Zum Inhalt springen

T-14

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Februar 2026 um 08:44 Uhr durch imported>Feierfrosch (Status: eher störende als nützliche Abkürzung und seltsame Verlinkung entfernt.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
T-14
Datei:Alabino05042017-38.jpg

T-14 bei Moskau

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze)
Länge 10,8 m<ref name="uvz">Танк Т-14 „Армата“ или Т-99 „Приоритет“. In: vpk.name. vpk.name, abgerufen am 27. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Breite 3,5 m<ref name="uvz" />
Höhe 3,3 m<ref name="uvz" />
Masse 48 t<ref name="uvz" />

Mit Zusatzpanzerung +1 t<ref name="uvz" />

Bewaffnung
Hauptbewaffnung 125-Millimeter-Glattrohrkanone 2A82-1M (Option: 152-Millimeter-Glattrohrkanone 2A83)<ref name="uvz" />
Sekundärbewaffnung 12,7 + 7,62-mm-MG (Option: 30-mm-Maschinenkanone + Flugabwehrrakete)<ref name="uvz" /><ref>Paul Richard Huard: The T-14 Is a New Russian Tank – And a Whole Lot More. warisboring.com, 30. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2016; abgerufen am 7. Mai 2016.</ref>
Schutzsysteme
Panzerung Verbund-/
Reaktivpanzerung Malachit<ref>Прототипы танка «Армата». topwar.ru, 29. Juni 2013, abgerufen am 7. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> /
900 mm RHA-Äquivalent<ref>These are the plans for Russia's new 3rd-generation tank</ref>
Abstandsaktive Systeme Afganit-Hardkill- und Softkillsystem<ref name="defupd">Tamir Eshel: New Russian Armor – First analysis: Armata. In: Defense Update. defense-update.com, abgerufen am 28. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Beweglichkeit
Antrieb X12-Dieselmotor 12N360 (A-85-3A)
1.103 kW (1.500 PS)<ref name="uvz" />
Geschwindigkeit 90 km/h<ref>Russische Armee baut Hightech-Panzer</ref>
Leistung/Gewicht 22,9 kW/t (31,3 PS/t)
Reichweite 500 km<ref name="uvz" />

Der T-14 (interne Bezeichnung T-99, Entwicklungsindex Objekt 148, verbreitete Bezeichnung: T-14 Armata) ist ein russischer Kampfpanzer der aktuellen Generation. Er wird seit 2010 entwickelt und soll im russischen Heer den T-90 ablösen. Der Öffentlichkeit wurde er im Mai 2015 vorgestellt. Aus Kostengründen und aufgrund technischer Probleme bei der Entwicklung wurde vorerst nur der Bau weniger Einheiten in Auftrag gegeben. Hersteller ist Uralwagonsawod.

Beschreibung

Datei:T14 Armata Russian Main Battle Tank MBT (V-Day Parade 2016).ogv
Video zum T-14 während der Militärparade in Moskau 2016

Der T-14 (interne Bezeichnung T-99, Entwicklungsindex Objekt 148)<ref name="presse20140331" /> basiert auf der universellen Kettenfahrzeugplattform Armata des Rüstungsunternehmens Uralwagonsawod. Er wird als Weiterentwicklung der Versuchsmuster Objekt-195 und Objekt-640 verstanden<ref name="presse20140331">Wolfgang Greber: Russland feilt an revolutionärer Panzer-Serie. In: Die Presse. 31. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2019;.</ref> und übernahm von diesen das neuartige unbemannte Turmsystem. Die Zusammenarbeit mit westlichen Fahrzeugherstellern führte zu einem weiteren Technologiesprung. So pflegten französische und italienische Rüstungsfirmen ab etwa 2005 bis zum Inkrafttreten der westlichen Sanktionen 2014 rege Kontakte und Kooperationen mit russischen Firmen und staatlichen russischen Institutionen.<ref name="ASMZ1">Hans Peter Gubler: Die neuen russischen Kampffahrzeuge – Die Truppeneinführung verzögert sich. Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ) Ausgabe 09/2016, S. 24.</ref>

Die Besatzung (Kommandant, Richtschütze, Fahrer) ist in einem Kompaktraum im Wannenbug direkt hinter der starken Bugpanzerung untergebracht. Damit soll ein klassischer Wirkungstreffer im Turm nicht zwangsläufig zum Tod der Besatzung führen. Der Fahrerplatz wurde von der Mitte wieder auf die linke Seite verlegt. Der Kommandant sitzt rechts vom Fahrer und hat eine Ausstiegsluke im Wannendach zur Verfügung.<ref name="ASMZ1" /> Die Waffenanlage im Turm wird ferngesteuert und die Glattrohrkanone vollautomatisch geladen. Gegenüber dem T-90 und dessen Vorgängern T-80 und T-72 wurde die Wanne verlängert und ein weiteres Laufrollenpaar eingebaut. Das Laufwerk ist ein Stützrollenlaufwerk mit sieben Laufrollen sowie vier Stützrollen je Seite.<ref>Dylan Vosman: The new Russian T-14 Armata tank broke down at an parade rehearsal. In: defence-blog.com. 9. April 2015, abgerufen am 11. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Antriebsräder befinden sich am Heck, die Leitrollen am Bug des Fahrzeuges. Die Kette ist eine Verbinderkette, die mit Gummipolstern ausgestattet werden kann. Zum Einsatz kommt ein hydropneumatisches Fahrwerk.<ref>Stephan Bühler: Der T-14 Armata aus technischer Sicht. (PDF; 937 kB) In: ogpanzer.ch. Offiziersgesellschaft der Panzertruppen, 27. Februar 2018, abgerufen am 5. September 2018.</ref> Die Wannenform ähnelt der Keilform seiner Vorgänger, die Wanne bzw. die darauf angebrachte Zusatzpanzerung ist demgegenüber wesentlich weniger zerklüftet.

Bewaffnung

Die T-14-Prototypen, die im Jahre 2015 (bei der Parade zum 70. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über das nationalsozialistische Deutsche Reich) vorgestellt wurden, haben als Hauptbewaffnung eine 125-mm-Glattrohrkanone 2A82-1M. Diese Waffe ist eine Weiterentwicklung der bisher genutzten 2A46-Panzerkanone mit verbesserter Präzision.<ref name="ria2012-09-05">Russlands Militär. Panzer der neuen Generation rollt an. RIA Novosti, 5. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2012; abgerufen am 31. März 2014 (RIA Novosti zitiert die „Rossijskaja Gaseta“).</ref> Die Glattrohrkanone der Prototypen muss nach 200 bis 280 Schuss aufgrund von Verschleiß ausgetauscht werden.<ref>T-14 Armata: Russlands angeblicher Wunderpanzer ist eine gefährdete Spezies. In: derstandard.de. 3. Februar 2023, abgerufen am 4. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wegen des unbemannten Turmes benötigt die Kanone keinen Rauchabsauger.<ref>Nicholas de Larrinaga: Russia's armour revolution. In: janes.com. IHS Jane's 360, 16. Mai 2015, abgerufen am 21. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Kampfsatz beträgt 40 Schuss, wobei sich 32 Schuss als Bereitschaftsmunition in einem automatischen Lader befinden.<ref name="uvz" /> Der Panzer soll in der Lage sein, weitreichende Rohr-Lenkraketen zur Panzer- und Luftfahrzeugbekämpfung zu verschießen.<ref name="presse20140331" />

Als Sekundärbewaffnung waren die am 9. Mai 2015 gezeigten Fahrzeuge mit einer fernbedienbaren Waffenstation mit einem 7,62-mm-MG vom Typ PKTM (6P7К) mit 2000 Schuss<ref name="uvz" /> ausgerüstet. Bei den späteren Serienfahrzeugen soll die 125-mm-Glattrohrkanone durch die 2A83-152-mm-Glattrohrkanone ersetzt werden.<ref>Jim W. Dean: Russia’s T-14 Armata tank upgrade will have a 152mm super-piercing shell. In: veteranstoday.com. Veterans Today, 15. Mai 2015, abgerufen am 21. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ebenso sollen die Serienfahrzeuge nach einigen Quellen über eine fernbedienbare achsparallele Waffenstation mit einem 12,7-mm-Kord-Maschinengewehr (GRAU-Index 6P49) mit 300 Schuss ausgerüstet sein. Andere Quellen spekulieren auch über eine 30-mm-Maschinenkanone und ein 12,7-mm-Maschinengewehr.<ref>Антикризисная модель «Арматы». In: svpressa.ru. Abgerufen am 8. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Rich Smith: Tank Arms Race: Introducing Russia's 21st Century Armata Tank. In: The Motley Fool. Abgerufen am 8. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Antrieb

Als Antrieb soll der X12-Dieselmotor 12N360 aus dem Tscheljabinsker Traktorenwerk dienen, der etwa 1.103 kW (1.500 PS) leistet.<ref name="uraltrac-2015-04-28">Dieselantrieb 12N360. 28. April 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2015; abgerufen am 28. April 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Дизельный двигатель 12Н360. chtz-uraltrac.ru, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. März 2015; abgerufen am 7. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Panzerung

Gegenüber den Vorgängermodellen wurde dem Panzer- und Minenschutz erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.<ref name="ria2012-09-05" />

Der T-14 bietet frontal ein Schutzniveau von über 900 mm RHA-Äquivalent.<ref>БМП „Армата“ сможет уничтожить вертолеты и беспилотники — Российская газета. In: rg.ru. Abgerufen am 21. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Status

Der T-14 galt 2016 – nach Einschätzung eines einzelnen britischen Stabsoffiziers – als der revolutionärste Kampfpanzer der Welt.<ref>Franz-Stefan Gady: Russia’s T-14 Armata: ‘The Most Revolutionary Tank in a Generation’? In: The Diplomat. thediplomat.com, 8. November 2016, abgerufen am 14. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund der bisher aufgetretenen technischen Probleme, der bisher nicht begonnenen und immer weiter in die Zukunft verschobenen Serienfertigung, der Probleme bei Forschung und Entwicklung der für das Fahrzeug nötigen Technologien und deren Finanzierung und aufgrund der schlechten Performance und Qualität der russischen Waffensysteme während des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine äußerte Ralf Raths, Leiter des Deutschen Panzermuseums Munster, die Einschätzung, beim angeblichen „Super-Panzer“ T-14 Armata könne es sich genauso gut auch um eine „Luftnummer“ handeln.<ref>Warum Putins “Super-Panzer” Armata keine Wunderwaffe ist. In: Berliner Morgenpost. morgenpost.de, 27. April 2023, abgerufen am 29. April 2023.</ref><ref>Peter Zellinger: T-14 Armata: Russlands angeblicher Wunderpanzer ist eine gefährdete Spezies. Handelt es sich bei dem T-14 um eine technologische Sensation, oder ist er bloß Putins Propagandapanzer? In: Der Standard. derstandard.de, 3. Februar 2023, abgerufen am 29. April 2023.</ref> Mit einem Stückpreis von über 7,1 Millionen Euro wurden Stand 2015 die Kosten für einen T-14 rund dreimal so hoch veranschlagt wie für einen T-90.<ref name="esd3-2015">Rolf Hilmes: Russia’s “Wonder Tanks.” European Security & Defence Nr. 3–4/2015, Mittler Report Verlag GmbH, 53173 Bonn, 2015, S. 52–53.</ref>

Tatsächlich wurden seit der ersten Präsentation immer wieder widersprüchliche Angaben zur geplanten Stückzahl und zum Einführungsdatum des T-14 gemacht. Anlässlich der ersten Präsentation im Jahr 2015 berichtete das russische Militär,<ref name="ria2013-09-24">Sergej Mamontow: Russlands neuer Armata-Panzer soll bei Siegesparade 2015 auffahren. RIA Novosti, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2014; abgerufen am 31. März 2014.</ref><ref>Philippe Stalder: Armata-T-14. Putins neuer Hightech-Panzer. In: tagesanzeiger.ch. Tages-Anzeiger, 6. Mai 2015, abgerufen am 6. Mai 2015.</ref> dass sich 20 T-14-Panzer in der Testphase des Verteidigungsministeriums befinden und dass bis zum Jahr 2020 rund 2300 T-14 für das russische Heer produziert werden sollen.<ref>Armata-T-14 – Putins neuer Hightech-Panzer. In: tagesanzeiger.ch. Tages-Anzeiger, abgerufen am 18. Juni 2018.</ref><ref name="janes5">Mark Cazalet, Samuel Cranny-Evans: Russian plans to upgrade T-80 and T-90 jeopardise Armata programme. In: janes.com. Jane’s 360, 21. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2017; abgerufen am 26. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine solch umfangreiche Produktion war aber weder finanzierbar noch zeitlich möglich. Stattdessen erklärte das Verteidigungsministerium 2016, dass eine Beschaffung von zunächst nur 100 T-14 (inklusive der Prototypen) geplant sei, da die Priorität bei der Modernisierung der älteren T-80- und T-90-Panzer liege.<ref name="janes5" /> Ende 2016 wurde diese Zahl zuerst auf 70, dann wieder auf 100 Fahrzeuge korrigiert. Dem Verteidigungsministerium zufolge soll die seiner Meinung nach nötige Anzahl T-14 je nach Lage beschafft werden.<ref>(übersetzt) Das russische Verteidigungsministerium gab die Anzahl bestellter Panzer auf „Armata“-Basis bekannt. In: Lenta.ru. 19. April 2016, abgerufen am 23. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang 2018 gab der stellvertretende russische Verteidigungsminister Borissow an, dass über eine mögliche Serienproduktion nicht vor 2020 entschieden werde, da die Erprobung der T-14 Prototypen nicht vor Ende 2019 abgeschlossen werde.<ref name="janes6">Samuel Cranny-Evans: Russian deputy defence minister confirms Armata order. In: janes.com. Jane’s 360, 12. Februar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Februar 2018; abgerufen am 13. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Februar 2018 bestätigte das russische Verteidigungsministerium eine Bestellung von 32 T-14 für ein Panzerbataillon und 100 Schützenpanzer T-15 für drei motorisierte Schützenbataillone zur weiteren Erprobung.<ref>Zamówienia na rosyjskie pojazdy Armata out. In: defence24.pl. Defense 24, 26. August 2018, abgerufen am 5. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="janes7">Samuel Cranny-Evans: Order for T-14 MBTs, T-15 heavy IFVs for extended trials confirmed by Russian MoD. In: janes.com. Jane’s 360, 14. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Dezember 2018 vermeldete Borissow, dass der T-14 und der Kurganez-25 bis auf weiteres nicht in Serie produziert werden.<ref name="esut">Rolf Hilmes: Armata und Kurganetz nicht in Serie. In: esut.de. Europäische Sicherheit & Technik, 19. Dezember 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018.</ref> Im Januar 2020 wurde bekannt, dass ein Vertrag zwischen dem Hersteller und dem russischen Verteidigungsministerium über die Lieferung von insgesamt 132 T-14 und T-15 zwischen 2023 und 2035 abgeschlossen wurde.<ref name="diplomat20200115">Franz-Stefan Gady: Delivery of T-14 Armata Main Battle Tank Delayed. In: The Diplomat. 15. Januar 2020, abgerufen am 29. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="ag-2020">Army-guide.com: ARMATA MBT – PROBLEMS 2020</ref>

Im März 2021 hatte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu angekündigt, dass die ersten 20 Exemplare des T-14 bis Ende 2021 im Heer eingeführt werden sollten.<ref>Russian Army to get 1st batch of combat vehicles based on Armata platform in 2022. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Jahr erklärte Schoigu, dass die T-14-Produktion im Folgejahr (2022) noch eine „experimentelle“ sein werde.<ref name=":0">Britischer Geheimdienst: Russland setzt offenbar Panzer „in miserablem Zustand“ ein. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Januar 2023]).</ref> Im August 2021 erklärte der stellvertretende Rostec-Generaldirektor Wladimir Artiakow, dass das russische Heer den T-14 bereits zur Erprobung erhalten habe.<ref>Defense contractor delivers batch of breakthrough Armata tanks to Russian troops. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In einem Interview des russischen Fernsehsenders Rossija 24 im Dezember 2021 gab Artiakow bekannt, dass die Serienproduktion des Panzers begonnen habe.<ref>Russia launches serial production of its new generation tank T-14 Armata. 26. Dezember 2021, abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Westliche Experten spekulieren, dass es wegen fehlender Spezialmaterialien und Subkomponenten aus dem Westen zu Problemen bei der Serienproduktion gekommen sei.<ref>Jörg Römer: Der Hightech-Bluff. In: Der Spiegel. Nr. 19, 7. Mai 2022, S. 15.</ref><ref>Martin Kueper: Mythos T-14:Warum Putins Superpanzer nur auf Paraden fährt. In: t-online. 10. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2022.</ref>

Der britische Militärnachrichtendienst vermeldete im Januar 2023, dass russische Beamte in den vorherigen Jahren öffentlich von Problemen mit dem Motor und dem Wärmebildsystem des T-14 sprachen. Außerdem seien T-14 an Militäreinheiten übergeben worden, die in den Kriegseinsatz in die Ukraine entsendet wurden, sich jedoch in schlechtem Zustand befänden.<ref name=":0" /> Im April 2023 äußerte der britische Geheimdienst, reale Gefechtseinsätze seien reine Russland-Propaganda. Reale Gefechtseinsätze des T-14 hätten aufgrund des schlechten technischen Zustandes der T-14 bisher nicht stattgefunden und seien wegen des zu hohen Risikos, dass die Fahrzeuge aufgrund technischer Probleme ausfallen und den ukrainischen Truppen in die Hände fallen könnten, auch nicht zu erwarten.<ref>Michelle Brey: Putins Superpanzer im Ukraine-Krieg: Einsatz offenbar nur reine Russland-Propaganda. In: merkur.de. Merkur, 26. April 2023, abgerufen am 29. April 2023.</ref> Im März 2024 ergänzte der britische Geheimdienst, dass der T-14 nicht in der Ukraine eingesetzt werde, weil dieser u. a. nicht in einer Größenordnung nachproduziert werden kann, wie es für den Einsatz in der Ukraine nötig wäre und in Russland daher ältere Kampfpanzer in höherer Stückzahl produziert werden, um den Bedarf zu decken.<ref>tagesschau.de: Ukraine-Liveblog: ++ Briten: Russen nutzen neuen Panzer auch aus Sorge um Reputation nicht ++. Abgerufen am 6. März 2024.</ref>

Weblinks

Commons: T-14 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references responsive />