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Cronschwitz

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Februar 2026 um 14:38 Uhr durch imported>M Huhn (Quellennachweis; Ortsnamensschreibung; kleine sprachliche Überarbeitung).
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Cronschwitz
Stadt Berga-Wünschendorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(188)&title=Cronschwitz 50° 47′ N, 12° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(188) 50° 47′ 22″ N, 12° 5′ 52″ O
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Höhe: 210–230 m ü. NN
Fläche: 2,35 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Cronschwitz, Stadt Berga-Wünschendorf. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: 188 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (9/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 30. September 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1945
Eingemeindet nach: Wünschendorf/Elster
Postleitzahl: 07980
Vorwahl: 036603
Lage von Cronschwitz in Thüringen
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Cronschwitz ist eine Ortslage im Ortsteil Wünschendorf der Stadt Berga-Wünschendorf im Landkreis Greiz in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 160 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Berga-Wünschendorf, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geografie

Cronschwitz liegt an der Einmündung des Bendelbach in die Weiße Elster und befindet sich heute am Südrand von Wünschendorf/Elster.

Geschichte

Auf Grund seiner besonderen Lage am Südrand des Wünschendorfer Beckens war der langgestreckte Rücken des Veitsberges von Wünschendorf schon in frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. Das hatte dann auch auf die spätere Besiedlung der Gründung von Dörfern und religiösen Einrichtungen Bedeutung. Hinzu kam, dass die Vögte von Weida 1193 das Kloster Mildenfurth stifteten. Außerdem waren der Fischreichtum der Elster und die günstige natürliche Lage Gründe der Besiedlung.

Cronschwitz wurde am 4. Oktober 1209 urkundlich erstmals erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 50.</ref> 1238 stiftete Jutta, die Gemahlin Heinrichs IV., Vogt von Weida, mit dem Kloster Cronschwitz für weibliche Familienangehörige und den weiblichen Adel ein weiteres Hauskloster. 1307 musste Ritter Conrad von Schenkenberg dem Adligenstift bei Weida einen Jahreszins von 1 Talent Dinaren bezahlen.<ref>Helmut Thurm: Das Dominikaner-Nonnenkloster Cronschwitz bei Weida. Verlag von Gustav Fischer, Jena 1942.</ref> Bis heute ist noch eine Ruine vorhanden.<ref>Hans Müller: Thüringen. Landschaft, Kultur und Geschichten im grünen Herzen Deutschlands. Du Mont, Reiseverlag, Ostfildern 2005, ISBN 3-7701-3848-1, S. 262.</ref>

In älteren Büchern und Quellen finden sich zum Ortsnamen auch die Schreibweisen Cronspitz und Kronschwitz.

Cronschwitz heute

Heute nutzen die Menschen des Raumes auch die günstige Lage für den Tourismus aus den nahen großen Städten und aus der Ferne. Mit der Kanu-Scheune-Cronschwitz, dem Gasthof zum Klosterhof und der Kirchgemeinde Sankt Veit unterstützt man die Kommune bei der Arbeit. Auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen werden nach dem Zeichen der neuen Zeit bewirtschaftet.<ref>Ansichten von Cronschwitz auf der Website der Gemeinde Wünschendorf/Elster Abgefragt am 10. Januar 2012</ref>

Weblinks

Commons: Cronschwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Berga mit Albersdorf, Clodra mit Clodramühle, Dittersdorf, Eula, Großdraxdorf, Kleinkundorf, Markersdorf, Obergeißendorf, Pöltschen, Tschirma, Untergeißendorf, Wernsdorf, Wolfersdorf und Zickra (einschließlich Buchwald) | Wünschendorf mit Cronschwitz, Meilitz, Mildenfurth, Mosen, Pösneck, Untitz, Veitsberg, Zossen, Zschorta

Siehe auch: Geißendorf Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein