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Bornhecketunnel

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Bornhecketunnel
Bornhecketunnel
Bornhecketunnel
Blick auf das Südportal während der Bauphase, vom Nordportal des Landrückentunnels (1985)
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg
Ort Kalbach
Länge 753 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baubeginn 1983
Betrieb
Betreiber DB InfraGO
Freigabe 1988
Lagekarte
Koordinaten
Nordportal 50° 26′ 10,7″ N, 9° 39′ 30,2″ O
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Südportal 50° 25′ 28,9″ N, 9° 39′ 20,5″ O
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Der Bornhecketunnel (ehemals auch Tunnel Steinberg-Bornhecke<ref name="etr-1983-6-370"/>) ist ein 753 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Er liegt im Bereich des hessischen Gemeinde Kalbach.

Lage und Verlauf

Datei:Landrücken Tunnel North Portal 1986-05-20.jpg
Blick vom Südportal auf die Talbrücke Kalbach und das Nordportal des Landrückentunnels

Das Bauwerk liegt östlich des Ortsteils Mittelkalbach. Es nimmt zwei Gleise auf, die mit 250 km/h befahren werden können.

Die Gradiente steigt im Tunnel in südlicher Richtung mit 12,5 Promille an.<ref name="ivv-36-126">Helmut Maak: Die Bundesbahn-Neubaustrecke zwischen Main und Spessart (Südabschnitt Hannover–Würzburg). In: Internationales Verkehrswesen, Jahrgang 36 (1984), Heft 2 (März/April), S. 126–132, ISSN 0020-9511.</ref>

Nördlich folgt, nach einem kurzen offenen Streckenabschnitt, der Kalbachtunnel. Südlich schließt sich zunächst die Kalbach-Talbrücke an. Darauf folgt der Landrückentunnel, der längste Eisenbahntunnel in Deutschland.

Geschichte

Der Auftrag für den Tunnel wurde im Oktober 1982 vergeben.<ref name="db-1983">Deutsche Bundesbahn (Hrsg.): Südabschnitt der Neubaustrecke Hannover – Würzburg (Stand: März 1983). Presseinformation. S. 7 (verfügbar auf Commons).</ref>

Am 31. Mai 1983 waren mit dem Anschlag des Tunnels insgesamt zwölf Tunnel der ersten beiden deutschen Neubaustrecken im Bau.<ref name="etr-1983-6-370">Meldung 12. Tunnel der DB-Neubaustrecken angeschlagen. In: Eisenbahntechnische Rundschau. 32, Nr. 6, 1983, S. 370.</ref>

Das Bauwerk wurde in Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode vorgetrieben. Die Fertigstellung war (Stand: 1983) für Juni 1985 geplant. Die geplanten Baukosten lagen dabei bei rund 35 Millionen D-Mark.<ref name="etr-1983-6-370"/>

Die Inbetriebnahme des Tunnels erfolgte, als Teil des Südabschnitts der Strecke, 1988.

Ausblick

Die Vorzugsvariante der Aus- und Neubaustrecke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt soll bei Mittelkalbach mit der bestehenden Schnellfahrstrecke verknüpft werden.<ref name="eri-2018-544">Vorzugsvariante für Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda steht fest. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 10, Oktober 2018, ISSN 1421-2811, S. 544.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />