Goudi
Vorlage:Hinweisbaustein Goudi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), bis 2006: Γουδί) ist ein Stadtviertel (γειτονιά) im östlichen Teil der griechischen Hauptstadt Athen.
Lage
Das Viertel, das verwaltungsmäßig zu den Gemeinden Athen und Zografos gehört, ist östlich der Athener Innenstadt zwischen dem Hilton Hotel und dem Fuße des Berges Hymettos gelegen.
Geschichte
Der Name des Viertels geht auf die Familie Goudi zurück, der im 19. Jahrhundert ein großes Anwesen in der Gegend gehörte.
Anfang des 20. Jahrhunderts befanden sich in Goudi vor allem Kasernen und militärisches Übungsgelände des griechischen Heeres. Durch diese militärischen Einrichtungen ist der Name „Goudi“ mit etlichen Ereignissen der modernen griechischen Geschichte verknüpft:
- Von hier ging im Jahre 1909 der Aufstand von Goudi aus, der zu tiefgreifenden politischen Veränderungen führte.
- Das Militärgelände diente auch mehrfach als Hinrichtungsstätte. So wurden am 28. November 1922 hier fünf Politiker und ein General erschossen, die im Prozess der Sechs für die Kleinasiatische Katastrophe verantwortlich gemacht und wegen Hochverrats verurteilt worden waren.<ref name="Smith" /><ref>Niyazi Dalyancı: Greece to reopen 88-year-old case of defeat in Asia Minor. 3. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juni 2011; abgerufen am 12. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- Am 30. März 1952 wurde in Goudi der Kommunist und Widerstandskämpfer Nikos Belogiannis hingerichtet.
- Beim Militärputsch am 21. April 1967 rückten von General Stylianos Pattakos befehligte Panzertruppen von Goudi aus in die Athener Innenstadt vor.<ref>John L. Tomkinson: Athens Under the Americans II. anagnosis books, abgerufen am 12. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die militärischen Anlagen wurden stillgelegt und in Park- und Sportanlagen umgewandelt. Zehn der Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten Kasernengebäude wurden unter Denkmalschutz gestellt, darunter die Stallgebäude, die 1922 als Gefängnis der später hingerichteten Politiker und Militärs gedient hatten. Der Goudi Olympic Complex war Austragungsort der Wettkämpfe im Badminton und Modernen Fünfkampf bei den Olympischen Spielen 2004. In der ehemaligen Kaserne ist ferner die Glyptothek der Nationalgalerie untergebracht.<ref>Griechenland Zeitung vom 6. März 2014, S. 9.</ref> Außerdem wurde dort eine Einrichtung zur Methadon-Behandlung Drogenabhängiger untergebracht.<ref>Methadone units for military hospitals. In: Athens News. 29. August 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
In Goudi befinden sich ferner heute drei Universitätskliniken (davon zwei Kinderkrankenhäuser) und der wichtigste Standort der Medizinischen Fakultät und der Fakultät für Zahnmedizin der Universität Athen.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Smith"> </ref> </references> Vorlage:Klappleiste/Anfang
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Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 37° 59′ 2,3″ N, 23° 46′ 13,8″ O
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