Zum Inhalt springen

Buchholz (Lindlar)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Juni 2025 um 12:25 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Buchholz
Gemeinde Lindlar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Buchholz 51° 4′ N, 7° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 4′ 20″ N, 7° 23′ 25″ O
 {{#coordinates:51,072222222222|7,3902777777778|primary
dim=10000 globe= name=Buchholz region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 294 m ü. NN
Postleitzahl: 51789
Vorwahl: 02267
Lage von Buchholz in Lindlar

Die Hofschaft Buchholz ist ein Ortsteil der Gemeinde Lindlar, Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung

Buchholz liegt nördlich von Lindlar an der Grenze zur Stadt Wipperfürth zwischen Thier und Breun.

Geschichte

1487 wurde Buchholz das erste Mal als bouchoultz erwähnt.<ref>Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.</ref>

1794 versuchten Eingesessene von Thier Teile der Pfarre Lindlar, vor allem die heute zur Pfarre Süng gehörigen Höfe Buchholz, Roderwiese und Oberbüschem, nach Thier hinüberzuziehen, um dadurch Thier zur Pfarre zu erheben. Dies scheiterte jedoch, da ihnen diese „beunruhigung und aufwiegelung“ landesherrlich nach einer Beschwerde des Pfarrers von Lindlar verboten wurde.

Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Steinbach, belegt, dass der Wohnplatz bereits 1715 vier Hofstellen besaß, die als Buchholts beschriftet sind. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Buchholtz. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Breun im Oberen Kirchspiel Lindlar war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898.</ref>

Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1817 als Buchholz verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz ebenso unter dem Namen Buchholz. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Buchholz verzeichnet.

1822 lebten 44 Menschen im als Hof kategorisierten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Lindlar im Kreis Wipperfürth gehörte.<ref>Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 1. Karl August Künnel, Halle 1821.</ref> Für das Jahr 1830 werden für den als Buchholz bezeichneten Ort 48 Einwohner angegeben.<ref name="restorff">Friedrich von RestorffTopographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit sechs Wohngebäude mit 45 Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Buchholz 1871 mit neun Wohnhäusern und 54 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref>

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Buchholz acht Wohnhäuser mit 50 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort neun Wohnhäuser mit 45 Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Süng.<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden sieben Wohnhäuser und 30 Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>

Busverbindungen

Schulbus:

  • Z11 Buchholz - Breun (Schulbuszubringer)

Nächste Haltestelle Waldheim:

  • 332 Wipperfürth - Lindlar - Remshagen - Engelskirchen Bf. (OVAG)

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Abrahamstal | Altenhof | Altenlinde | Altenrath | Berg | Berghäuschen | Berghausen | Böhl | Bolzenbach | Bomerich | Bonnersüng | Brandsheide | Breun | Brochhagen (Ober-, Mittel- und Unterbrochhagen) | Bruch | Brückerhof | Buchholz | Burg | Dassiefen | Diepenbach | Dörl | Dutztal | Ebbinghausen | Eibach | Eibachhof | Eichholz | Ellersbach | Ente | Eremitage | Fahn | Falkenhof (Vorder- und Hinterfalkenhof) | Fenke | Fischsiefen | Frangenberg | Frauenhäuschen | Frielingsdorf | Georghausen | Hammen | Hartegasse | Hausgrund | Heibach | Heiligenhoven (Ober-, Mittel- und Unterheiligenhoven) | Helle | Herkenhähn | Hinterrübach | Hönighausen | Hoffstadt | Hohbusch | Hohkeppel | Holl | Holz | Hommerich | Horpe | Kaiserau | Kalkofen | Kaltenborn | Kapellensüng | Karlsthal | Kaufmannsommer | Kemmerich | Kepplermühle | Kirschbaum | Klause | Klespe | Kleuelshöhe | Köttingen | Krähenhof | Krähsiefen | Kuhlbach | Kurtenbach | Lehmshof | Leienhöhe | Lenneferberg | Lennefermühle | Linde | Lingenbach | Löhe | Löhsüng | Loxsteeg | Merlenbach | Mittelbreidenbach | Mittelsteinbach | Müllemich | Müllerhof | Müllersommer | Neuenfeld | Niederhabbach | Oberbergscheid | Oberbilstein | Oberbreidenbach | Oberbüschem | Oberfeld | Oberfrielinghausen | Oberhabbach | Oberhürholz | Oberkotten | Oberleppe | Oberlichtinghagen | Oberschümmerich | Obersülze | Obersteinbach | Ohl | Orbach | Pothoff | Quabach (Ober- und Unterquabach) | Rehbach | Remshagen | Reudenbach | Roderwiese | Rölenommer | Schätzmühle | Scheel | Scheelermühle | Scheller | Scheurenhof | Schlürscheid | Schlüsselberg | Schmitzhöhe | Schmitzhöhe-Holl | Schneppensiefen | Schönenborn | Schwarzenbach (Ober- und Unterschwarzenbach) | Siebensiefen | Sieferhof | Spich | Steinenbrache | Steinenbrücke | Steinscheid | Stelberg | Stolzenbach | Stoppenbach | Süttenbach | Tannenhof | Tüschen | Ufer | Unterbergscheid | Unterbüschem | Unterbreidenbach | Unterfeld | Unterfrielinghausen | Unterhürholz | Unterkotten | Unterlichtinghagen | Unterommer | Unterschümmerich | Unterschümmerich II | Untersteinbach | Untersülze | Vellingen | Vorderrübach | Voßbruch | Waldbruch | Waldheim | Wallerscheid | Weiersbach | Weißenpferdchen | Welzen | Welzerberg | Weyer | Wiedfeld | Wilhelmshöhe | Wurtscheid | Wüstenhof | Zäunchen


Wüstungen: Dillstein | Eibacherhammer | Felsenthal | Hupe | Josefsthal | Luttersiefen | Meisewinkel | Schätzsiefen

Vorlage:Klappleiste/Ende