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Strub (Bischofswiesen)

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Strub
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Einwohner: 1650 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 70 (Digitalisat).</ref>

Strub ist ein Gemeindeteil bzw. eine Gnotschaft der Gemeinde Bischofswiesen im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land.

Geschichte

Vermutlich bereits ab Ende des 14. Jahrhunderts war Strub der 3. Gnotschaftsbezirk der „Urgnotschaft“ Bischofswiesen im Berchtesgadener Land, das ab 1380 das Kernland der Reichsprälatur Berchtesgaden und der später eigenständigen, reichsunmittelbaren Fürstpropstei Berchtesgaden (1559–1803) bildete.<ref>Dieter Albrecht: Fürstpropstei Berchtesgaden (= Historischer Atlas von Bayern: Altbayern, Reihe I, Heft 7). München 1954, Kapitel Gnotschaft Bischofswiesen, S. 24 (Digitalisat).</ref> Nach drei kurz hintereinander folgenden Herrschaftswechseln wurde 1810 das Berchtesgadener Land mit seinen Gnotschaften dem Königreich Bayern angegliedert und aus Bischofswiesen ab 1812 eine Gemeinde. Da Größe und Gliederung der Gemeinde Bischofswiesen in den 1970ern von der Gebietsreform in Bayern ausgenommen blieben, ist Strub noch heute ein Ortsteil bzw. eine Gnotschaft der Gemeinde Bischofswiesen.

1958 wurde nach Auflösung der 1944 errichteten und zuletzt von Heimatvertriebenen bewohnten Barackenlager im benachbarten Ortsteil Winkl mit 48 neu erbauten Wohnungseinheiten der Grundstein für die Siedlung am Böcklweiher in Strub gelegt.<ref name=schoener220>Hellmut Schöner: Berchtesgaden im Wandel der Zeit. Ergänzungsband I, 1982, S. 221–222</ref>

Naturschönheiten

Der für die Siedlung Böcklweiher namensgebende Böcklweiher wurde nicht zuletzt wegen seiner besonderen Spiegelung des Watzmanns als „einer der schönsten Weiher Deutschlands“ bezeichnet.<ref name="bccm">Sehenswürdigkeiten in Bischofswiesen, im Abschnitt Watzmannspiegelung am Böcklweiher, online unter berchtesgaden-chiemsee.city-map.de</ref> Umgeben ist der Weiher von einem Hochmoor (Böcklmoos) „mit einzigem Latschenbestand im Talbereich“ und „sehenswerter Fauna und Flora“.<ref name="bccm" />

Einrichtungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Bischofswiesen<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Au (heute Gemarkung Au des Marktes Berchtesgaden)

UnterauOberauResten

Gern (heute Gemarkung Maria Gern des Marktes Berchtesgaden)

HintergernObergernVordergern

Salzberg (heute Gemarkung Salzberg des Marktes Berchtesgaden)

AnzenbachMetzenleitenMitterbachObersalzbergUntersalzberg IUntersalzberg II

Bischofswiesen (heute Gemeinde Bischofswiesen)

LoiplStanggaßStrubBischofswiesenWinklEngedey

Ettenberg (heute Gemarkung Ettenberg des Marktes Marktschellenberg)

VorderettenbergHinterettenbergSchneefelden (1817–1818)Schaden (1817–1818)

Scheffau (heute Gemarkung Scheffau des Marktes Marktschellenberg)

ObersteinMehlweg (zu Neusieden)NeusiedenGötschenUnterstein

Ramsau (heute Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden)

AntenbichlAuHintersee (zu Antenbichl)SchwarzeckTaubensee

Schönau (heute Gemeinde Schönau am Königssee)

Faselsberg (1817–1978 Gde. Königssee)Königssee (1817–1978 Gde. Königssee)HinterschönauOberschönau IOberschönau IISchwöb (1817–1978 Gde. Königssee)Unterschönau IUnterschönau II

Linke Spalte: Urgnotschaften – heute Gemarkungen bzw. Gemeinden
Rechte Spalte: Gnotschaftsbezirke – heute Gnotschaften bzw. Ortsteile der jeweils links genannten Gemeinde
Vorlage:Klappleiste/Ende