Zum Inhalt springen

Wenzersdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Februar 2026 um 17:57 Uhr durch imported>Tärkein kampa (Einzelnachweise).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wenzersdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wenzersdorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Gnadendorf
Koordinaten 48° 36′ 45″ N, 16° 24′ 53″ OKoordinaten: 48° 36′ 45″ N, 16° 24′ 53″ O
 {{#coordinates:48,6125|16,414722222222|primary
dim=1000 globe= name=Wenzersdorf region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 245 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05036
Katastralgemeindenummer 13050
Bild
Das ehemalige Schloss Wenzersdorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Wenzersdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Gnadendorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner ().<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1966 war Wenzersdorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Das östlich von Gnadendorf gelegene Dorf wird von der Zaya durchflossen und ist über die Landesstraße L35 erreichbar, die durch den Ort führt. Zur Ortschaft zählt auch die Heißmühle. Am Vorlage:HWD zählte die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Das hier befindliche Schloss soll anfangs ein Frauenkloster gewesen sein, geriet im 15. Jahrhundert an die Familie Sandorfer und kam nach mehreren Wechseln zuletzt an die Herrschaft Ernstbrunn.

Die Bewohner waren mittelmäßig bestiftete Bauern, die Korn, Hafer, etwas Weizen, Hülsenfrüchte sowie etwas Wein und Obst anbauten; die Äcker waren immer wieder Überschwemmungen ausgesetzt, weshalb die Zaya bereits im 19. Jahrhundert reguliert wurde. Schweickhardt nannte hier auch eine Wasenmeisterei sowie eine Mühle. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 28 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Hagenberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Ernstbrunn, Asparn an der Zaya und Enzersdorf im Thal.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Wenzersdorf ein Gastwirt mit Gemischtwarenhandel, eine Mühle und ein Schmied ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 498</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich mit Wirkung vom 1. Jänner 1967 die bis dahin selbständigen Gemeinden, Gnadendorf, Wenzersdorf und Zwentendorf.<ref name="fusion"/>

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Wenzersdorf, 1560 erbautes und im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörtes Schloss
  • Vollmond, Skulptur von Isa Genzken, westlich der Schlossruine

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Gnadendorf