Zum Inhalt springen

Tetrapropylen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2026 um 10:46 Uhr durch imported>ChemoBot (Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Strukturformel
Strukturformel von Tetrapropylen
Beispielhafte Struktur (Isomerengemisch)
Allgemeines
Name Tetrapropylen
Andere Namen
  • Tetrapropen
  • Dodecylen
  • Propen, tetramer
  • Propylen, tetramer
Summenformel C12H24
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 614-466-3
ECHA-InfoCard 100.119.638
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 168,32 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig<ref name="cas-842155" />

Dichte

0,76 g·cm−3<ref name="cas-842155" />

Siedepunkt

185–215 °C<ref name="cas-842155" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Tetrapropylen (oder Tetrapropen) ist ein Tetramer des Propens. Es wird durch die Oligomerisierung von Propen unter Druck bei 200–240 °C mittels Phosphorsäure als Katalysator gewonnen.<ref name="AsingerF" /> Technisches Tetrapropylen bestehen aus einem Gemisch verschiedener isomerer Komponenten.<ref name="MeerkampvanEmbdenIC" />

Verwendung

Ein großer Teil der in den 1960er Jahren verwendeten Waschmittel wurde mit Tetrapropylenbenzolsulfonat, einem Alkylbenzolsulfonat hergestellt, das aus Tetrapropylen und Benzol, Sulfonierung mit Schwefeltrioxid und anschließender Neutralisation mit Natronlauge gewonnen wurde. Durch die bei der Alkylierung eingesetzten Katalysatoren wie Schwefelsäure, Aluminiumchlorid oder Bortrifluorid kann zudem eine Doppelbindungsisomerisierung oder eine Isomerisierung der Kohlenstoffkette durch Alkylgruppenwanderung auftreten.<ref name="MeerkampvanEmbdenIC" /> Durch die verzweigte Tetrapropylengruppe ist dieses Tensid nur schwer biologisch abbaubar.<ref name="WagnerG" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="AsingerF">Friedrich Asinger: Chemie und Technologie der Monoolefine. Akademie Verlag, Berlin, 1957, S. 814.</ref> <ref name="cas-842155">CAS Common Chemistry. In: commonchemistry.cas.org. Abgerufen am 2. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="MeerkampvanEmbdenIC">I. C. Meerkamp van Embden: Beitrag zur Kenntnis des Tetrapropylens als Rohstoff für Tetrapropylenbenzolsulfonat. In: Fette, Seifen, Anstrichmittel. 63.5, 1961, S. 456–460, doi:10.1002/lipi.19610630512.</ref> <ref name="WagnerG">Günter Wagner: Waschmittel. Wiley-VCH, Weinheim, 2010, ISBN 978-3-527-32678-5, S. 40.</ref> </references>