Naglern
| Naglern (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Naglern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |||||
| Pol. Gemeinde | Ernstbrunn | |||||
| Koordinaten | 48° 29′ 49″ N, 16° 21′ 50″ O
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| Höhe | 272 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04060 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 11010 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Naglern ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Ernstbrunn im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner ().<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 war Naglern eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das Dorf befindet sich südlich von Ernstbrunn an der Bahnstrecke Lokalbahn Korneuburg–Hohenau und ist nach Simonsfeld eingepfarrt.
Geschichte
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Naglern eine Gastwirtin samt Gemischtwarenhandel, eine Marktfahrerin, eine Milchgenossenschaft, ein Sattler und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 367</ref>
Mit 1. Jänner 1970 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Klement, Lachsfeld, Merkersdorf, Naglern und Simonsfeld nach Ernstbrunn eingemeindet.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Naglern insgesamt 87 Bauflächen mit 70.620 m² und 21 Gärten auf 29.740 m², 1989/1990 gab es 85 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 105 angewachsen und 2009/2010 bestanden 96 Gebäude auf 221 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref> Im Süden besteht eine einseitige Einzelkellergasse an einer Geländekante (siehe Kellergassen in Ernstbrunn). Sie hat eine Länge von 120 Metern und besteht aus 14 Gebäuden, wobei die älteste Datierung auf das Jahr 1931 zurückgeht.
Kunstgeschichte
Am Angerbach in Naglern steht eine denkmalgeschützte Statue Johanns Nepomuks aus dem 18. Jahrhundert (Vorlage:BDA Objekt Ref/Wd Impl).
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 375 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 24 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 380 Hektar Landwirtschaft betrieben und 27 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 374 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 27 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Naglern beträgt 61,6 (Stand 2010).
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />