Sulzfelder Forst
Der Sulzfelder Forst ist ein 2,54 km² großes gemeindefreies Gebiet und eine Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld im bayerischen Grabfeld. Das Gebiet ist komplett bewaldet.
Gemarkung
Die Gemarkung Sulzfelder Forst liegt auf dem gemeindefreien Gebiet Sulzfelder Forst und der Gemeinde Sulzfeld. Sie hat eine Fläche von 2,570 km² und ist in 19 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 135255,77 m² haben. Die Gemarkung ist unbewohnt.<ref>Gemarkung Sulzfelder Forst (090122). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. März 2026.</ref>
Geografie
Lage
Der Sulzfelder Forst liegt südlich der namensgebenden Gemeinde Sulzfeld. Im gemeindefreien Gebiet befindet sich der Ursprung des Flusses Baunach, die höchste Erhebung ist ein namenloser Berg mit 487 m ü. NHN.
Nachbargemeinden
| Gemeinde Sulzfeld |
Stadt Bad Königshofen im Grabfeld | |
| Datei:Compass card (de).svg | ||
| Markt Stadtlauringen |
Bundorfer Forst (Gemeindefreies Gebiet) |
Ruine Wildberg
Auf dem Gebiet des Sulzfelder Forstes<ref>Genaue Lage: 400 Meter östlich des Weilers Lindleshof, ein Ortsteil der Gemeinde Sulzfeld, in der Staatswaldabteilung IV, 10b Wildberg</ref> liegt die Burgruine Wildberg oder auch Wildenburg genannt. Sie befindet sich auf einem nach Westen vorspringenden Bergsporn und wird durch drei Halsgräben vom Hinterland abgeschnitten. Von der Burg sind nur wenige Mauerwerksreste, darunter ein Kellergewölbe, erhalten geblieben. Die Burg der erstmals im Jahr 1123 urkundlich erwähnten Adelsfamilie wurde 1525 im Bauernkrieg zerstört.<ref>Björn-Uwe Abels: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens. (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte, Reihe B, Band 6). Verlag Michael Laßleben, Kallmünz 1979, ISBN 3-7847-5306-X, S. 166</ref> Die Ruine ist ein geschütztes Bau- und Bodendenkmal.<ref>Die Burgruine auf der Seite des bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Abgerufen am 25. April 2023.</ref>
Siehe auch
- Liste der gemeindefreien Gebiete in Bayern
- Liste der Baudenkmäler in gemeindefreien Gebieten in Bayern#Sulzfelder Forst
Weblinks
- Gemeindefreies Gebiet Sulzfelder Forst in OpenStreetMap (Abgerufen am 28. August 2017)
- Vorlage:Bavarikon Ort
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references/>
Aubstadt | Bad Königshofen im Grabfeld | Bad Neustadt an der Saale | Bastheim | Bischofsheim in der Rhön | Burglauer | Fladungen | Großbardorf | Großeibstadt | Hausen | Hendungen | Herbstadt | Heustreu | Höchheim | Hohenroth | Hollstadt | Mellrichstadt | Niederlauer | Nordheim vor der Rhön | Oberelsbach | Oberstreu | Ostheim vor der Rhön | Rödelmaier | Saal an der Saale | Salz | Sandberg | Schönau an der Brend | Sondheim vor der Rhön | Stockheim | Strahlungen | Sulzdorf an der Lederhecke | Sulzfeld | Trappstadt | Unsleben | Willmars | Wollbach | Wülfershausen an der Saale
Gemeindefreie Gebiete im Landkreis Rhön-Grabfeld
Bundorfer Forst |
Burgwallbacher Forst |
Forst Schmalwasser-Nord |
Forst Schmalwasser-Süd |
Mellrichstadter Forst |
Steinacher Forst rechts der Saale |
Sulzfelder Forst |
Weigler
Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 50° 13′ 44,6″ N, 10° 25′ 51,1″ O
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