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Kang Jinmo

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Datei:Kang Jinmo Bamberg Schildkröte 2011.jpg
Kang Jinmo mit auf dem Rücken liegender Schildkröte 2011 in Bamberg
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Kang Jinmo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) (* 1956 in Iksan, Südkorea) ist ein südkoreanischer Bildhauer und Maler.

Leben

Kang Jinmo studierte von 1977 bis 1984 Kunst am {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) der Hongik-Universität ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Seoul, Südkorea, das er mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) abschloss. Das anschließenden Masterstudium an der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) beendete er 1987 und zog noch im selben Jahr nach Deutschland, um an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler bei Leo Kornbrust bis 1993 ein weiteres Kunststudium zu absolvieren.<ref name="Interview_2001_03" /> Von 1993 bis 2002 lebte und arbeitete er in Mayen in der Eifel und zog danach nach Hattingen an der Ruhr, wo er seitdem künstlerisch arbeitet. Er ist verheiratet mit der deutschen Koreanistin Marion Eggert.

Werk

Datei:Skulpturenpark Durbach 2014-72-058-f.jpg
Negativ und Positiv (2000), Durbach

Kang arbeitet vorzugsweise mit Stein (Basalt, schwarzer Granit), Glas bzw. Spiegelglas und Holz. Dabei entwickelte er ungewöhnliche Techniken, etwa das Herausarbeiten von skulpturaler Formen aus dem Innenraum von aus geklebten Glasplatten hergestellten massiven Glaskörpern, oder die Gegenüberstellung von aus Steinblocks herausgeschnittenen Formen mit den wieder zusammengeklebten Resten. Herausragendes Thema seiner Arbeit ist die Verbindung von Gegensätzen (innen-außen, Form-Idee), insbesondere die Gegenüberstellung von natürlichen und menschengemachten Objekten, etwa in seinen "Porträts" von Findlingen und Bäumen.<ref name="Interview_2009_07_07" /> Dieses Kompositionsprinzip ging auch in seine Malerei ein, die besonders in den Jahren 2002 bis 2008 entstand. Zahlreiche Skulpturen von Kang stehen im öffentlichen Raum in Deutschland, Südkorea und Japan.

Zum 25. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl schuf Kang eine Skulptur einer auf dem Rücken liegenden Schildkröte, die vom Bund Naturschutz in Bayern in Bamberg in Erinnerung an die Opfer der Katastrophe enthüllt wurde.<ref name="Abendzeitung_2011_04_06" /> Die Schildkröte aus schwarzem Granit mit einer Weltkarte auf dem Bauch symbolisiert die Hilflosigkeit gegenüber der atomaren Verseuchung weiter Teile Europas nach der Reaktorkatastrophe im April 1986.

Auszeichnungen und Preise

  • 1984 - 1. Preis, Absolventen-Ausstellung am {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Seoul
  • 1988 - 2. Preis, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hof, Deutschland
  • 1990 - 1. Preis, Kardinal-Wetter-Förderpreis, München
  • 1992 - 2. Preis, Wettbewerb "Tod und Auferstehung", Danner-Stiftung München
  • 1992 - 1. Preis, Wettbewerb "{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)", Bosch-Stiftung, Stuttgart
  • 2000 - 1. Preis, Awaji Yumebutai {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Japan<ref name="Biografie" />

Ausstellungen mit Katalog

  • 1991 – Galerie Maria Wilkens, Köln
  • 1993 – Galerie Hans-Jürgen Niepel, Düsseldorf
  • 1994 – Städtische Galerie Neunkirchen
  • 2000 – Stadtmuseum Mia-Münster-Haus, St. Wendel
  • 2011 – Kunstkeller Bern
  • 2011 – "back to the roots", Museum Biedermann, Donaueschingen (Gruppenausstellung)

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Interview_2001_03"> Ute Bauermeister: Interview mit Jinmo Kang. (PDF; 29 kB) Museum Biedermann, März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. März 2016; abgerufen am 6. Oktober 2019 (Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="Interview_2009_07_07"> Ute Bauermeister: Der Baum, sein Porträt und der Künstler. (PDF; 37 kB) Museum Biedermann, 7. Juli 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. August 2014; abgerufen am 6. Oktober 2019 (Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="Abendzeitung_2011_04_06"> Christoph Maier: Tschernobyl – Denkmal soll Atomausstieg voranbringen. In: Abendzeitung. Abendzeitung Digital GmbH & Co KG, München, 26. April 2011, abgerufen am 25. März 2021. </ref> <ref name="Biografie"> Jinmo Kang (Biografie). Jinmo Kang, abgerufen am 6. Oktober 2019. </ref> </references>

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