Reisach (Burgoberbach)
Reisach Gemeinde Burgoberbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(15)&title=Reisach 49° 13′ N, 10° 36′ O
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dim=10000 | globe= | name=Reisach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 446 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 15 (2015)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 91595 | |||||
| Vorwahl: | 09805 | |||||
Reisach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgoberbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Reisach liegt in der Gemarkung Niederoberbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Unmittelbar nördlich des Weilers fließt der Schafhofgraben, ein linker Zufluss des Hesselbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Altmühl ist. Unmittelbar im Süden gibt es einen Weiher, aus dem der Weihergraben entspringt, ein rechter Zufluss des Irrebachs, der wiederum ein linker Zufluss der Altmühl ist. Im Nordosten liegt das Waldgebiet Stöckicht, 0,5 km im Süden das Herrenholz, 0,75 km im Norden das Flurgebiet Kreuth.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2221 bei Niederoberbach (0,4 km westlich) bzw. nach Kolmschneidbach (1,5 km östlich), eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Weiherschneidbach (2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde früher als „Brunnen–Raysach“ und „Raisachhof“ bezeichnet. Das Kloster Heilsbronn erwarb dort 1403 ein Gut von Conrad Eberhard von Friedrichstall.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 500.</ref>
Reisach lag im Fraischbezirk des Oberamtes Ansbach. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Ort drei Untertansfamilien, die allesamt die Herren von Crailsheim als Grundherrn hatten.<ref>Johann Bernhard Fischer: Schaafhof b. Sommersdorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 24 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 65.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Reisach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sommersdorf und der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Sommersdorf zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Reisach in die neu gebildete Ruralgemeinde Niederoberbach umgemeindet.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 46 (Digitalisat).</ref> Am 1. Januar 1972 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgoberbach eingemeindet.<ref>Burgoberbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Sommersdorf gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Nikolaus (Burgoberbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 17. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schaafhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 65 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 500 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Reisach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Reisach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Burgoberbach | Dierersdorf | Gerersdorf | Neuses | Niederoberbach | Reisach | Sommersdorf
Sonstiger Wohnplatz: Hesselmühle