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Oberwellenborn

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Oberwellenborn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(351)&title=Oberwellenborn 50° 40′ N, 11° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(351) 50° 39′ 47″ N, 11° 27′ 26″ O
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Höhe: 275 m ü. NHN
Fläche: 5,7 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Oberwellenborn, Gemeinde Unterwellenborn. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 351 (2019)<ref>Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. In: www.zwa-slf-ru.de. Zweckverbank Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, S. 47, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner/km²
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07333
Vorwahl: 03671
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Oberwellenborn ist ein Ortsteil der Gemeinde Unterwellenborn im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 490 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Unterwellenborn, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Oberwellenborn liegt 500 Meter nördlich von Unterwellenborn im oberen Grund der trockenen Orla, eines breiten vom Weirabach durchflossenen Tales mit leicht steigendem Gelände. Der Ortsname ist von Born abgeleitet = über den Brunnen. Nördlich an die Gemarkung schließen die bewaldeten Anhöhen um den Kulmberg an. Östlich beginnt das Orlatalgebiet um Pößneck und westlich befindet sich die Saaleaue um Saalfeld und Rudolstadt. Südlich ist dann der Übergang in das Südostthüringer Schiefergebirge nach Unterwellenborn. Unweit des Ortes gehen die Verbindungen der Bahnstrecke Saalfeld-Gera-Leipzig und die Bundesstraße 281 zur Bundesautobahn 9 mit Anschluss bei Triptis und weiter.<ref name="uw">Oberwellenborn auf der Gemeinde Unterwellenborn Abgefragt am 31. Oktober 2011</ref>

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte für Oberwellenborn 1349.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 211.</ref>

Das ehemalige Bauerndorf besitzt heute noch Dreiseitenhöfe mit dem Tor zur Straße. 1946 wurde eine Siedlung für Umsiedler aus den deutschen Ostgebieten und Arbeiter der Maxhütte gebaut.

Die im 12. Jahrhundert erbaute Kirche steht auf den Grundmauern einer Kapelle. Mit Wanderwegen und einem Naturschutzgebiet bietet der Ort für Erholungsuchende neben der Lage gute Voraussetzungen.

Am 9. April 1994 wurde Oberwellenborn mit seinen Ortsteilen Langenschade und Dorfkulm in Unterwellenborn eingemeindet.<ref name="uw" />

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Oberwellenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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