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Langenschade

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Langenschade
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(194)&title=Langenschade 50° 42′ N, 11° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(194) 50° 42′ 3″ N, 11° 23′ 55″ O
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Höhe: 243 m ü. NHN
Fläche: 18,06 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Langenschade und Reichenbach, Gemeinde Unterwellenborn. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 194 (2019)<ref>Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. In: www.zwa-slf-ru.de. Zweckverbank Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, S. 28, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/km²
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07333
Vorwahl: 03671
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Langenschade ist ein Ortsteil der Gemeinde Unterwellenborn im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Zusammen mit dem Ortsteil Dorfkulm gibt unter dem Namen Langenschade/Dorfkulm eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 490 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Unterwellenborn, abgerufen im Januar 2026.</ref> Zu Langenschade gehört die Ortslage und Gemarkung Reichenbach

Geografie

Datei:Kirche Langenschade.JPG
Kirche

Langenschade liegt im Gebiet der Saalfelder Heide. Es ist ein typisches Waldhufendorf, das sich 7 km lang im Tal lang erstreckt und mit Reichenbach am Ostende zusammengewachsen ist. Deshalb wurde Reichenbach 1949 bereits zu Langenschade eingemeindet. Die Kreisstraße 121 und Landesstraße 1107 verbinden die ehemaligen Orte mit Saalfeld und der Außenwelt. Ein Wassereinzugsgebiet und Berge bewachsen mit Wald bedingen besondere Lebensverhältnisse. Der Schusterstieg von Rudolstadt nach Pößneck führt durch den Ort.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Langenschade (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unterwellenborn.de auf der Website der Gemeinde Unterwellenborn; abgerufen am 1. November 2011</ref>

Geschichte

Langenschade wurde urkundlich erstmals 1074 erwähnt. Die Reichenbacher urkundliche Ersterwähnung erfolgte am 10. März 1279,<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 157 und 229.</ref> Durch Rodungen begann die Besiedlung von Rodungsinseln. Daher auch der Name des Ortes. Schada = Schatten. Es sind Rodungsinseln im Tal.

Bereits im 11. Jahrhundert wird eine Kirche erwähnt, die heutige Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Reichenbach b. Saalfeld eingegliedert.

Am 9. April 1994 wurde Langenschade eingemeindet.

Auerwild-Aufzuchtstation

Am Ortsrand von Langenschade wurde die einzige deutsche Aufzuchtstation für Auerwild geschaffen und Ende 2012 in Betrieb genommen. Die aus 10 Volieren bestehende Anlage soll den Fortbestand des deutschen Restbestandes an Auerhühnern sichern helfen, da die Vermehrung und Erhaltung der Population im natürlichen Lebensraum nicht mehr gewährleistet ist. Bereits in den 1970er Jahren wurde versucht, die in Thüringen aus 300 Auerhühnen bestehende Gruppe zu retten, trotz erheblicher Anstrengungen ist dies jedoch misslungen. Gegenwärtig leben wohl nur noch etwa ein Dutzend Auerhühner in ganz Thüringen.<ref name="TLZ121201">Letzter Anlauf zur Auerhahn-Rettung. In: Thüringische Landeszeitung. 1. Dezember 2012.</ref>

Weblinks

Commons: Langenschade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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