Zum Inhalt springen

Hagen Poetsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. April 2026 um 12:37 Uhr durch imported>Gereon K. (Einzelnachweise: Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Schnellschach)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lua-Fehler in Modul:Lebensdaten, Zeile 78: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Datei:Poetsch,Hagen 2011 Bonn.jpg
Hagen Poetsch, Bonn 2011
Verband DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Titel Internationaler Meister (2011)
Großmeister (2018)
Aktuelle Elo‑Zahl 2466 (Mai 2026)
Beste Elo‑Zahl 2531 (Februar 2020)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Hagen Poetsch (* 27. August 1991 in Berlin) ist ein deutscher Schachspieler und Weltmeister im Tetris in der DAS-Variante.

Erfolge

Datei:Dähne-Pokal 2017 Niedernhausen.jpeg
Dähnepokal 2017, links hinten Poetsch

In seiner schachlichen Laufbahn war er zunächst als Jugendlicher nur auf Landesebene erfolgreich; bei den hessischen Jugendmeisterschaften belegte er fast durchgängig den ersten oder zweiten Platz. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, an denen er zwischen 2001 und 2009 sieben Mal teilnahm, erreichte er 2007 in Willingen (Upland) den 3. Platz. 2009 wurde er am gleichen Ort Deutscher Jugendmeister.

Zu seinen weiteren Turniererfolgen zählen der Sieg beim MVS-Open in Großauheim 2010, beim First Saturday GM-Turnier in Budapest im September 2010 und der Gewinn der Deutschen Jugendländermeisterschaft mit der hessischen Mannschaft in Stuttgart im selben Jahr. Den hessischen Einzelpokal „Goldener Springer“ gewann er zweimal, in den Jahren 2010 und 2011. Im Jahr 2011 erzielte er mehrere Erfolge: In Gladenbach wurde er hessischer Vizemeister, war anschließend Pokalfinalist beim Dähne-Pokal in Magdeburg, wo er im Finale Jens Kotainy unterlag. Im August gewann er das Schlosspark-Open in Wiesbaden. Im November wurde er in Forchheim Deutscher Meister im Schnellschach und belegte den dritten Platz bei der Deutschen Blitzschachmeisterschaft in Calbe (Saale). Poetsch gewann 2013 in Kassel den Dähne-Pokal durch Finalsieg gegen Sven Telljohann.<ref>Thomas Wiedmann: Hagen Poetsch gewinnt den Pokal.</ref> Im Jahre 2017 gewann er in Niedernhausen erneut den Dähne-Pokal<ref>Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft 6³ 2016/2017 Das Finale in Niedernhausen DPEM - Rangliste. In: Deutscher Schachbund. 17. Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2017; abgerufen am 17. Juni 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dsam-cup.de</ref> und wurde in Magdeburg zum zweiten Mal Deutscher Schnellschachmeister.<ref>Hagen Poetsch Deutscher Schnellschachmeister 2017, Schachbund.de, 3. September 2017</ref> Im Juni 2018 gewann Poetsch in Leipzig zum dritten Mal den Dähne-Pokal. Im Jahr 2023 wurde er erneut Pokalsieger<ref>Hagen Poetsch zum vierten Mal Deutscher Pokalmeister, Deutscher Schachbund, 1. August 2023</ref>. Im folgenden Jahr erreichte er seinen fünften Pokalsieg<ref>Deutsche Amateurmeister stehen fest – GM Hagen Poetsch erneut deutscher Pokalsieger, Deutscher Schachbund, 6. August 2024</ref> und gewann außerdem das Kandidatenturnier der Deutschen Meisterschaft 2024.<ref>Endstand bei Chessresults.com</ref>

Seit 2011 trägt er den Titel Internationaler Meister. Die Normen hierfür erzielte er beim First Saturday GM-Turnier in Budapest im September 2010, in der B-Gruppe des Aeroflot Opens in Moskau im Februar 2011 und bei der Einzel-Europameisterschaft in Aix-les-Bains im März/April 2011.<ref>IM-Antrag bei der FIDE (englisch; PDF, 547 kB)</ref> Im Juli 2018 wurde ihm der Großmeistertitel verliehen.<ref>List of titles approved by the 2018 2nd quarter PB in Bucharest, Romania, Fide.com, 12. Juli 2018</ref>

Bis 2010 spielte Poetsch für die VSG 1880 Offenbach, in der Saison 2010/11 und von der Saison 2013/14 bis zur Saison 2016/17 für die Schachfreunde Schöneck, mit denen er hessischer Blitzmannschaftsmeister wurde. Von 2011 bis 2013 spielte er für den Wiesbadener SV 1885, mit dem er in der Saison 2012/13 in der deutschen Schachbundesliga vertreten war. In der Saison 2017/18 ist Poetsch für den SC Heusenstamm gemeldet. Seit der Saison 2011/12 spielt er auch in Österreich, zunächst für den ASVÖ VHS Pöchlarn, in den Saisons 2013/14 und 2014/15 für den SK Advisory Invest Baden; in der Saison 2015/16 spielte er für ASVÖ Wulkaprodersdorf, für die er auch in folgenden zwei Saisons gemeldet war, aber ohne Einsatz blieb. In der belgischen Interclubs spielte er in der Saison 2013/14 für die Schachfreunde Wirtzfeld.

Auf dem schach.de-Server spielt Poetsch unter dem Namen Poet13. Er führt dort die Räuberschach-Bestenliste mit deutlichem Abstand an.

Neben dem Schachsport spielt Poetsch erfolgreich das Computerspiel Tetris. Hier wurde er deutscher Meister 2020 und Vizemeister 2021 sowie Weltmeister in der DAS-Variante 2023.<ref>Hagen Poetsch ist Weltmeister… – Main-Vogelsberg-Schachverband. 29. September 2023, abgerufen am 3. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>CTWC DAS 2023. Abgerufen am 3. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Appel | Aronjan | Baldauf | Baramidze | Berelowitsch | Bezold | Bindrich | Bischoff | Blübaum | Bogner | Bönsch | Braun | Bromberger | Brunner | Buhmann | Bunzmann | Chalifman | Costa | Darga | Dautov | Al. Donchenko | Döttling | Engel | Espig | Feygin | Fish | D. Fridman | Gabriel | Ginsburg | Glek | Graf | Gurewytsch | Gustafsson | Gutman | Handke | Haub | Hausrath | Hecht | Heimann | T. Heinemann | Hertneck | Hickl | M. Hoffmann | Holzke | Huschenbeth | Jepischin | Jussupow | Kalinitschew | Keitlinghaus | Keymer | Kindermann | Khenkin | Knaak | Kollars | Kramer | Krämer | Kritz | Kriwoborodow | Kunin | Lampert | Lau | Levin | Lobron | N. Lubbe | Luther | Lutz | R. Mainka | Maiwald | Malich | Meier | J. Meister | Mihók | L. Milov | Mohr | Mons | K. Movsesjan | M. Muše | K. Müller | A. Naiditsch | Naumann | Nisipeanu | Noe | E. Pähtz | T. Pähtz | Pfleger | Poetsch | Polzin | Prusikin | Rabiega | M. Richter | A. Rotstein | Schebler | Schlosser | Schmaltz | Schmittdiel | Schröder | Shalnev | Siebrecht | Slobodjan | Sprenger | Stern | F. Svane | R. Svane | Teske | Tischbierek | Vogel | Vogt | De. Wagner | Wahls | Wawulin | Womacka | Yankelevich | Zaragatski | Zeitlein

Verstorbene Großmeister: Bogoljubow | Enders | Hort | Hübner | Lehmann (ehrenhalber) | Mieses | Pachman | Pietzsch | Sämisch | Schmid | Stangl | Teschner (ehrenhalber) | Uhlmann | Unzicker Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang Werner Stephan (1953) | Ludwig Röver (1954) | Karl Gilg (1955) | Walter Jäger (1956) | Georg Hodakowsky (1957) | Sigmund Wolk (1958) | Jobst Hinne (1959) | Sigmund Wolk (1960) | Hans-Günter Kestler (1961) | Dieter Mohrlok (1962) | Karl Gilg (1963) | Hans-Joachim Hecht (1964) | Olaf Redlich (1965) | Jürgen Dueball (1966) | Rolf Bernhardt (1967) | Rolf Bernhardt (1968) | Rainer Oechslein (1969) | Herbert Dietzsch (1970) | Bodo Schmidt (1971) | Uwe Kunsztowicz (1972) | Friedebert Seibt (1973) | Franz Escher (1974) | Bodo Schmidt (1975) | Herbert Bastian (1976) | Peter Dankert (1977) | Stefan Kindermann (1978) | Rüdiger Breyther (1979) | Herbert Vetter (1980) | Werner Reichenbach (1981) | Thomas Link (1982) | Klaus-Jürgen Schulz (1983) | Eckhard Schmittdiel (1984) | Volkhard Rührig (1985) | Ludger Keitlinghaus (1986) | Thomas Martin (1987) | Michael Mischustov (1988) | Markus Schäfer (1989) | Martin Fette (1990) | Uwe Kunsztowicz (1991) | Wladimir Gostomelski (1992) | Hans-Joachim Vatter (1993) | Andreas Zach (1994) | Martin Molinaroli (1995) | Ewgeni Gisbrecht (1996) | Hans-Elmar Schwing (1997) | Sven Telljohann (1998) | Dirk Suhl (1999) | Karsten Müller (2000) | Karsten Schulz (2001) | Hannes Langrock (2002) | Thies Heinemann (2003) | Joachim Asendorf (2004) | Udo Käser (2005) | Bernd Kohlweyer (2006) | Sven Telljohann (2007) | Hans-Joachim Vatter (2008) | Thomas Fiebig (2009) | Michael Strache (2010) | Jens Kotainy (2011) | Vitali Braun (2012) | Hagen Poetsch (2013) | Dirk Paulsen (2014) | Björn Bente (2015) | Sven Telljohann (2016) | Hagen Poetsch (2017) | Hagen Poetsch (2018) | Gordon Andre (2019) | Igor Neyman (2020) | Jonathan Carlstedt (2021) Vorlage:Klappleiste/Ende