adelshofen eingemeindet.<ref> </ref><ref>Adelshofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 30. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Neustett gibt es drei Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Adelshofen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 29: Ehemaliges Wohnstallhaus
- Steinkreuz bei Haus Nr. 3
- Marter auf dem Hutfeld
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Veit (Tauberzell) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Persönlichkeiten
- Fritz Mägerlein (1903–1993), Lehrer und Heimatforscher
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Neustetten. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 795 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 74.
Weblinks
- Neustett. In: adelshofen.de. Abgerufen am 28. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Neustett in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Neustett im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
- Horst M. Auer: Der Glöckner von Neustett. In: nordbayern.de. 6. August 2011, abgerufen am 28. Juni 2023.
Einzelnachweise
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Adelshofen | Gickelhausen | Großharbach | Haardt | Hautschenmühle | Neustett | Ruckertshofen | Tauberscheckenbach | Tauberzell | Uhlenmühle
Sonstige Wohnplätze: Karrenmühle | Salznersmühle