RollDock-S-Klasse
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
Die RollDock-S- bzw. ST-Klasse<ref>ST-Class. Roll Group, abgerufen am 16. Januar 2024 (englisch).</ref> ist eine fünf Schiffe umfassende Schwergut-/Dockschiffklasse der Roll Group<ref>Daten der Schiffe auf der Website der Roll Goup. Abgerufen am 16. Januar 2024 (englisch).</ref>. Das Typschiff, die Rolldock Sun, entstand in der indischen Werft Larsen & Toubro und wurde im Jahr 2010 mit 18-monatiger Verspätung fertiggestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„RollDock Sea“ in Dienst gestellt. ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., THB – Täglicher Hafenbericht, 16. Juni 2011.</ref> Die Schiffe stellten die ersten Schiffe der Reederei RollDock dar. Sie zählen zu den leistungsfähigsten und modernsten Schiffen ihrer Art.
Geschichte
Nachdem RollDock die Vorentwicklung der Schiffe im eigenen Haus abgeschlossen hatte, wurde im Jahr 2006 zunächst ein vier Schiffe umfassender Bauauftrag mit der Option für weitere vier Schiffe mit der Werft Larsen & Toubro in Hazira vereinbart. Aufgrund von Verzögerungen beim Bau stornierte RollDock die Aufträge für das dritte und vierte Schiff des ersten Lots und verzichtete auf die Nutzung der vier Optionen.<ref name="projectcargojournal">Rolldock: “We do not compete with BigLift or Jumbo Shipping”, Project Cargo Journal. Abgerufen am 11. März 2020.</ref> Bis Dezember 2011 waren zwei der 2006 bestellten Schiffe,<ref>Revised delivery schedule for RollDock newbuilds, Heavy List & Project Forwarding International. Abgerufen am 31. Juli 2014.</ref> die RollDock Sun sowie die RollDock Sea, in Dienst gestellt. Stattdessen wurden zwei Einheiten in einer verbesserten und größeren Modifikation als ST-Klasse<ref>ST-Class, Roll Group. Abgerufen am 31. Juli 2014.</ref> bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft geordert.<ref>Paul Schaap: Rolldock schrapt orders in India en gaat verder met Duitse FSG-werf, Schuttevaer. Abgerufen am 31. Juli 2014.</ref> Die RollDock Star wurde im Dezember 2013 fertiggestellt, die RollDock Storm folgte im Juni des Jahres 2014.<ref>Rolldock opts to book Germany over India, TradeWinds, 16. März 2012.</ref> Nachdem Larsen & Toubro das begonnene dritte Schiff 2016 auf eigene Rechnung fertiggestellt hatte, übernahm RollDock es schließlich doch – auch, um eine Übernahme durch Mitbewerber auszuschließen.<ref name="projectcargojournal" />
Technische Daten
Die Schiffsklasse vereint verschiedene Eigenschaften unterschiedlicher Schwergutschiffstypen in sich. Sie kann mit ihren zwei 350-t-Kränen (kombinierte SWL 700 t) Ladung konventionell laden und löschen (Lift on-/Lift off-Verfahren). Außerdem verfügt die Schiffsklasse über eine verstellbare Heckrampe, die mit maximal 4000 t belastet werden kann (Roll on-/Roll off-Verfahren). Darüber hinaus kann sich das Schiff absenken und so schwimmende Ladung bis maximal 7000 t aufnehmen (Float in-/Float out-Verfahren).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Solutions in heavy lift transport. ( vom 6. August 2010 im Internet Archive) Broschüre von RollDock</ref>
Die Schiffe verfügen bei einem maximalen Tiefgang von 5,67 m über eine Tragfähigkeit von 8.000 dwt (S-Klasse) bzw. 9.000 dwt (ST-Klasse). Allerdings beträgt der Tiefgang im getauchten Zustand bis zu 12,40 m, dann verfügt der Laderaum über eine mit Wasser gefüllte Tiefe von 6,50 m. Der rund 116 Meter (S-Klasse) bzw. rund 119 Meter (ST-Klasse) lange Laderaum kann mit bis zu 17.000 m³ (S-Klasse) bzw. 18.768 m³ (ST-Klasse) Schüttgut beladen werden. Der maximale Belastung der Tankdecke beträgt 12 t/m². Die Liebherr-Krane verfügen jeweils bei einem Radius von bis zu 18 Metern über eine Hebefähigkeit vom 350 t (kombiniert 700 t). Bei einer Auslage von bis zu 33 Metern können noch jeweils 200 t gehoben werden.
Wie bei allen Dockschiffen sind die Aufbauten vorne angebracht. Dies hat mehrere Vorteile: Zum einen ist bei hoher Ladung die Sicht nicht eingeschränkt (siehe auch Sichtstrahl), zum anderen ist die Ladung keinem Seeschlag ausgesetzt. Außerdem ist so erst die hintere Klappe und damit das RoRo- bzw. FliFlo-Verfahren möglich.
Der Schiffstyp wird von zwei je 4.500 kW starken Dieselmotoren angetrieben. Die 9.000 kW beschleunigen die Schiffe über zwei Verstellpropeller vollbeladen auf maximal 18<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Scheepvaartwest</ref> bzw. 17. Knoten. Die Schiffe sind mit der Eisklasse E2 (bis 0,8 Meter durchschnittliche Eisdicke) beim Germanischen Lloyd klassifiziert.<ref>Technische Spezifikationen der „S“-Klasse (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, RollDock</ref>
Schiffe
| Schiffsname | Bauwerft / Baunummer | IMO-Nummer | Kiellegung Stapellauf Ablieferung |
Auftraggeber | Umbenennungen und Verbleib |
|---|---|---|---|---|---|
| RollDock Sun | Larsen & Toubro / 81001 | 9393981 | 25. Januar 2007 16. September 2008 8. Januar 2010 |
RollDock NB 1 B.V. | so in Fahrt |
| RollDock Sea | Larsen & Toubro / 81002 | 9404704 | 26. März 2007 17. April 2010 20. Mai 2011 |
RollDock NB 2 B.V. | so in Fahrt |
| RollDock Star | Flensburger Schiffbau-Gesellschaft / 758<ref>Rolldock Star. In: DNV Vessel Register. Abgerufen am 9. November 2023.</ref> | 9656498 | 3. Juni 2013 30. August 2013 18. Dezember 2013 |
RollDock NB 4 B.V. | so in Fahrt |
| RollDock Storm | Flensburger Schiffbau-Gesellschaft / 759<ref>Rolldock Storm. In: DNV Vessel Register. Abgerufen am 9. November 2023.</ref> | 9656503 | 15. August 2013 31. Januar 2014 11. Juni 2014 |
RollDock NB 5 B.V. | so in Fahrt |
| RollDock Sky | Larsen & Toubro / 81003 | 9404716 | 16. Februar 2008 20. Februar 2015 16. März 2016 |
RollDock NB 3 B.V. | so in Fahrt |
Die Schiffe führen die niederländische Flagge mit Heimathafen Rotterdam.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Frachtschiffstyp
- Motorschiff
- Flensburger Schiffbau-Gesellschaft