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Johannes Denk

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Vorlage:Hinweisbaustein Johannes Denk (* 28. Januar 1886 in Königsberg; † 10. Februar 1964 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Diplomat.

Leben

Denk studierte Rechtswissenschaft an der Albertus-Universität Königsberg und wurde Mitglied der CV-Verbindung Tuisconia. An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promovierte er zum Dr. iur.<ref name="RA">Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1</ref>

Nachdem er am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatte, kam er 1921 an das Innenministerium des Freistaats Preußen.<ref name="CV"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Felix-Porsch-Johannes-Denk-Stiftung (Memento vom 10. August 2015 im Internet Archive)</ref> Später wurde er als Preußischer Gesandter und Bevollmächtigter Minister nach Bayern geschickt.<ref name="RA"/> Von den Nationalsozialisten wurde er in den Einstweiligen Ruhestand versetzt. Die NSDAP verhinderte eine Einstellung in der Industrie. Dazu muss man wissen, dass Tuisconia, das „katholische Corps im CV“, zur 61. Cartellversammlung im August 1932 den Antrag gestellt hatte, von jedem Aktiven die ehrenwörtliche Versicherung zu fordern, dass er nicht Angehöriger der NSDAP sei.<ref>Georg Mielcarczyck: Geschichte der KDStV (im CV) Tuisconia in Bonn, früher Königsberg und des Ostpreußischen Altherrenverbandes des CV, o. O., 1956</ref><ref>Rüdiger Döhler: Die Königsberger Korporationen, in: Der Seniorenconvent zu Königsberg. Ostpreußen und seine Corps vor dem Untergang, Teil I. Einst und Jetzt, Bd. 52 (2007), S. 167</ref>

1945 als Beauftragter des Caritasverbandes bei einem Kontaktversuch mit der sowjetischen Kommandantur verhaftet, kam er in das Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen.<ref name="RA"/> Im August 1947 wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt, die er in sowjetischen Gefängnissen und Arbeitslagern verbringen musste.<ref name="CV"/> Erst 1955 wurde er mit Konrad Adenauers „Heimkehr der Zehntausend“ entlassen.

Seine Witwe vermachte ihr Erbe der Felix-Porsch-Stiftung im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen. Seit 1989 trägt sie auch Denks Namen.<ref name="CV"/>

Einzelnachweise

<references />

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