Karnabrunn
| Karnabrunn (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Karnabrunn | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |||||
| Pol. Gemeinde | Großrußbach | |||||
| Koordinaten | 48° 27′ 37″ N, 16° 22′ 2″ O
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| Höhe | 260 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04092 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 11005 | |||||
| Bild Westsüdwestansicht von Karnabrunn | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Karnabrunn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde von Großrußbach im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Bis Ende 1971 war Karnabrunn eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geographie
Karnabrunn liegt im mittleren Weinviertel auf einer Seehöhe von rund 260 Meter an der Laaer Straße und nächst dem Naturschutzgebiet Leiser Berge.
Karnabrunn hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand: )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft STAND">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.
Geschichte
Karnabrunn wurde erstmals 1176 erwähnt, als von einer Burg der Ritter von „Chernerbrunne“ die Rede war.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Karnabrunn ein Bäcker, zwei Devotionalienhändler, zwei Fleischer, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, zwei Marktfahrer, ein Schmied, drei Schneider und zwei Schneiderinnen, drei Schuster, ein Viehhändler, zwei Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 305</ref>
Karnabrunn war eine eigenständige Gemeinde und wurde mit 1. Jänner 1972 mit der Gemeinde Großrußbach vereinigt.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Die der allerheiligsten Dreifaltigkeit geweihte Wallfahrtskirche, am Stainmeißelberg nordöstlich des Ortes und weithin sichtbar gelegen, wurde durch Julius Friedrich Bucelleni aufgrund eines während der Pestzeit abgelegten Gelübdes von 1684 bis 1686 erbaut. Früher befand sich an deren Stelle vermutlich die Burg. Schon ab dem Pestjahr 1679 pilgerte die Wiener Leopoldstädter Fronleichnamsbruderschaft nach Karnabrunn. Nach einer weiteren Pestepidemie 1713 erlebte das Wallfahrtswesen einen Höhepunkt. 1737 wurde der Grundstein für die barocke Kirchenstiege gelegt. Bis heute gibt es mehrere alljährliche Fusswallfahrten. Die Kirche enthält einige kunsthistorisch interessante Einrichtungsgegenstände, wie ein bemerkenswertes frühbarockes Stiftungsbild des Grafen Bucellini, und liegt unmittelbar am Niederösterreichischen Weitwanderweg sowie am Jakobsweg Weinviertel.
- Das Schloss Karnabrunn<ref>Schloss Karnabrunn. In: NÖ-Burgen online. Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg</ref> liegt am Fuße des Kirchberges und wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Wasserschloss durch Julius Friedrich Bucelleni unter Verwendung eines älteren Vorgängerbaus errichtet. Im Nordflügel enthält es eine der allerheiligsten Dreifaltigkeit geweihte Schlosskapelle.
Bildergalerie
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Schloss Karnabrunn
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Karnabrunn mit Wallfahrtskirche und Schloss
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Hochaltar der Pfarrkirche
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Bundesdenkmalamt: Dehio Niederösterreich nördlich der Donau, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2
Weblinks
- Karnabrunn in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Großrußbach