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Enter Technikwelt Solothurn

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Enter Technikwelt Solothurn
Datei:Enter Technikwelt Solothurn, Derendingen.jpg
Gesamtansicht des Museums
Daten
Ort Derendingen
Art
Technikgeschichte
Eröffnung Dezember 2023,
2011 (ENTER in Solothurn)
Besucheranzahl (jährlich) 40'000 (2024)

60'000 (2025)

Betreiber
Stiftung ENTER
Leitung
Fabian Knuchel
Website
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] {{#property:P791}}]
Datei:Museum Enter Sender Lausanne 1K4A7407.jpg
Das funktionsfähige Pult der Sendeanlage Champ de l’Air

Die Enter Technikwelt Solothurn ist ein Museum für Technikgeschichte in Derendingen, Schweiz. Es stellt Computer, Unterhaltungselektronik, Rechen- und Druckmaschinen sowie Filmfahrzeuge aus. Das Museum wurde am 1. Dezember 2023 eröffnet. Die Druckereitechnik wurde aus dem ehemaligen «Gutenberg Museum» in Freiburg im Üechtland übernommen, Radiotechnik aus dem «Audiorama» in Montreux. Das Museum bezeichnet die Anzahl noch funktionierender Computersysteme als «vermutlich weltweit einzigartig».<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Was ist die Tätigkeit des Enter.] Museum Enter, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Dezember 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein Vorgänger bestand seit 2011 als Museum ENTER (ENTER.ch) in Solothurn.

Geschichte

Museum ENTER in Solothurn

Datei:Museum Enter Spitlight 1K4A7440.jpg
Der Grossprojektor Spitlight vor dem früheren Museumsgebäude

Das Museum geht auf die Sammlung des Unternehmers Felix Kunz zurück, der über 30 Jahre Computer sammelte.<ref name="Computermuseum">Solothurn: Feldschlösschen-Depot wird zum Computermuseum. In: ICT Kommunikation. 8. Dezember 2011, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref> Zunächst bewahrte er die Objekte in den eigenen vier Wänden auf, später in seinem Unternehmen Digital-Logic AG auf 200 m².<ref name="der44">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Konzept Enter Derendingen. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Dezember 2020, S. 44.</ref> Als auch dort der Platz zu klein wurde, präsentierte man ab 2003 einen Teil der 5000 Objekte in der ausgebauten Scheune Lischerhof mit 600 m².<ref name="der44" /> Damals lag der Sammlungsschwerpunkt bei Computern.<ref name="der44" /> 2010 gründete Kunz zusammen mit Monique und Peter Regenass die Stiftung ENTER. Der Sammler Regenass steuerte rund 300 mechanische Rechenmaschinen zur Sammlung bei. Dank des Fördervereins Enter und gespendeter Sammlungen konnte das Ausstellungsspektrum erweitert werden. Radio-, Fernseh- und Studiotechnik kamen hinzu.<ref name="der44" />

Im Jahr 2011 wurden 1800 m² grosse Räumlichkeiten eines ehemaligen Getränkedepots am Bahnhof Solothurn zum Museum umgebaut, welches am 2. Dezember 2011 seine Tore öffnete.<ref name="jahr19">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Stiftung Enter Jahresbericht 2020. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Juni 2021, S. 19.</ref> Das Museum zeigte rund 10'000 Ausstellungsstücke aus der Radio-, Fernseh- und Computergeschichte aus den Anfangsjahren bis zur Gegenwart.<ref>Andreas Kaufmann: Im Enter-Museum vereinen sich 100 Jahre Radiotechnologie. In: solothurnerzeitung.ch. Solothurner Zeitung, 7. November 2013, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref> Da die RBS eine Bahnhofserweiterung plant, musste das Museum weichen.

Umzug und Neubau in Derendingen

Nachdem die Stadt Solothurn und die Bahnen Bedarf am damaligen Grundstück des Museums angemeldet hatten, wurde im Herbst 2020 beschlossen, das Museum zu verlegen. Die Wahl fiel auf ein teilweise bebautes Gewerbegrundstück in Derendingen mit 9400 m² Fläche und eine angrenzende Baulandreserve von 3800 m². Die Finanzierung wurde mithilfe der Ernst Göhner Stiftung und der Hasler Stiftung geleistet.<ref name="jahr8" /> Als Museumsgestalter fiel die Wahl auf die Steiner Sarnen Schweiz AG.<ref name="jahr7">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Stiftung Enter Jahresbericht 2020. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Juni 2021, S. 7.</ref> Das Grundstück wurde am 1. Januar 2021 übernommen.<ref name="jahr7" />

In der Folge hat das erheblich vergrösserte Museum «Enter Technikwelt Solothurn» den Betrieb am 1. Dezember 2023 in einem Neubau in Derendingen wieder aufgenommen.<ref name="nzz2023">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schätze aus 200 Jahren Technikgeschichte: Ein Museum in Solothurn zeigt die skurrilsten Erfindungen.] In: Neue Zürcher Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Dezember 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Neben dem bestehenden Lagergebäude entstand mit grossen Anteilen von Eigenleistung ein Neubau aus Beton, Glas und Metall.<ref>Felix Kunz, Violetta Vitacca: Konzept Enter Derendingen. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Dezember 2020, S. 6.</ref> Begehbare Dioramen, die mit zeitlich passenden Geräten ausgestattet sind, führen durch die Jahrzehnte.<ref name="der28" /> Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche über 10'000 m², denn auch Lager und Werkstatt können besichtigt werden. Workshops in zwei «Academy»-Räumen sollen Verständnis, technisches Handwerk und Grundlagenwissen für Technik fördern.<ref name="der4" />

Relevanz

Ziel der neuen Einrichtung ist die Erhaltung und Vermittlung des materiellen und immateriellen Kulturgütererbes. Der Fokus ist regional, die Perspektive global angelegt.<ref name="der4">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Konzept Enter Derendingen. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Dezember 2020, S. 4.</ref> Das Museum präsentiert eine Sammlung über Industrie- und Technikgeschichte von nationaler und europäischer Bedeutung, die qualitativ laufend weiterentwickelt wird.<ref name="der28">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Konzept Enter Derendingen. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Dezember 2020, S. 28.</ref> Es ist europaweit eine der grössten und vielfältigsten Sammlungen dieser Art.<ref name="trans" /> Durch das Erhalten der Funktionsfähigkeit von Datenträgern und Lesegeräten aller Generationen wird ein Stück Kulturgeschichte bewahrt,<ref name="der28" /> nicht zuletzt durch die Digitalisierung von alten, analogen Datenträgern für jedermann.<ref>Felix Wirth: Museumsguide. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn 9. Juni 2021.</ref>

Das Museum wird von der Stiftung ENTER getragen und von privaten Stiftern und Sponsoren, u. a. über einen Förderverein, finanziert.<ref name="srf16" /> Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, «die Anwendung und Verbreitung von Informations-, Multimedia-, Unterhaltungs-, Kommunikations- und anderen Technologien, deren Geschichte, Nutzen und Potentiale der Allgemeinheit zu vermitteln».<ref name="jahr19" /> Der englische Ausdruck für diese Kombination von Fachgebieten lautet: TIME = Telecommunications, Information Technology, Media, Electronics.<ref>TELECOMMUNICATIONS, INFORMATION TECHNOLOGY, MEDIA & ELECTRONICS (TIME). Arthur D. Little. Abgerufen 2023-12-05</ref>

Sammlung

Datei:Druckmaschinen, Enter Technikwelt Solothurn.jpg
«Themenwelt» der Druckmaschinen

Konzeption

Das neue Museum zeigt in mehr als zehn «Themenwelten» 30'000 Objekte auf über 10'000 Quadratmetern.<ref>enter.ch: Ausstellung besuchen. Zeitreisen durch die Technikgeschichte. (abgerufen am 5. Dezember 2023)</ref> Durch die Integration des Gutenberg Museums spannt sich der Bogen von der Druckpresse des 15. Jahrhunderts bis zum Internet oder Supercomputer «Cray XT4».

Viele der Exponate wurden in der Region Solothurn entwickelt und produziert, z. B. von Autophon oder Anton Gunzinger.<ref name="solo19">Lara Frey: Museum Enter entführt auf eine Reise durch die Geschichte der Elektronik. In: solothurnerzeitung.ch. Solothurner Zeitung, 12. August 2019, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref> Zum Ende jeder Technikära landen alte Geräte auf dem Müll – oder bei Sammlern.<ref name="solo13" /> Die Gegenstände stammen grösstenteils aus den Sammlungen der Stiftungsgründer oder von Privatpersonen.<ref name="solo19" /> Beispielsweise konnten 2013 mithilfe der Stiftung Enter und der Swiss Computer Graphic Association vierzig Objekte des Sammlers Robert Weiss in das Museum integriert werden. Historische Halbleiter zählen zu den wichtigen Exponaten.<ref name="solo13">Museum «Enter» – Im Solothurner Computer-Museum stehen neue Sammlerstücke. In: solothurnerzeitung.ch. Solothurner Zeitung, CH Regionalmedien AG, 6. Juni 2013, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref>

Fotos von 4400 Exponaten waren 2021 über die Internetseite des Museums abrufbar.<ref name="jahr8">Felix Kunz, Violetta Vitacca: Stiftung Enter Jahresbericht 2020. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Juni 2021, S. 8.</ref> Der Philosophie des Museums entsprechend ist der Besucher eingeladen, viele Stücke anzufassen.<ref>Felix Wirth: Museumsguide. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn 9. Juni 2021, S. 2.</ref>

Die Sammlung umfasst die Solothurner Industriegeschichte, Schweizer Technikhighlights und internationale Raritäten. Im Museum wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Geräte funktionstüchtig sind, was das Museum von anderen Technikmuseen unterscheidet.<ref name="Computermuseum" />

Ausgewählte Exponate

Datei:Museum-Enter-Apple-1-6094652.jpg
Der funktionsfähige Apple I
Datei:Nachbau Zuse-3.jpg
Nachbau des Zuse Z3-Digitalrechners: Rechenwerk
Datei:Crypto-cx-52-enter-museum.jpg
Verschlüsselungsgerät cx-52 der Firma Crypto AG
  • Champ de l’Air
    Die erste Schweizer Radiosendestation (Flugplatzsender Lausanne) stammt von 1922. Diese Sendeanlage am Champ de l’Air in Lausanne begann am 26. Februar 1923 mit dem Ausstrahlen eines täglichen Rundfunkprogramms.<ref>Felix Wirth: Museumsguide. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn 9. Juni 2021, S. 25.</ref> Der erste Radiosender der Schweiz ist funktionsfähig.<ref name="solo19" />
  • Mechanische Rechenmaschinen, wie «Millionär» (1893–1935) und «Curta» (1947–1970)
  • Chiffriergeräte wie die elektromechanische deutsche Enigma<ref name="nzz2023" /> sowie unterschiedliche Verschlüsselungsgeräte der Schweizer Firma Gretag wie den röhrenbestückten KFF 58 (Funkfernschreiber der Schweizer Armee) und spätere transistorisierte Geräte wie die Gretacoder GC 517 und GC 518. Auch von der Firma Crypto AG gibt es ausgestellte Geräte.
  • Apple I
    Im Museum werden alle Apple-Modelle gezeigt, die je produziert wurden. Fast alle Exponate sind noch betriebsfähig, darunter auch einer von weltweit noch «acht oder neun» (Museumsgründer Kunz) funktionierenden Apple I. Vom Apple I wurden nur 200 Stück produziert; die ersten Modelle noch in der Garage von Steve Jobs’ Eltern, mit einem Gehäuse aus Holz. Kunz hat sein Exemplar in den 1990er-Jahren für 10 US$ auf einem Flohmarkt gekauft. Des Weiteren sind zum Beispiel die seltene Sonderserie Twentieth Anniversary Macintosh oder der erste iPod zu sehen.<ref name="srf16">«Apple 1» – Rarität erhält in Solothurn einen Ehrenplatz. In: srf.ch. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 21. Mai 2016, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref>
  • Frühe Heimcomputer wie der Mark-8 Minicomputer und der Commodore PET 2001
  • Grossrechner wie ein IBM System/370 von 1970 oder ein Sperry UNIVAC Modell 90/30 von 1972
  • Erster elektronischer Tischrechner in Röhrentechnik ANITA (1961) sowie erster transistorisierter Tischrechner Friden 132 (1965)
  • Smaky Computer von Jean-Daniel Nicoud, EPFL, 1977–83
  • Mobil/Auto-Telefon Natel A von 1978
    Ein weiteres Ausstellungsstück ist ein Autotelefon im Aktenkoffer von 1978. Das 15 Kilogramm schwere mobile Telefon kostete ca. 20.000 DM. Die maximale Dauer eines Gespräches betrug drei Minuten, damit auch andere aufs Netz konnten.<ref>Felix Wirth: Museumsguide. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn 9. Juni 2021, S. 60.</ref> Ein Mitbegründer des Museums, Kunz, montierte als Lehrling bei Autophon Teile dieses Modells.<ref>40 Jahre Natel – Die Schweizer Mobiltelefonie beginnt in Solothurn. In: srf.ch. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 11. Oktober 2018, abgerufen am 2. Juli 2021.</ref>
  • Motosacoche Studio Recorder, Magnetband-Tonaufnahmegerät für Rundfunkstudios – erstes Tonbandgerät der Schweiz
  • Erster Videoprojektor Eidophor, ETH Zürich, Ing. Fritz Fischer, 1939–75
  • Erster Röhrenfernseher, Marconi, 1934
  • Funktionierender Zuse Z3 Digitalrechner der ersten Stunde (ca. 1942), nachgebaut
  • Spitlight, Outdoor-Projektor, 1955/56
    Der 170 PS starke Lastzug, der den Projektor trägt, wurde vom Museum zur Strassentauglichkeit restauriert. Dabei wurde Wert drauf gelegt, die alte Technik zu erhalten.<ref name="trans">Gülpinar Günes: Beam mich hoch,Scotty! In: CH Regionalmedien AG (Hrsg.): Solothurner Zeitung. Solothurn 11. Juni 2020, S. 17 (enter.ch [PDF]).</ref> Finanziert wurde die Massnahme unter anderem durch Crowdfunding.<ref>Felix Kunz, Violetta Vitacca: Stiftung Enter Jahresbericht 2020. Hrsg.: Enter.ch Das Museum für Computer und Unterhaltungselektronik. Solothurn Juni 2021, S. 20.</ref> Der Spitlight hat mittels der Gobo-Technik Bilder auf Wolken oder Berge projiziert.<ref>Das Androli-Spitlight - der erste Wolkenprojektor. Abgerufen am 18. Juli 2021.</ref> Die dazu verwendete sehr lichtstarke Lichtbogenlampe wurde durch die Dr. Edgar Gretener AG in Regensdorf gebaut.
  • Soletta 750, 1956 vorgestelltes und in Solothurn gefertigtes Konzeptfahrzeug
  • DeLorean DMC-12, Umbau als Zeitmaschine mit «Fluxkompensator» aus dem Film Zurück in die Zukunft
  • Batman-Fahrzeug aus dem Film Batman Begins von 2005
  • K.I.T.T. aus der Fernsehserie Knight Rider
  • StreetRod auf Basis des Ford Modell A, bekannt aus diversen Filmen
  • Rolls-Royce Phantom aus dem Film James Bond 007 – Goldfinger
  • Hochleistungssportwagen wie Ferrari, Lamborghini, Cobra, Viper, Honda NSX, Rush Lotus Super Seven, AMG GT C, Doretti, Le Mans GT40 Replica, Honda S800, Smart Roadster
  • Wasteland Cars aus dem Film Mad Max

Auswahl Exponate «ENTER Technikwelt Solothurn»

Ehemaliges «Museum ENTER»

Veranstaltungen

Datei:Enigma Day in der Enter Technikwelt.jpg
Enigma Day in der Enter Technikwelt, 22. Februar 2025, Redner Felix Kunz, Präsident Stiftung Enter

Durch die Technikwelt Enter werden Konferenzen organisiert, welche in einem Zusammenhang mit der Sammlung stehen. So fand z. B. im Februar 2025 der Zuse Day zur Geschichte und Restaurierung der Computer von Konrad Zuse sowie der Enigma Day statt, an dem die Kryptographie und die Geschichte der Chiffriergeräte im Zentrum standen.<ref>Enter Technikwelt: Berichte zur Geschichte des Zuse Computers und der Enigma-Chiffriermaschine | infoclio.ch. Abgerufen am 5. April 2025.</ref> Oder es gibt Treffen mit Bezug zu den ausgestellten Autos.<ref>Cars. Abgerufen am 5. April 2025.</ref>

Zudem finden auch weitere Veranstaltungen statt, z. B. die SoloCon, eine Fan-Convention mit zahlreichen verkleideten Cosplayern, welche Figuren aus einem Manga, Anime, Film, Videospiel oder anderen Medien darstellen.<ref>Peter Breu: «HESO für Nerds»: Was ist von der Solocon in Derendingen zu erwarten? In: solothurnerzeitung.ch. 2. April 2025, abgerufen am 5. April 2025.</ref><ref>Judith Frei: Stadt Solothurn: Das sind die Hintergründe zum Wegzug der Solocon. In: solothurnerzeitung.ch. 15. April 2024, abgerufen am 5. April 2025.</ref>

Das Vintage Computer Festival (VCF) findet jährlich statt. Dabei werden historische Computer und Technologien wieder zum Leben erweckt, von den Anfängen bis zu den Klassikern. Mit Ausstellungen, Workshops und Vorträgen wird Computertechnik dabei für den Besucher greifbar gemacht. 2025 fand dieser Anlass zusammen mit der Tagung IEEE Swiss Computing History statt.<ref>Vintage Computer Festival Solothurn 2025. Abgerufen am 1. November 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Enter Technikwelt Solothurn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: ehemaliges Museum ENTER – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 47° 11′ 48,8″ N, 7° 35′ 50,5″ O; CH1903: 612027 / 227338

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