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Birkigt (Unterwellenborn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Birkigt
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(453)&title=Birkigt 50° 40′ N, 11° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(453) 50° 40′ 9″ N, 11° 29′ 5″ O
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Höhe: 283 m ü. NHN
Fläche: 4 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Birkigt, Gemeinde Unterwellenborn. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 453 (2019)<ref>Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. (PDF) In: www.zwa-slf-ru.de. Zweckverbank Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, S. 10, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 2006
Postleitzahl: 07333
Vorwahl: 036732
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Birkigt ist ein Ortsteil der Gemeinde Unterwellenborn im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 490 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Unterwellenborn, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

An Birkigt grenzt östlich Lausnitz, westlich Oberwellenborn und südlich Könitz an.

Geschichte

Der Ortsname Birkigt ist deutschen Ursprungs und bedeutet Birkenwald (analog zu Tännicht, Eichigt, Erlicht usw.). Nach der Birkigter Chronik soll der Ort bereits 1071 als Birkenheide erwähnt worden sein. Urkundlich belegt ist er jedoch erst in einer Zinsaufstellung des Ritters Jan von Kochberg im Jahr 1380 als Pyrkich, führte dann 1647 den Namen Birkig und wird seit 1859 Birkigt genannt. Herrschaftlicher Mittelpunkt war das Rittergut, das im 16. Jahrhundert der Familie von Holleben gehörte und 1738 an die Freiherren von Gleichen-Rußwurm gelangte. Älteste Teile dessen Mauerwerkes stammen noch aus dem beginnenden 13. Jahrhundert, wie zwei vermauerte romanische Fenster an der Südwand zeigen. Mitte des 19. Jahrhunderts bestanden neben dem Rittergut sechs ganze und fünf halbe Bauerngüter.

Am Waldrand von Birkigt wurden im Frühjahr 1945 15 KZ-Häftlinge mit Stricken gefesselt von SS-Männern per Genickschuss ermordet. Diese Toten, wahrscheinlich von einem KZ-Todesmarsch, wurden später auf den Friedhof von Saalfeld umgebettet. Die Gedenktafel, die man an der Mordstelle errichtet hat, wurde nach 1990 beseitigt.

Am 1. Februar 2006 wurde Birkigt nach Unterwellenborn eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006</ref>

Einwohnerentwicklung

  • 1994: 347
  • 1995: 377
  • 1996: 411
  • 1997: 420
  • 1998: 440
  • 1999: 466
  • 2000: 473
  • 2001: 480
  • 2002: 486
  • 2003: 502
  • 2004: 493
  • 2005: 491
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Ortsteilbürgermeister

Derzeitiger Ortsteilbürgermeister ist Stephan Höhn.

Wappen

Das Wappen wurde am 19. August 1992 genehmigt.

Blasonierung: „In Grün ein schrägrechts liegender silberner Birkenast mit zwei goldenen Blättern und goldenen Blüten.“

Das Wappen wurde von dem Goßwitzer Manfred Fischer gestaltet.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Birkigt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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